Betonfundamente auf dem Gelände der Polte II

Bereich für Diskussionen und zur Identifizierung von Fundamenten, Bodenfunden etc. im Jonastal und Umgebung

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Betonfundamente auf dem Gelände der Polte II

Beitragvon T.B aus A. » Sonntag 13. Mai 2007, 16:51

Heute Mittag fielen mir am Neubau der Werkhalle der ErSol am neuen Bahnübergang im Gewerbegebiet Arn.Nord einige Betonteile auf Diese wurden beim ausschachten auf einen Haufen gelegt. Am Graben für die Anschlußleitungen ist ein Betonfundament zu sehen-5 Meter lang und etwa 1 Meter hoch sowie 0,5 Meter unter der Erde.Es handelt sich um sehr guten Beton der "blau" ist. Auf den Erdhaufen liegen einige Kettenglieder von (russ?) Panzern. Der Graben durchschneidet in Nord-Süd-Richtung wie ein geologischer Aufschluß größere metallteile-Spinde?- und anderen Müll. An dieser Stelle ist das Erdreich dunkel;als wenn ein Graben mit diesen Resten gefüllt wurde.Aus Zeitmangel konnte ich leider nicht mehr untersuchen da ich wieder zur Arbeit nach Nürnberg muß! -()-
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Beitragvon TÜP » Sonntag 13. Mai 2007, 19:58

Und einen Fotoapparat hast du auch nicht !?
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Beitragvon T.B aus A. » Dienstag 15. Mai 2007, 15:33

Der Apparat war leider nicht im Auto! :,( An alle: Wer mal in diesem Gebiet unterwegs ist- bitte riskiert einen Blick auf die Baugruben und Erdhaufen!
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Beitragvon Neugier » Dienstag 12. August 2008, 14:11

Da bleibt ja nicht mehr viel Zeit, bald ist alles dicht. Habe oft bis in die Nacht dagestanden und den Baggern bei der Arbeit zugesehen. Die Hatten mehr Probleme mit den Kabeln als mit den doch mächtigen Betonteilen. Die Kabel waren mbis zu armdick und kamen meist senkrecht aus der Erde. Mit viel Mühe wurden sie von den Baggern abgerissen. Der Schrottwert muß beträchtlich sein. Manchmal kratzten die Bagger auch auf Betonplatten herum(ca. zwei bis drei Meter tief), dann kam schnell eine Raupe gefahren, die stets in der Nähe war und schob etwas Erde drüber. Bilder habe ich auch von allen möglichen rumliegenden und ausgebuddelten Teilen gemacht. Eine Schutzmaske die ich fand war russischer Herkunft, aber viele Dinge kann man eben auch nicht wirklich zuordnen. Ich hätte meine Beobachtungen aber besser auf die Zeit zwischen Mitternacht und Morgengrauen verlegen sollen, denn ich glaube da waren die wirklich wichtigen Untersuchungen im Gange. An vielen Stellen sieht man jedenfalls, dass alles mal aufgebuddelt wurde und dann wieder zugemacht. Vor kurzem erzählte mir ein Bekannter, dass er dabei war wie auf dem Poltegelände fast einen Meter dicke Stahltüren, die in einen Bunker führten einfach zugeschweisst und dann zugeschüttet wurden. (war beruflich involviert). Gerade hat mann alles schön planiert. Ich weiß aber, dass unter diesem Rest des Geländes auch noch Hohlräume sind, die man bis vor kurzem auch noch sehen konnte. Wenn es nach mir ginge, hätte ich alles zugänglich gemacht, und touristisch erschlossen. Dann müßte man auch die Wohnungen an der Ichtershäuser Straße nicht abreißen, sondern hätte sie als Hotels nutzen können. :,(
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Beitragvon TÜP » Dienstag 12. August 2008, 14:46

"Ich weiß aber, dass unter diesem Rest des Geländes auch noch Hohlräume sind, die man bis vor kurzem auch noch sehen konnte. "

Du glücklicher! Du kannst Hohlräume sehen ? Dann findest du auch den Fahrstuhlschacht und die 8x8 grosse Stahlplatte !
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Beitragvon Neugier » Dienstag 12. August 2008, 19:27

