Allen, Robert S., Colonel - like the spokes of a wheel

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Beitragvon Volwo » Samstag 17. Januar 2009, 10:21

"The underground installations were amazing. They were literally subterranean towns. There were 4 in and around Ohrdruf: one near the horror camp, one under the Schloss, and 2 west of the town. Others were reported in near-by villages. None were natural caves or mines. All were man-made military installations. The horror camp had provided the labour. An interesting feature of the construction was the absence of any spoil. It had been carefully scattered in hills miles away. Over 50 feet underground, the installations consisted of 2 and 3 stories several miles in length and extending like the spokes of a wheel. The entire hull structure was of massive reinforced concrete. Purpose of the installations was to house the High Command after it was bombed out of Berlin. This places also had paneled and carpeted offices, scores of large work and store rooms, tiled bathrooms with bath tubs and showers, flush toilets, electrically equipped kitchens, decorated dining rooms and mess halls, giant refrigerators, extensive sleeping quarters, recreation rooms, separate bars for officers and enlisted personnel, a moving picture theater, and air-conditioning and sewage system…”.


Quelle:Lucky Forward. The History of Pattons Third U.S. Amy, New York Vanguard Press, 1947 u. 1971. S. 297 Ausgabe 1971.
Zuletzt geändert von Volwo am Samstag 17. Januar 2009, 23:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Volwo » Samstag 17. Januar 2009, 10:21

Annähernd wörtlich übersetzt :

„…Die unterirdischen Einrichtungen waren erstaunlich. Es waren sprichwörtliche unterirdische Städte. Es gab vier davon in und um Ohrdruf; eine der Nähe des „Horror Camps“ (Häftlingslager d. V.), eine unter dem Schloss und zwei westlich der Stadt. Andere wurden aus nahe gelegenen Orten berichtet. Keine davon war in einem Bergwerk oder in einer natürlichen Höhle untergebracht. Alle waren künstlich angelegte militärische Einrichtungen. Das „Horror Camp“ lieferte die Arbeitskräfte dafür. Ein interessantes Feature der Konstruktion war das es keinen Abraum gab; er wurde vorsichtig in meilenweit entfernten Hügeln verstreut. Mehr als 16 Meter tief waren die Anlagen 2- und 3-stöckig angelegt, die mehrere Meilen in der Länge maßen und ausgedehnt wie die Speichen eines Rades waren.
Die ganze Konstruktion der Hülle bestand aus massivem, Stahlverstärktem Beton. Zweck der Installationen war es das Oberkommando aufzunehmen, nachdem es in Berlin ausgebombt würde.
Diese Orte hatten auch mit Dielen ausgestattete und tapezierte Büros, eine Anzahl großer Arbeitsräume und Lager, gekachelte Bäder mit Badewannen und Duschen, Toiletten mit Wasserspülung, elektrisch ausgestattete Küchen, dekorierte Speise- Zimmer und Messen, riesige Kühlschränke, ausgedehnte Schlafquartiere, Erholungsräume, getrennte Bars für Offiziere und Mannschaft sowie angestelltes Personal, ein Kino und Klimaanlage und Abwassersystem…“.
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Beitragvon ssch » Samstag 17. Januar 2009, 14:45

George S. Patton, Jr., War As I Knew It, Bantam Books, New York 1980, S. 272 hat geschrieben:On the eighth [8. April 1945], Mr. McCloy, accompanied by General Craig of the Air Force, arrived and attended our morning briefing. The Secretary was extremely complimentary. He was anxious to get to the front to see some of the fighting, but owing to the distances involved and the fact that the roads were quite infested with small German groups, who shot up our isolated convoys, I at last dissuaded him. On the seventh [7. April 1945], Colonel R. S. Allen, Assistant G-2, Third Army, had been seriously wounded, one man killed, and three others captured out of a total of seven while driving in the vicinity of Gotha.


