Alternative zur Strahlungsmessung im TÜP

Bereich für alle Diskussionen rund um das Thema Technik

Moderatoren: Under, Roman

Alternative zur Strahlungsmessung im TÜP

Beitragvon Thomy » Mittwoch 26. Juni 2019, 20:26

Nur ein Gedanke, wie man vermutlich zu einem verlässlicheren Nachweis von Kernwaffentests am TÜP gelangt, sofern es welche gab:
- Man suche sich in der Nähe der vermuteten Teststelle z.B. "das Dreieck" einen Baum, der garantiert vor 100 Jahren schon stand.
- Im Querschnitt eines großen Astes (jetzt gibt es sicher Ärger vom Förster), sucht man den Bereich der Jahresringe zwischen 1940-1950 und ermittelt ein Profil der Radioaktivität bzw. der chemischen Zusammensetzung pro Jahr.
- Bei zwei A-Tests 1945 sollte sich dort verstärkte Aktivität zeigen, oder es Hinweise auf Verbrennungen/Verletzungen des Baumes geben
- Vorteil: Bäume laufen normalerweise nicht weg und bewahren im Gegensatz zum Erdboden ihre Erlebnisse sehr gut

Nur so eine Idee, ist natürlich trotzdem etwas kostspielig,
Thomy
Thomy
Jonastal-Frischling
 
Beiträge: 16
Registriert: Montag 16. Mai 2016, 20:38

Re: Alternative zur Strahlungsmessung im TÜP

Beitragvon muhmer » Freitag 28. Juni 2019, 21:28

Kannst Du vergessen. Du wirst mit Sicherheit nichts finden!

Beschäftige Dich vorher mal mit "Göttersturm". :-D
Gruß Andreas
muhmer
Jonastal-Fortgeschrittener
 
Beiträge: 119
Registriert: Donnerstag 4. Februar 2016, 22:11

Re: Alternative zur Strahlungsmessung im TÜP

Beitragvon Sucher » Mittwoch 3. Juli 2019, 16:23

Thomy hat geschrieben:Nur ein Gedanke, wie man vermutlich zu einem verlässlicheren Nachweis von Kernwaffentests am TÜP gelangt, sofern es welche gab:
- Man suche sich in der Nähe der vermuteten Teststelle z.B. "das Dreieck" einen Baum, der garantiert vor 100 Jahren schon stand.
- Im Querschnitt eines großen Astes (jetzt gibt es sicher Ärger vom Förster), sucht man den Bereich der Jahresringe zwischen 1940-1950 und ermittelt ein Profil der Radioaktivität bzw. der chemischen Zusammensetzung pro Jahr.
- Bei zwei A-Tests 1945 sollte sich dort verstärkte Aktivität zeigen, oder es Hinweise auf Verbrennungen/Verletzungen des Baumes geben
- Vorteil: Bäume laufen normalerweise nicht weg und bewahren im Gegensatz zum Erdboden ihre Erlebnisse sehr gut

Nur so eine Idee, ist natürlich trotzdem etwas kostspielig,
Thomy

@ thomy ,ist so schon korrekt -nur eigentlich nicht gewollt.Der physikalische Nachweis für die Explosionen liegt aber doch vor!!
Das Leben ist so einfach!
Sucher
Jonastal-Fortgeschrittener
 
Beiträge: 252
Registriert: Samstag 1. Oktober 2011, 12:58

Re: Alternative zur Strahlungsmessung im TÜP

Beitragvon Luchs » Donnerstag 11. Juli 2019, 18:57

Zum Thema Baumscheibe könnte der TÜP vielleicht etwas beitragen.
Benutzeravatar
Luchs
Jonastal-Kenner
 
Beiträge: 573
Registriert: Freitag 25. April 2008, 18:58
Wohnort: Gotha

Re: Alternative zur Strahlungsmessung im TÜP

Beitragvon TÜP » Dienstag 4. Februar 2020, 22:30

Den Baum hatten wir gefällt und die Baumscheibe ist damals nach Dresden ans Institut weitergeleitet worden. Leider kam es aus finanziellen Gründen nicht zur Analyse. PEMÜ hat damals einiges versucht. Wir haben kein Ergebnis.
Gott hat nicht den Menschen erschaffen, sondern der Mensch erschuf Gott «nach seinem Bilde».
Benutzeravatar
TÜP
Jonastal-Guru
 
Beiträge: 3896
Registriert: Freitag 24. Oktober 2003, 08:42
Wohnort: Ohrdruf


Zurück zu Technische Fragen

  • VISITORS

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Design by GB