Gartenfund

Bereich für Diskussionen und zur Identifizierung von Fundamenten, Bodenfunden etc. im Jonastal und Umgebung

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Gartenfund

Beitragvon Under » Donnerstag 27. August 2009, 09:09

Hallöle
gibts ne Ahnung, was das gewesen sein könnte?
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Beitragvon Watten » Donnerstag 27. August 2009, 09:14

Seitengewehr
Gruß Watten

...un wo nix is, na ja, da werden wir so lange suchen, bis wir etwas finden!
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Beitragvon Mattzz » Donnerstag 27. August 2009, 09:55

Watten hat geschrieben:Seitengewehr

Ja, eindeutig. Nach dem Größenverhältnis Griff/Klinge die lange Version. Von daher möglicherweise noch 1.WK.
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Beitragvon TÜP » Donnerstag 27. August 2009, 13:10

Seh ich auch so.
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Beitragvon Under » Donnerstag 27. August 2009, 19:15

danke euch - ist aber bestimmt nicht mehr zu retten dat ding -()-
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Donnerstag 27. August 2009, 20:21

Was du nicht so alles in deinem Garten findest (O_O)
Hast du da ein Waffenarsenal ? Ich glaub ich sollte dich mal mit meiner Sonde besuchen kommen :D

Mach mir nur Sorgen um deine Sicherheit.....
Grüße Andreas

Bild

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Beitragvon Under » Donnerstag 27. August 2009, 20:32

da schlägt der scanner wirklich an einigen stellen an aber ich will manchmal nicht wissen was da biept grins hab schon manchen bauschrott gefunden
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Beitragvon Silko » Freitag 28. August 2009, 04:35

Under hat geschrieben:danke euch - ist aber bestimmt nicht mehr zu retten dat ding -()-

Schönes Teil, Under :-top)
Und sooo schlecht sieht es doch noch garnicht aus [bart]
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Beitragvon TÜP » Freitag 28. August 2009, 13:41

Darf under das behalten oder fällt das unter das KrWaffKontrG. Ich bin da jetzt ein bissel sensibilisiert -[nix]-
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Beitragvon Under » Freitag 28. August 2009, 14:09

huch ich brech die klinge bei 10cm ab, dann ist doch alles gut was?
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Beitragvon Mattzz » Freitag 28. August 2009, 14:16

Darf er. Allenfalls der Grundstückseigentümer, sofern es nicht sein eigener Garten ist, könnte Rechte geltend machen. Er kann es auch verkaufen oder verschenken, wenn er das will. Unter das KWKG fällt es nicht und öffentlich führen wollen wird er es sicher auch nicht...

@under
...und abbrechen mußt Du auch nichts.
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Beitragvon TÜP » Freitag 28. August 2009, 14:21

xD xD xD

Kürzen musst du das Teil nicht, aber lies dir mal das neue Waffenrecht beim Thema Bajonett (Seitegewehr) durch !
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Hi

Beitragvon hurryup » Mittwoch 23. September 2009, 11:57

Hi

sieht sehr nach einem Bajonett 98/05 aus,verwendet beim Gewehr 98 und bis 1935 im aktiven Dienst:

http://en.wikipedia.org/wiki/File:Mauser_m98.jpg

http://www.hood.de/img/full/1471/14714219.jpg

Das Bajonett fuer den Nachfolger K98 hatte meistens Bakelit Griffschalen und keinen Handschutz.


Gruesse

J
Wenn ich die Folgen geahnt hätte, wäre ich Uhrmacher geworden.

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Beitragvon Silko » Mittwoch 23. September 2009, 15:23

Da isser wieder aus der Versenkung, der Bestimmungsexperte aus'm Outback. Schön, dass Du mal wieder hier bist. :-top)
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Beitragvon burion » Donnerstag 24. September 2009, 06:11

Fällt m.E. nicht unter das Kriegswaffenkontrollgesetz aber unter das Waffenrecht, nach dem der Besitz wohl erlaubt ist, aber das Führen dieser Waffen verboten. Aber ich glaube kaum, dass Under mit dem Teil durch die Gegend spazieren will. ;)
Es könnte aber ein Bodendenkmal sein. ;) Und dann wäre das ThLDA dafür zuständig. Halte ich im vorliegenden Fall aber für ausgesprochen unwahrscheinlich, dass sich die Denkmalschützer dafür wirklich interessieren.
Also viel Spaß damit.

HerzlGrüße
Jürgen
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Beitragvon Under » Donnerstag 24. September 2009, 07:44

danke euch, ich habs in eine trockene ecke gelegt und warte, was mir irgendwann mal damit einfällt
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Beitragvon R2-D2 » Donnerstag 24. September 2009, 17:35

hi

bitte zum entsalzen in destiliertes wasser legen

so ein viertel jahr

alle 4 wochen wasser erneuern und mit bürste lose stücke

abschruppen

wenn es etwas besser aussieht mit paraffin konservieren

gruss andy
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Beitragvon Silko » Donnerstag 24. September 2009, 17:35

Lass es lieber nicht trocken werden. Feucht halten ist gut. So, wie es in der Erde war. Du kannst es auch - in ein feuchtes Tuch eingewickelt - in den Gefrierschrank legen, wenn da noch Platz ist :-)).

Das Beste ist es allerdings, wenn Du es in 0,2%ige Natronlauge einlegst. Dort kann es viele Monate verbleiben. Es rostet nicht weiter. Die Lauge kann tief ins Metall eindringen und dort mit der Entsalzung beginnen. Eine sehr gute Grundlage für jede Restauration.

@Andi66
In destilliertem Wasser wird der Rost-Prozess nicht gestoppt -> würde ich nicht machen!
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Beitragvon Augustiner » Donnerstag 24. September 2009, 19:16

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Beitragvon Erik » Samstag 2. Januar 2010, 20:34

wen du es in zitronensäure legst kriechst du den ganzen Rost ab danach mit einen matten klarlag versiegeln
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Beitragvon Augustiner » Freitag 3. Dezember 2010, 20:44

Berufsbedingt krieche ich in allen möglichen Löchern rum [pop]
Leider ist im Nachhinein gesehen, die Fotodokumentation äußerst unbefriedigend.
Immerhin anbei ein Teil, welches ich als Erdnagel zwecks sogenannter Erdung identifiziert habe.
Ein anderer Zeitgenosse meinte: "Eindeutig ein Bajonett !".
Einigermaßen verunsichert, stellte ich fest, daß der Soldat einen entsprechenden Schraubenzieher dabei gehabt haben müßte ?
"Viel Feind, viel Ehr, papperlapapp".

Ungefähr stelle ich mir so ein Wienerwald-Hendl vor.
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Beitragvon PEKE » Freitag 3. Dezember 2010, 22:07

Hallo Augustiner,

für mich ist das Ding eindeutig ein Seitengewehr.
Vielleicht wurde es nach dem Krieg Umfunktioniert.

Mfg. Peke
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Beitragvon wernir » Samstag 4. Dezember 2010, 09:33

Hallo,

ich würde auch Seitengewehr sagen.

MfG wernir
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Samstag 4. Dezember 2010, 09:54

Jep, würde ich meinen beiden Vorschreibern zustimmen. Klasse Fund und sehr sehr alt.
Grüße Andreas

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Beitragvon Neugier » Sonntag 5. Dezember 2010, 17:50

Seitengewehr, hm, da hat aber schon der Kaiser draufgepinkelt. Muß älter sein.!?
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