He TÜP, was bist denn du für ein Typ? Ich meine da sind keller von Gebäuden, die man bei den nächsten Erdarbeiten sicher auch noch beseitigen wird, hab da auch das eine oder andere Foto, konnte man kaum noch reinlinsen. Ist sicher nicht spektakulär, aber was ich sagen will ist, dass sowieso alles vertuscht wird. Wenn irgendeine Sache akut wird sind die "Jungs" da und schaffen bei Nacht und Nebel alles weg. Selbst die Bauleiter vor Ort eiern immer rum, wenn man konkrete Fragen stellt. Man soll nichts herreden was nicht da ist, denn ich denke es ist genug reales da, auch wenn nicht alles nachgewiesen ist. Irgendwie schleicht sich aber immer wieder das Gefühl ein, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Ich habe durchaus Verständnis dafür, dass die Gefahr eines Missbrauchs durch "Idioten" immer latent vorhanden ist. Deshalb aber die Wahrheit zurück zu halten ist auch kindisch.
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Beitragvon Under » Dienstag 12. August 2008, 22:06

TÜP hat geschrieben:"Ich weiß aber, dass unter diesem Rest des Geländes auch noch Hohlräume sind, die man bis vor kurzem auch noch sehen konnte. "

Du glücklicher! Du kannst Hohlräume sehen ? Dann findest du auch den Fahrstuhlschacht und die 8x8 grosse Stahlplatte !



manchmal weiß ich nicht, ob du das als spaß meinst oder es dein ernst ist.
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Beitragvon isegrim » Donnerstag 14. August 2008, 07:13

Neugier - mach dich nicht verrückt,das ist der Stil wenn etwas ist, was nicht sein darf.
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Beitragvon TÜP » Donnerstag 14. August 2008, 15:06

@ isegrim -

... wenn etwas ist, was nicht sein darf.


Mit diesem abgedroschenen Spruch lockst du aber auch keinen mehr hinter dem Ofen vor Norbert! Es scheint allerdings auch das Einzige zu sein was dir jedesmal einfällt, wenn dir wieder einmal vor Augen geführt wird, was der Unterschied zwischen Wunsch und Realität ist!

@ Under & Neugier - ich hatte das natürlich als Witz gemeint. Wir wissen doch das im Raum Polte noch Keller und Gänge vorhanden sind. Neugier hatte sich nur so zweideutig erklärt, als ob er diese Hohlräume "mit den Augen orten" könne. Wenn Keller geöffnet sind dann ist es nunmal kein Hohlraum mehr sondern eine Grube. Also - es war ein Spass !

Es lässt sich aber mit den mit Worten: "Es kann nicht sein, was nicht sein darf" keine Erklärung für noch nicht gefundene Beweise herwünschen. Es ist nun mal da oder nicht da - egal ob es sein darf oder nicht!

In welchem Zusammenhang steht eigentlich dieser Spruch, den isegrim bei jeder Gelegenheit gebraucht?
von Christian Morgenstern

Die unmögliche Tatsache

Palmström, etwas schon an Jahren
wird an einer Straßenbeuge
und von einem Kraftfahrzeuge
überfahren.

"Wie war" (spricht er, sich erhebend
und entschlossen weiterlebend)
"möglich, wie dies Unglück, ja-:
daß es überhaupt geschah?

Ist die Staatskunst anzuklagen
in bezug auf Kraftfahrwagen?
Gab die Polizeivorschrift
hier dem Fahrer freie Trift?

Oder war vielmehr verboten,
hier Lebendige zu Toten
umzuwandeln, - kurz und schlicht:
d u r f t e hier der Kutscher nicht- ?"

Eingehüllt in feuchte Tücher,
prüft er die Gesetzesbücher
und ist alsobald im klaren:
Wagen durften dort nicht fahren!