George S. Patton, Jr., War As I Knew It, Bantam Books, New York 1980, S. 278 f. hat geschrieben:[13. April 1945] I visited Colonel Allen in the hospital, as he had been recaptured when we took Weimar. His right arm had been shot off just below the elbow. He gave me some very interesting information. The surgeon who operated on him used the last ether in his possession to put Allen under, but it was insufficient and toward the end he gave him brandy and some sort of chloral drug. Allen said he saw at least eighty Germans operated on without any anaesthetic at all except chloral and cognac; there were no sanitary arrangements, no soap nor water, and the doctors and nurses were literally wading in blood. Many of the men were dragged into the operating room by the hand, as there was a shortage of stretchers. The surgeon who operated on him was an Austrian, and, during the few days Allen was in the hospital, repeatedly gave false information as to his state of health, because the Germans, having discovered that he was a colonel, were very anxious to get him to Army Headquarters for interrogation. The surgeon finally told Allen that if the worse came to worst he would help him to escape and keep him hidden in the hills until we came up. Allen was a very sporting character and the only request he had was that he be left on duty at Army Headquarters, which request was granted. He did an extremely good job until the end of the war.


Zeigert merkt in Fußnote 384 folgendes an:
Dieter Zeigert, Hitlers letztes Refugium. Das Projekt eines Führerhauptquartiers in Thüringen 1944/45, München 2003, S. 266 hat geschrieben:[...] Es erscheint i. ü. fraglich, ob Allen eigene Eindrücke wiedergab. Zwar hielt er sich am 7.4.1945 beim Gefechtsstand der 4. (US)PzDiv in Gotha auf, ob er aber an der am Vormittag dieses Tages stattfindenden Inspizierung des Amtes 10 durch ein von der 4. (US)PzDiv angefordertes EEIS-Team teilgenommen hat, ist nicht belegt. Gesichert ist dagegen, daß A. am späten Nachmittag des 7.4. mit diesem Team ostwärts von Apfelstädt verwundet in deutsche Kriegsgefangenschaft geriet, aus der er am 12.4. im Lazarett Erfurt befreit wurde. Danach dürfte er kaum noch einmal nach Ohrdruf zurückgekehrt sein; [Quellenangaben]; vgl. Patton, [Quelle], welcher fälschlich vom Lazarett in Weimar spricht.


Viele Grüße
Sebastian
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Beitragvon Neugier » Freitag 27. März 2009, 10:50

Bei allen berechtigten Zweifeln und Bedenken, halte ich es dennoch für reichlich unwarscheinlich, dass sich das jemand aus den Fingern gesogen hat. Selbst wenn hier kein eigenes Erleben dahinter stände, dann muß die Information doch irgendwo her kommen. Also jemand hat es erlebt. Keine Angst, ich weiß auch wie Gerüchte entstehen, und dass sich Informationen beim "Transport" verändern. Dennoch, es "muß" was dran sein. Oder?
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Samstag 28. März 2009, 10:36

Volwo hat geschrieben:Annähernd wörtlich übersetzt :

„…Die unterirdischen Einrichtungen waren erstaunlich. Es waren sprichwörtliche unterirdische Städte. Es gab vier davon in und um Ohrdruf; eine der Nähe des „Horror Camps“ (Häftlingslager d. V.), eine unter dem Schloss und zwei westlich der Stadt. Andere wurden aus nahe gelegenen Orten berichtet. Keine davon war in einem Bergwerk oder in einer natürlichen Höhle untergebracht. Alle waren künstlich angelegte militärische Einrichtungen. Das „Horror Camp“ lieferte die Arbeitskräfte dafür. Ein interessantes Feature der Konstruktion war das es keinen Abraum gab; er wurde vorsichtig in meilenweit entfernten Hügeln verstreut. Mehr als 16 Meter tief waren die Anlagen 2- und 3-stöckig angelegt, die mehrere Meilen in der Länge maßen und ausgedehnt wie die Speichen eines Rades waren.
Die ganze Konstruktion der Hülle bestand aus massivem, Stahlverstärktem Beton. Zweck der Installationen war es das Oberkommando aufzunehmen, nachdem es in Berlin ausgebombt würde.
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Ach ja, das wäre zu schön um Wahr zu sein. Erinnert mich irgendwie an den Spielfilm die "Goonies" und stachelt meinen Erkundungs & Forschungstrieb nur noch mehr an :D

Wir reden hier und schreiben....bis zum Abwinken....es muss doch irgendwie mal möglich sein diesen "Gerüchten" & "Wahrheiten mal auf den Grund zu gehen !!
Irgendwie macht mich das Wütend und zugleich traurig. Es muss doch irgendeine Technik geben, womit man dieses ergründen und den Mhythen endgültig den garaus machen kann.

