Leon Kolenda

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Beitragvon Augustiner » Donnerstag 13. Januar 2011, 12:19

Die Aussage dieses polnischen Häftlings findet man unter www.buchenwald.de/index.php?p=Alias_139 als *.pdf ganz unten.
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Beitragvon Volwo » Donnerstag 13. Januar 2011, 12:42

Kommt mir sehr bekannt vor.
Ich hab´jetzt nicht explizit nachgeschaut, aber wenn ich mich richtig erinnere hat bei dem Vortrag vor 6 Jahren beim Jonastalverein Frau H. Raschke erzählt, dass sie ihn (u.a.) nach dem Krieg wiedergefunden hat, sollte dann auch in ihrem Buch stehen.
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Beitragvon Ramsay » Donnerstag 13. Januar 2011, 15:48

Volwo hat geschrieben:Kommt mir sehr bekannt vor.
Ich hab´jetzt nicht explizit nachgeschaut, aber wenn ich mich richtig erinnere hat bei dem Vortrag vor 6 Jahren beim Jonastalverein Frau H. Raschke erzählt, dass sie ihn (u.a.) nach dem Krieg wiedergefunden hat, sollte dann auch in ihrem Buch stehen.


Ich habe es mal schnell für dich gemacht. Frau Raschke verwendet den Bericht als Quelle und zitert u.a. auf Seite 40 aus seiner Aussage.

MfG
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Beitragvon Marc » Donnerstag 13. Januar 2011, 18:46

Ramsay hat geschrieben:
Volwo hat geschrieben:Kommt mir sehr bekannt vor.
Ich hab´jetzt nicht explizit nachgeschaut, aber wenn ich mich richtig erinnere hat bei dem Vortrag vor 6 Jahren beim Jonastalverein Frau H. Raschke erzählt, dass sie ihn (u.a.) nach dem Krieg wiedergefunden hat, sollte dann auch in ihrem Buch stehen.


Ich habe es mal schnell für dich gemacht. Frau Raschke verwendet den Bericht als Quelle und zitert u.a. auf Seite 40 aus seiner Aussage.

MfG


stimmt ..der bricht ist auf seite 40 von Leon Kolenda,habs auch grad mal nach gelesen. :-top) :-top)
Gruß Marc
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mann sollte erst an Dinge glauben wenn mann sie mit eigenen Augen gesehen hat ....


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Beitragvon thomic » Montag 17. Januar 2011, 22:53

Folglich ist dies doch eine von wenigen Häftlingsaussagen, die sich scheinbar nicht explizit aufs Jonastal bezieht...

1.) Er spricht zunächst allgemein vom "Bau des Rüstungsbetriebes... in den naheliegenden Bergen", wobei er nicht vom Jonastal oder dem langen Transport/Marsch dorthin berichtet. Bei mehr als 10km Entfernung zum Jonastal würde ich persönlich auch nicht von "naheliegend" sprechen, zudem Crawinkel später als "nahegelegen" beschrieben wird.

2.) Die aufgezählten Tätigkeiten "Stacheldrahtzaun ziehen, Baracken und Straßen bauen" und der "Bau der Eisenbahnlinie" (hier wohl zur Mühlburg?) werden in direkte Verbindung mit dem Lageraufbau (Nordlager) gebracht. Dadurch entsteht der Eindruck, dass auch die "Arbeiten des Tunnelbaus in den Bergen" in räumlicher Nähe stattgefunden haben.

3.) "Ähnliche Arbeiten wurden auch in dem nahegelegenen Ort Crawinkel durchgeführt. In den Tunnels sollten die Maschinen für die Produktion der “Wunderwaffe V1 und V2” aufgestellt werden." Er berichtet also von Tunnelarbeiten nahe Crawinkel, wobei sich dies aufgrund der Kürze eher nach Weitergeben von Gehörtem anhört.

4.) "In Ohrdruf wurde täglich mehr als 12 Stunden gearbeitet. Zum Ausgraben des Tunnels dienten zunächst primitivste Werkzeuge, z. B. Spaten und Pickel." Er bezieht sich also explizit auf Ohrdruf und scheinbar auch nur auf einen Tunnel.