Und er kommt zu dem Ergebnis:
"Nur ein Traum war das Erlebnis.
Weil", so schließt er messerscharf,
"nicht sein k a n n , was nicht sein d a r f."
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Beitragvon Neugier » Freitag 15. August 2008, 06:30

na gucke ma...das wußte ich noch nicht, alle Achtung. Und übrigens keine Angst, so empfindlich bin ich nicht. Ich kann schon nachvollziehen, wenn dem einen oder anderen hier manchmal der Hut hochgeht. Bin zwar noch relativ neu im Forum, lese aber sehr intensiv mit. :-top)
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Beitragvon Neugier » Mittwoch 25. März 2009, 14:43

Habe heute beim "Besuch" in der Polte 2 einen Koffer gefunden der noch die Transportzettel von 1945 dran hatte. Einige waren evtl. noch älter, aber überklebt. Weiß jemand wie man sowas ablösen kann ohne alles zu beschädigen und unleserlich zu machen?
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Beitragvon Under » Mittwoch 25. März 2009, 15:50

bitte nicht ablösen - wäre doch ein sehr gutes ausstellungsstück - sind da noch mehr?
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Beitragvon Neugier » Mittwoch 25. März 2009, 17:49

@Under:

Nein da sind keine mehr. In dem Koffer war noch ein kleinerer Koffer drin. Der scheint aber nicht so alt zu sein und hat auch keine Transportzettel. Ich habe erst mal alles fotografiert und gescannt. An das Museum habe ich übrigens auch schon gedacht. Wollte heute nachmittag schon vorbeifahren, habe es aber nicht geschafft. Weiß auch nicht wer da war. OK, ich mach erst mal nichts ab. Leider habe ich es immer noch nicht geschafft Bilder so zu komprimieren, das ich sie hier einstellen kann. Das geht in anderen Foren irgendwie leichter. Aber egal, Ronny, mach mal einen Vorschlag.

Georg
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Beitragvon Volwo » Mittwoch 25. März 2009, 20:41

Neugier hat geschrieben:Leider habe ich es immer noch nicht geschafft Bilder so zu komprimieren, das ich sie hier einstellen kann. Das geht in anderen Foren irgendwie leichter. ...Georg


Hallo Georg, da muss ich widersprechen. Das Foto darf nur nicht größer als 250 KB sein.
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Beitragvon Neugier » Mittwoch 25. März 2009, 21:50

Hall0 Volwo, das ist ja das Problem. Meine Bilder sind wesentlich größer. Selbst vom Handy haben die ca. 730 KB. Wie mache ich das? Da wäre ich dir schon dankbar, denn ich versuche oft vor Ort zu sein und mache viele Bilder. Aber bitte zum mitschreiben.
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Beitragvon Volwo » Mittwoch 25. März 2009, 21:57

Neugier hat geschrieben:Hallo Volwo, das ist ja das Problem. Meine Bilder sind wesentlich größer. Selbst vom Handy haben die ca. 730 KB. Wie mache ich das?


Hast du ein Grafikprogramm auf deinem Rechner'?
Meistens ist eins bei den ganzen CD´s für den Computer dabei.
Damit kannst du die Bilder komprimieren.

Vorher solltest Du bei Bildern in diesem Fall auf 1024 oder 1200 Pixel setzen. Letzteres Ist ungefähr das, was ein 19 Zoll Monitor voll zeigt.

Abspeichern des Bildes geht meistens mit "Speichern unter" oder " Für Web speichern"oder so ähnlich (je nach Programm).
und dann
kannst du angeben, welche Kompressionsrate Dein Bild haben soll.
Sprich, wenn es vorher 750 KB hatte, kann man einen Regler verschieben
oder die Rate verändern
und dann kriegst Du das 750er Bild bequem auf 80 KB.

Sollte das alles nicht gehen, dann musst du mir deine Bilderauswahl per E-Mail schicken. Ich mach die Bilder dann webfähig.
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Beitragvon Neugier » Donnerstag 26. März 2009, 09:27

Danke Volwo, ich seh' mal ob ich es hinkriege. Sonst mußt du mir mal deine e-Mail-Adresse schicken. Melde mich.
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Beitragvon Neugier » Donnerstag 26. März 2009, 12:44

Hier mal ein "Kofferbild"
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Beitragvon Neugier » Donnerstag 26. März 2009, 12:45

und noch eins
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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