Hat denn keiner eine Idee wie wir endlich mal Nägel mit Köpfen machen können ??

Nur erst einmal eine Idee...die Finanzierung solcher Projekte sollte man im zweiten Step überlegen.

Herje, zur Not mache ich auch einen Termin bei Frau Merkel und bettel um Fördermittel und mache eine Sitzblockade vorm Bundestag.... nur welche Technik kann eingesetzt werden....dass ist doch erst mal das wichtigste !!
Vom Schreibtisch bzw. Wohnzimmer aus geht`s definitiv nicht weiter, das ist Fakt.
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Beitragvon wolle » Montag 30. März 2009, 13:57

ZU Neugier
Mit den gerüchten ist es wie mit Scheißhausparollen sie sind zu 95% Wahr das ist ausschlieslich meine meiung und ich glaube nicht das ein Ami sich so was aus den fingern saugt .Zwar bezweifel ich die größe der Anlage aber das da noch mehr ist glaube ich schon
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Beitragvon raphi » Montag 30. März 2009, 15:50

Herje, zur Not mache ich auch einen Termin bei Frau Merkel und bettel um Fördermittel und mache eine Sitzblockade vorm Bundestag

@Mercedes-Diesel

Ich setz mich mit hin [pop]

schöne Grüße raphi
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Beitragvon SuR » Montag 30. März 2009, 18:37

Ich bring´ Euch dann Kaffee und Kuchen vorbei... (-oo-)
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Mittwoch 1. April 2009, 12:41

SuR hat geschrieben:Ich bring´ Euch dann Kaffee und Kuchen vorbei... (-oo-)


Jep...ich nehm dich beim Wort !! Esse gern Schwarzwälder Kirsch xD
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Montag 13. April 2009, 09:09

Wenn ich richtig informiert bin hatte die US Armee ein diebezügliches Luftbild erstellt. Ich habe auf meinen mal nachgesehen...aber nichts gefunden.
Wurde dieses LubI schon einmal gephostet oder zumindest ein Verweis / Link zu selbigen ??
Ich würde mir dieses gern mal ansehen wollen.

LG
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Beitragvon Luchs » Montag 13. April 2009, 20:47

Eine getarnte U-Anlage sollte normalerweise nicht auf 'nem Luftbild zu identifizieren sein. Die Wegkreuzung um das ehem. Jagdhaus weiße Hütte wird gern als Speichenrad interpretiert. Auch kursiert ein Bild, auf dem man nordwestlich davon mit etwas Phantasie eine kreisförmige Struktur zu erkennen glaubt. Einfach mal die Foren durchsuchen.
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Beitragvon Volwo » Montag 13. April 2009, 21:06

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Beitragvon hurryup » Dienstag 14. April 2009, 11:59

Hi

was mir an der Beschreibung mit den Speichen eines Rades zu denken gibt, ist der ungeheure Bauaufwand der damit einhergeht. Ohne moderne Tunnelbohrmaschine ist das eine richtige technische Herausforderung. Diese Herausforderung wiederum wuerde man doch nur auf sich nehmen,um damit ein klares Ziel zu verfolgen. Ein Befehlsstand sieht so nicht aus. Teilchenbeschleuniger,Pruefstaende und germanische Kultstaetten sehen so aus. Nicht aber ein Hauptquartier der Wehrmacht..??!!

Gruss

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Beitragvon Neugier » Donnerstag 23. April 2009, 08:54

Dieses "Wagenrad" war ja , wenn ich das richtig interpretiere, kein Führerstand. Eher war der Führerstand ein Teil dieser Anlage. Man liest von unterirdischen Städtchen. Das sagt mir dass an den Speichenenden irgendwelche Anlagen sind. Also mal ein Führungszentrum, mal Fabriken, mal Verteidigungsstellen, sicher auch Energiezentralen oder anderes. Jeweils verbunden mit Unterkünften, Versorgungs-und Lagereinrichtungen usw.
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Samstag 25. April 2009, 21:44

Nun, kreisrund würde mich auch sehr stark an Hurryup`s These anlehnen. Teilchenbeschleuniger...da kommt wieder das Zyklotron in`s Gedächtniss [pop] .
Also, wenn es denn da so etwas gäbe...wäre es ja aus Stahlbeton gebaut.....richtig ??
Somit wäre dass doch oberirdisch ortbar...?? Farbdose und dem Signal nachgehen und markieren. Wenn`s denn wirklich im Ergebniss einen Kreis geben sollte ist es mehr als Sonderbar und bedürfte einer genaueren Begutachtung.