Die ganze Aussage erweckt für mich den Eindruck, als habe er das Jonastal nie gesehen noch dort gearbeitet.

Was haltet ihr davon?
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Dienstag 18. Januar 2011, 08:19

@thomic

Genau dass ist die Krux ! Tausende von Häftlingen die dort waren..aber nichts definitives !! alles total schwammig. Es war keiner vor Ort und hat gesagt ...genau hier ging es rein, so daß man etwas finden konnte.

Beleuchten wir doch mal dass Pro und Contra zum Tal

Pro
Es wurde ein bergmännisches Gutachten in Bezug der Vortriebleistung der Stollen und mannstärke erstellt. Fazit....da muss mehr sein, als die rund 3 km bekannten Stollen.
Es gibt ein Video bezügl. der Strahlung auf dem Platz. Ein Prof der TU Ilmenau wörtlich:" Diese gemessene Strahlung ist nicht natürlichen Ursprungs, demnach wurde hier mit radioaktiven Substanzen hantiert, deren Restbestände heute noch, nach über 60 Jahren, meßbar sind."
Die vielen Zeitzeugen Aussagen...hier ging`s rein ..und dort ebenso, beleuchte ich mal nicht, schneide sie nur an.
Am Ende der 12 wurde definitiv gesprengt...warum ? Was ist dahinter ?
Die Amerikaner haben Schritt und Tritt in Ihren Kriegstagebüchern dokumentiert...fast jeder Latrinen Gang ist nach Vollziehbar. Der Aufenthalt im Tal fehlt...weitgehenst komplett !

Contra:
Keine definitiven, sichtbaren Zugänge auf den mir bekannten Luftbildern. Gut, je länger und intensiver ich mir die Bilder betrachte, kann ich überall Zugänge rein Interpretieren.
Keine Transportprotokolle über die imensen Baustoffe / Material die zum Bau benötigt werden müssten.
Wohin wurde der Aushub verbracht ? Es müssten erhebliche Massen bewegt worden sein...kein Anwohner hat entsprechendes bemerkt.

Ettliche Begehungen, Messungen über Jahre...bisher alles negativ.

Wenn ?? dort etwas war und es vor der Öffentlichkeit geheim gehalten werden soll...ist es jedenfalls absolut perfekt gemacht. Dann werden es nicht mal die wieder finden, die es damals verschlossen haben :D

LG
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Beitragvon kps » Dienstag 18. Januar 2011, 10:53

Mercedes-Diesel hat geschrieben:Pro
Es wurde ein bergmännisches Gutachten in Bezug der Vortriebleistung der Stollen und mannstärke erstellt. Fazit....da muss mehr sein, als die rund 3 km bekannten Stollen.

Es gibt ein Video bezügl. der Strahlung auf dem Platz. Ein Prof der TU Ilmenau wörtlich:" Diese gemessene Strahlung ist nicht natürlichen Ursprungs, demnach wurde hier mit radioaktiven Substanzen hantiert, deren Restbestände heute noch, nach über 60 Jahren, meßbar sind."...

Am Ende der 12 wurde definitiv gesprengt...warum ? Was ist dahinter ?...

Die Amerikaner haben Schritt und Tritt in Ihren Kriegstagebüchern dokumentiert...fast jeder Latrinen Gang ist nach Vollziehbar. Der Aufenthalt im Tal fehlt...weitgehenst komplett !...


Allein bei deinen PROs fallen mir einige Gegenargumente ein und ich glaube nach wie vor, dass man leider die meisten Zeugenaussagen nicht wörtlich nehmen darf.

