Höhlenforschung aus der Zeit um 1980 in Thüringen

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Höhlenforschung aus der Zeit um 1980 in Thüringen

Beitragvon Klaus » Sonntag 23. Januar 2011, 10:26

Anbei mal einige Bilder aus der Kittelsthaler Höhlen- und Karstforschung um 1980.
Es war eine Zeit mit vielen guten und zugleich schönen Erinnerungen. Habe aus meinem Thüringer Archiv einen größeren Posten zum Scan mitgebracht.
Hier einige Eindrücke.
Glück auf, ist aber nicht meine Spielwiese!
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Beitragvon Klaus » Sonntag 23. Januar 2011, 10:36

Ergänzen möchte ich, die Bilder wurden noch manuell mit einer PRAKTIKA MTL 5 gefertigt. Die Hohlraumausleuchtung war schon für uns eine Herausforderung. Trotzdem es sind geschichtliche Zeugnisse.
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Beitragvon Klaus » Sonntag 23. Januar 2011, 10:38

Hier noch einige Eindrücke vom Sinter in Höhlen.
Aber auch Freilegungen gehörten zum Tageswerk.
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Beitragvon Klaus » Sonntag 23. Januar 2011, 11:41

Hier mal der Rest zu Kittelsthal.
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Beitragvon Silko » Sonntag 23. Januar 2011, 13:36

Schöne alte Zeitdokumente... aus der guten alten Zeit :-top)
Was ist aus all den Jungens und Mädchens geworden, die Ihr damals für die Welt unterhalb der Oberfläche begeistern konntet?
Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen. (Erasmus von Rotterdam)
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Beitragvon Klaus » Sonntag 23. Januar 2011, 15:21

@Silko
Gute Frage.
Die Leute sind in Deutschland und der Welt versteut.
Ein sehr kleiner Teil ist noch mit der Höhlen- u. Karstforschung in einer freien Vereinigung ohne jegliche Vorgaben beschäftigt.
Wir treffen uns zweimal im Jahr wie erst vor kurzem, wenigen Tagen mit den Fam. im Südharz.
Beschäftigen tun wir uns schon noch mit Höhlen. Vermessungen und der Katasterarbeit und dem Altbergbau. Viele alte Verbindungen haben die Zeit überdauert und machen uns unsere Forschungen leichter.
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Beitragvon Luchs » Sonntag 23. Januar 2011, 21:21

Interessante Bilder. Ist schon etwas Anderes, als in Sonntagssachen durch eine Schauhöhle zu wandern. Und fantastische Eindrücke, um die man Euch beneiden könnte.
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Beitragvon Klaus » Montag 24. Januar 2011, 06:06

@Luchs
@Silko
Ich werde mal noch etwas in SW aus den 286 Filmrollen aus dem Archiv raussuchen.
Ich muß aber immer darauf hinweisen mit wenig besonderer Technik eben das was zu damaliger Zeit auf dem Markt war. So mußten wenigstens von 36 Aufnahmen auf dem Film 10-15 Stück brauchbar sein.
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Beitragvon Klaus » Montag 24. Januar 2011, 07:51

So Anfang 1980 beschäftigten wir uns mit dem Test einer VLF-Messung zur Hohlraumordung in der Ritterhöhle bei Kittelsthal/Thür. Das Ziel bestand darin, den Höhlenverlauf und die Deckgebirgsmächtigkeit zur Oberfläche zu erkunden.
Oftmals wird ja in der heutigen Zeit die ehemalige DDR-Höhlenforschung belächelt aber ...!
Hier mal einige Eindrücke der Testphase.

Erfahrungen in Bezug der Messungen konnten frühzeitig gesammelt werden. Federführend war die BA-Freiberg welche die Höhlenforschung in den Fragen der Hohlraumerkundung sehr positiv unterstützte.
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Beitragvon omegateam » Montag 24. Januar 2011, 16:04

Hallo Klaus,
trotz der grobschlächtigen Technik wurden ja damals recht klare Ortungsergebnisse erzielt. Das war doch was!
Glück Auf
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Beitragvon Klaus » Montag 24. Januar 2011, 17:40

omegateam hat geschrieben:Hallo Klaus,
trotz der grobschlächtigen Technik wurden ja damals recht klare Ortungsergebnisse erzielt. Das war doch was!


@M.M.
So ist es.
Die Erfahrung und das Wissen haben sich festgesetzt. Es macht immer erneut Spaß einen Polygonzug zu legen und die Raumaufmessung anzuschließen.
Was mich ja besonders freut, das ich mir aus der alten Zeit ein großes Archiv angelegt habe mit dessen Fundus ich über lange Zeit Foren bedienen kan.
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Beitragvon omegateam » Dienstag 25. Januar 2011, 20:54

Hallo Klaus,
sehr interessante Auszüge aus Deinem Archiv (ich meine damit alle Beiträge), ein echtes Stück Zeitgeschichte der Höhlenforschung.
Glück Auf
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Beitragvon Sven/Geo-Tec » Mittwoch 26. Januar 2011, 06:48

Und im Felsenkeller Bad Liebenstein , wurde ich mit dem "Untertagevirus" infiziert :-top) (so um 1980) .Als Mitglied der FG Höhlen-und Karstforschung.

Bei Seebach , am Wartberg gab es sogar die tiefste Schachthöhle der DDR. Ich kann mich nicht an viel erinnern aber an den Aufstieg mit selbstgebastelten Steigklemmen :,( das war ein Theater .
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Beitragvon Klaus » Mittwoch 26. Januar 2011, 07:08

Sven/Geo-Tec hat geschrieben:Und im Felsenkeller Bad Liebenstein , wurde ich mit dem "Untertagevirus" infiziert :-top) (so um 1980) .Als Mitglied der FG Höhlen-und Karstforschung.

Bei Seebach , am Wartberg gab es sogar die tiefste Schachthöhle der DDR. Ich kann mich nicht an viel erinnern aber an den Aufstieg mit selbstgebastelten Steigklemmen :,( das war ein Theater .


@Sven/Geo-Tec
Danke für die Ergänzung.
Dann hast Du ja auch Lars im Felsenkeller erkannt wo er sich an der Wasserfassung (Röhre) befindet.

Zu Seebach, da meinst Du die Dicelhöhle am Wartberg. Ja sie verlangt schon als tiefste Höhle so einiges Können im Abstieg.
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Beitragvon Sven/Geo-Tec » Mittwoch 26. Januar 2011, 08:02

Lars ist auf dem ersten Bild . Den habe ich erkannt.

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