Schnellkupplung bzw. Schnellverschluß

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Schnellkupplung bzw. Schnellverschluß

Beitragvon kps » Freitag 10. November 2006, 15:40

Folgendes wurde im Dokuzentrum von einem GTGJ Mitglied als Fundstück abgegeben.
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Beitragvon kps » Freitag 10. November 2006, 15:41

Hintergrund könnte die Wasserversorgung im Jonastal gewesen sein. Anbei noch mal zur Erinnerung die bekannten Kott-Fotos

2 Stück miteinander verbundene Formstücke aus verzinktem Eisenblech 85 m/m i/L weit (Wasserleitungsrohre)

Bild


Formstück 85 m/m i/L weit aus verzinktem Eisenblech (Wasserleitungsrohr)

Bild
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Beitragvon kps » Freitag 10. November 2006, 15:43

Ein weiteres Mitglied hat Folgendes beigesteuert - gehört mit 99% Wahrscheinlichkeit zur Treibstoff-Pipeline der Sowjets vom Bahnhof Crawinkel zum großen Tanklager im Bereich der ehemaligen Muna.

MfG
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Beitragvon michael » Freitag 10. November 2006, 16:06

Hallo alle zusammen!

Wenn es um die Eisenbahn geht muß ich mich auch wieder mal zu Wort melden. Dieses Teil gehört zu 100% nicht zu einer Pipeline und zu 100% nicht in die Richtung ehem. Sowjetunion. Das ist ein Teil einer Heizkupplung der Bauart Pintsch. Das sind die Kupplungen, durch die zu Dampflokzeiten (und auch teilweise Diesellokzeiten) der Dampf (etwa 4 atü) von der Lok zu den Personenwagen zu Heizzwecken geleitet wurde. Diese Kupplungen waren zweiteilig, beide Teile durch ein mehr oder weniger dampfdichtes Gelenk verbunden. Wenn dieses Gelenk brach (mechan. Einwirkung oder schlicht zerfror) blieb dieses Teil im Gleis zurück. Mit den Dingern habe ich im Jahre 2002 noch im Winter bei der ehem. Bundesbahn jedes Mal gekämpft, die waren nicht dicht zu kriegen.

MfG

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Beitragvon kps » Freitag 10. November 2006, 22:47

Upps, dann heißt es wohl richtig 0,9% Wahrscheinlichkeit. Ich weiß leider nicht, womit damals die Pipeline gespeist wurde. Der Fundort am Bahnhof war aber fast genau am Einspeisungsort. So kann man sich irren. Hast du mal weitere Fotos dazu als Erklärung?

MfG und DANKE
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Beitragvon kps » Montag 13. November 2006, 08:42

michael hat geschrieben:Hallo alle zusammen!

Wenn es um die Eisenbahn geht muß ich mich auch wieder mal zu Wort melden. Dieses Teil gehört zu 100% nicht zu einer Pipeline und zu 100% nicht in die Richtung ehem. Sowjetunion. Das ist ein Teil einer Heizkupplung der Bauart Pintsch. Das sind die Kupplungen, durch die zu Dampflokzeiten (und auch teilweise Diesellokzeiten) der Dampf (etwa 4 atü) von der Lok zu den Personenwagen zu Heizzwecken geleitet wurde. Diese Kupplungen waren zweiteilig, beide Teile durch ein mehr oder weniger dampfdichtes Gelenk verbunden. Wenn dieses Gelenk brach (mechan. Einwirkung oder schlicht zerfror) blieb dieses Teil im Gleis zurück. Mit den Dingern habe ich im Jahre 2002 noch im Winter bei der ehem. Bundesbahn jedes Mal gekämpft, die waren nicht dicht zu kriegen.

MfG

Michael


Anbei einen Anhang von Michael zur Untermauerung seiner Aussage. Er hatte mir die Datei per Mail zugesendet. Für mich ist die Darstellung plausibel und dann stammt die Verbung evtl. von einem Kessel-Wagen, der über die Pipeline entleert wurde [pop] Danke Michael

Beschreibung zum Anhang: Heizkupplung 2teilig - Rohrgelengkupplung
Quelle: Transpress- Lexikon Eisenbahn

MfG
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Beitragvon michael » Montag 13. November 2006, 08:53

Danke für die die Hilfe.
Anbei noch ein Verweis auf die anderen Bilder. Bei Bedarf mal bei www.pumpen-gaertner.de vorbeischauen. Ich wußte, daß ich die Teile irgendwoher kenne.

MfG

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