Gutachten zur Vortriebsleistung:
Warum muss da mehr sein? Ich kenne das Gutachten leider nicht bzw. weiß nicht, was du genau meinst. Denkst du persönlich, das die gesamte Zeit ab Ankunft der ersten Häftlinge bis zum Todesmarsch mit voller Kraft und Stärke gearbeitet wurde? Häftlinge allein reichten zudem nicht. Die Fachkräfte vor Ort sowie das bergmännische Werkzeug war noch wichtiger als Tausende Häftlinge am Hang mit Schaufel und Pike, die mehr oder weniger nur Hilfsarbeiten ausführen konnten.
Sind 3 km nicht doch sehr viel für die Verhältnisse bis hin zu den Witterungsbedingungen?
Wurden weitere notwendige Arbeiten an Gleisen, Wasser und Stromverbindungen, der Bau von Unterkünften und Büros etc. mit berücksichtigt?

Messungen von Strahlung
Die erwähnte Aussage hat nicht mehr Gewicht als die Messergebnisse des PTB und deren Ergebnisse. Eher im Gegenteil lässt das Video mit allen beteiligten Personen mehr Fragen offen. Gibt es das Video eigentlich noch online?

Am Ende der 12 wurde gesprengt!!
Ich glaube komplett an allen Enden der Stollen 1 bis 25 wurde gesprengt. Der Vortrieb wurde nicht ausschließlich mit der Hand gemacht. Ebenso wurden die Halden und die Wände der begehbaren Stollen von vielen Leuten untersucht und nach dem was zu lesen war, geht es niergends weiter. Wenn du dies behauptest, mußt du den nachweis dafür erbringen.

Doku der Amerikaner übers Tal
Wenn man ab Ankunft der Amerikaner in Ohrdruf oder vorher bereits Einträge zum Tal sucht, wird man vrmtl. weiterhin vergebens suchen. Zudem wird meiner Ansicht nach die Bedeutung der unfertigen Stollen für die Amerikaner überschätzt.

MfG
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Dienstag 18. Januar 2011, 13:05

kps hat geschrieben:
Allein bei deinen PROs fallen mir einige Gegenargumente ein und ich glaube nach wie vor, dass man leider die meisten Zeugenaussagen nicht wörtlich nehmen darf.


Klar, nicht nur Dir :D generell kann man alles aus den Angeln heben. Nur macht es natürlich nachdenklich.

kps hat geschrieben:Gutachten zur Vortriebsleistung:
Warum muss da mehr sein? Ich kenne das Gutachten leider nicht bzw. weiß nicht, was du genau meinst. Denkst du persönlich, das die gesamte Zeit ab Ankunft der ersten Häftlinge bis zum Todesmarsch mit voller Kraft und Stärke gearbeitet wurde? Häftlinge allein reichten zudem nicht. Die Fachkräfte vor Ort sowie das bergmännische Werkzeug war noch wichtiger als Tausende Häftlinge am Hang mit Schaufel und Pike, die mehr oder weniger nur Hilfsarbeiten ausführen konnten.
Sind 3 km nicht doch sehr viel für die Verhältnisse bis hin zu den Witterungsbedingungen?
Wurden weitere notwendige Arbeiten an Gleisen, Wasser und Stromverbindungen, der Bau von Unterkünften und Büros etc. mit berücksichtigt?


Nun, belegt sind Todesfälle von 12 tsd. Häftlingen in Bad Arolsen. Man geht von einer definitiven mannstärke von 20 - 25 tsd. Häftlingen aus. Was haben in einem halben Jahr -wenn wir von dem Zeitraster ausgehen- diese vielen Seelne da gemacht ? Dass es kein "Erholungsheim" war, vielmehr rund um die Uhr gearbeitet und angetrieben wurde, ist unbestritten. Bergbautechnische Gutachten im Verbund der Arbeitskräfte, Gesteinsformationen usw. lassen darauf Rückschlüsse über die Vortriebsleistungen zu. Wenn ich mich recht entsinne, wurde sogar geschrieben, dass unter diesen Arbeitsbedingungen (hier wurden Vergleiche zu anderen Anlagen und mannstärke gezogen) nur ? ca. 8 tsd. Häftlinge für diesen, uns bekannten Vortrieb, benötigt wurden.

kps hat geschrieben:Messungen von Strahlung
Die erwähnte Aussage hat nicht mehr Gewicht als die Messergebnisse des PTB und deren Ergebnisse. Eher im Gegenteil lässt das Video mit allen beteiligten Personen mehr Fragen offen. Gibt es das Video eigentlich noch online?