Der Aufwand hält sich ja in Grenzen.

Da gibt`s nur ein klitzekleines Problem...wenn diese Sperrschilder da nur nicht wären...

...und U-Anlagen die aus der Luft ersichtlich sind...was ergäbe dass für einen Sinn ??...das erschließt sich mir nun gar nicht.
Da könnte man gleich einen Fadenkreuz zum Zielschießen für die Flieger anbringen.
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Beitragvon hurryup » Montag 27. April 2009, 04:11

Hi

also nochmal zu den Aussagen vom Col Allen,er spricht ja eigentlich nur von den Speichen eines Rades,nicht aber von dem eigentlichen Rad. Also war da wohl kein Ring-Tunnel,der die Speichen am äußeren Ende verbindet. In diesem Fall wäre es einfach nur ein Zentralbunker und einige "Außenstellen" wie hier dargestellt:

http://www.globalsecurity.org/military/ ... 8/Appa.htm

Figure A-6

Interessantes Bild zum Bunkerbau,hier in "Cut and Cover" Bauweise an einem "Minuteman" Silo. Also offene Baugrube, danach zugeschüttet:

http://fas.org/nuke/guide/usa/icbm/mm3-MAF11.jpg

Artikel zum Thema moderne Tiefbunker:

http://stinet.dtic.mil/cgi-bin/GetTRDoc ... tTRDoc.pdf

Sehr interessant hier ist die Erkennung solcher Tiefbunker aus der Luft ,beschrieben im Kapitel 3.

Moderne Anlagen wie in Libyen,Nordkorea oder Iran sind gerne mal mehr als 100 Meter im Untergrund versteckt, werden aber doch recht zuverlässig identifiziert. Von 100 Metern Tiefe kann ja im Tal nicht wirklich gesprochen werden,wenn man einen horizontalen Tunnelvortrieb voraussetzt. Insofern dürfte moderne Technik (Geo oder Mil Satelliten) relativ einfach Aufklärung über Lage und Ausmass geben können. Einfach natürlich nur im übertragenem Sinne,niemand hier hat ja direkten Zugang zum NRO-- www.nro.gov ;)

Gruese

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Beitragvon Mercedes-Diesel » Sonntag 17. Mai 2009, 08:20

hurryup hat geschrieben:Hi

also nochmal zu den Aussagen vom Col Allen,er spricht ja eigentlich nur von den Speichen eines Rades,nicht aber von dem eigentlichen Rad. Also war da wohl kein Ring-Tunnel,der die Speichen am äußeren Ende verbindet. In diesem Fall wäre es einfach nur ein Zentralbunker und einige "Außenstellen" wie hier dargestellt:

http://www.globalsecurity.org/military/ ... 8/Appa.htm

Figure A-6

Interessantes Bild zum Bunkerbau,hier in "Cut and Cover" Bauweise an einem "Minuteman" Silo. Also offene Baugrube, danach zugeschüttet:

http://fas.org/nuke/guide/usa/icbm/mm3-MAF11.jpg

Artikel zum Thema moderne Tiefbunker:

http://stinet.dtic.mil/cgi-bin/GetTRDoc ... tTRDoc.pdf

Sehr interessant hier ist die Erkennung solcher Tiefbunker aus der Luft ,beschrieben im Kapitel 3.

Moderne Anlagen wie in Libyen,Nordkorea oder Iran sind gerne mal mehr als 100 Meter im Untergrund versteckt, werden aber doch recht zuverlässig identifiziert. Von 100 Metern Tiefe kann ja im Tal nicht wirklich gesprochen werden,wenn man einen horizontalen Tunnelvortrieb voraussetzt. Insofern dürfte moderne Technik (Geo oder Mil Satelliten) relativ einfach Aufklärung über Lage und Ausmass geben können. Einfach natürlich nur im übertragenem Sinne,niemand hier hat ja direkten Zugang zum NRO-- www.nro.gov ;)

Gruese

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Danke, die Links sind wirklich Klasse. Ich habe z.b. nicht gewusst, dass Minuteman Bunker in offener Bauweise hergestellt werden. Wie identifiziert man Bunker die mehr als 100 m im Untergrund versteckt sind ? Welche Technik kann man da zur Ortung anwenden....
Das würde mich brennend interessieren.

Hui, das war jetzt mein 500 tes Posting....ich hab noch keine Blasen an den Fingern :D

LG
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Beitragvon Muchas Grazias » Sonntag 19. Dezember 2010, 21:13

Na gut, von Baustelle 1 bis 4 gibts kein Speichenrad.

Aber es kann ja als Standort auch einfach nur die Mitte von Baustelle 4 gewesen sein. "Celtic-Cross-plan".

Und 4 war ja, so wie ich es verstanden habe, am weitesten fortgeschritten, also von der Ausstattung her. Also gehen die Stollen eben wie ein Kreuz zu 4 Seiten ab.

Und 3 und 4 waren ja schon an den Eingangsportalen als Quartiere erkennbar. Also fürs OKH und Andere.
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Beitragvon bobo » Montag 20. Dezember 2010, 02:49

Könnten die Speichen vielleicht auf das ganze Bundesland - in diesem Fall "Gau" gemünzt gewesen sein? Wenn man sich die Verhältnisse der einzelnen Gaue so bildlich zu Gemüte führt, dann fällt Thüringen schon ein wenig auf ;)
Und für ein USA´ler ist Deutschland gerade mal so groß wie ein US-Staat ;)
MfG BOBO
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Beitragvon Joe » Montag 20. Dezember 2010, 23:22

Jungs, macht euch doch nicht verrückt mit dieser Aussage.

Wenn man sich die Lage der Stollen ansieht, evtl. noch etwas im Kreis gedacht, kommt man auf ein strahlenförmiges Gebilde, welches man so betiteln könnte. Zusammen mit den "Ämtern betrachtet, gibt das so eine Ausage wie die von Allen.

Gruß
Joe
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Beitragvon Mister-X » Mittwoch 22. Dezember 2010, 09:13

Also zu Mercedes ich mache mit bei Mutti Merkel.[-<5>-]
Ich kann es auch nicht verstehen warum man in 3 Gottes Namen nichts raus bekommt was damals wirklich war.
Ist das so schlimm wenn man darüber bescheid wissen würde.
Ich möchte jetzt nicht in Träumen ausarten lassen, aber es müssen doch Unterlagen zu finden sein.
Also machen wir das beste draus!!!

[bart]
Wie sagt O.Kahn:) Immer weiter ;)
Mister-X
 

Beitragvon Varga » Mittwoch 22. Dezember 2010, 23:06

Ich möchte jetzt nicht in Träumen ausarten lassen, aber es müssen doch Unterlagen zu finden sein.
Ja, die vermutlich in Amerika liegen. In einem gesperrten Archivbestand.

Gruss
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Am Computer arbeiten ist wie Ubootfahren; öffnet man ein Fenster, gibt es Probleme.
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Beitragvon bobo » Mittwoch 22. Dezember 2010, 23:43

...ich könnte mir vorstellen, das manchen Vorstand es nicht Recht wäre, würde man erfahren, das es das sog. "Wirtschaftswunder" nach dem Krieg im entsprechenden Unternehmen vielleicht gar nicht gab; so wie immer erzählt.
MfG BOBO
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Re: Allen, Robert S., Colonel - like the spokes of a wheel

Beitragvon ute » Mittwoch 16. November 2011, 06:51

das mit col. allen kommt ganz oben auf meine liste, wenn ich wieder in amerika bin. hab mich schon gekümmert. [wer.der.] gibts denn noch lebende amerikanische, englische zeitzeugen, militärs in bezug jonastal?
ute
 

Re: Allen, Robert S., Colonel - like the spokes of a wheel

Beitragvon Volwo » Mittwoch 16. November 2011, 07:53

ute hat geschrieben: gibts denn noch lebende amerikanische, englische zeitzeugen, militärs in bezug jonastal?

Z. B. die Veteranen der 30 AU, aber die haben sich leider entschlossen, nichts der Öffentlichkeit preiszugeben.


Beim 6. Ohrdrufer Gespräch hat Frank einen superinteressanten Vortrag über Robert S. Allen gehalten.
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