Bleibt aber immer noch die Frage "woher" stammt die Strahlung ? Haben die Russen da evtl. mit irgendwelchen Dingen experimentiert ? Alles Fragen die einer Erklärung bedürfen. Faktisch ist jedenfalls dass dieses nicht natürlichen Ursprungs ist. Ob dass Video noch im Netz ist weiß ich nicht....ich habe es jedenfalls (den Ausschnitt). Posten ist so eine Sache...ich bin nicht der Rechte Inhaber.

kps hat geschrieben:Am Ende der 12 wurde gesprengt!!
Ich glaube komplett an allen Enden der Stollen 1 bis 25 wurde gesprengt. Der Vortrieb wurde nicht ausschließlich mit der Hand gemacht. Ebenso wurden die Halden und die Wände der begehbaren Stollen von vielen Leuten untersucht und nach dem was zu lesen war, geht es niergends weiter. Wenn du dies behauptest, mußt du den nachweis dafür erbringen.


Mal vorn weg, ich war da nicht drin...und ich will da auch nicht rein ! Warum auch ? Erstens Verboten...zweitens Lebensgefährlich....ergo, ich möchte da noch einigen auf den Geist gehen :D Ich kann mich da nur auf unzähliges, mir vorliegendes Videomaterial berufen. Der für mich zumindest seltsamste Bereich ist nun mal dass hintere Ende der zwölf. Am interessantesten erscheint mir da z.b. dass Video von Harry. Darauf ist deutlich eine riesen Schuttkegel zu sehen. Dass "so" wie die Gesteinsmassen liegen zum Vortrieb gesprengt wurde....ne, dass sieht ein bisserl anders aus. Abgesehen davon, laufen unter den Schuttberg Gleise..so was macht man nicht...erst Gleise legen und dann Sprengen. [-I-]....ich ziehe mir auch nicht die Socken mit Messer und Gabel an.
Nachweis ist gut :D Genehnmigung....Mundloch öffnen...Stollenfirste sichern. Die Genehmigung kriegst du nie....den Kostenfaktor mal ganz außer Betracht gelassen.

kps hat geschrieben:Doku der Amerikaner übers Tal
Wenn man ab Ankunft der Amerikaner in Ohrdruf oder vorher bereits Einträge zum Tal sucht, wird man vrmtl. weiterhin vergebens suchen. Zudem wird meiner Ansicht nach die Bedeutung der unfertigen Stollen für die Amerikaner überschätzt.

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Bedeutung ist dass eine, wenn man bedenkt dass jeder noch so unbedeutsamste "Shit" dokumentiert wurde, ja fast jeder Schritt und Tritt....macht dass mich zumindest stutzig.

Kurzum, dass war jetzt mehr oder weniger hypothetisch gemeint. Wir alle Wissen auch, dass im Lauf der Jahre sehr viel Wahrheit mit Wunschdenken, um die Spannung zu erhöhen, vermischt wird...in Bezug auf die unzähligen Aussagen...muss da gerade an Claire Werner denken.

Es gibt noch so einiges zu Ergründen...ich bin mir sicher, da sind noch Generationen nach uns mit beschäftigt.

LG
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Beitragvon Volwo » Dienstag 18. Januar 2011, 13:18

>>>Ob dass Video noch im Netz ist weiß ich nicht....
ist es
http://www.youtube.com/watch?v=73sTJBeMMIU
Die Aussage in dem Spot ist von Dr. Paul Denner, Physiker TU Ilmenau

Diese Sendung/Aussage wurde in den Foren vor acht Jahren besprochen.

Da findet sich für den interessierten Leser bestimmt noch der eine oder andere Thread.
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Beitragvon Edgar » Dienstag 18. Januar 2011, 13:56

Zur nicht natürlichen Reststrahlung gab es bereits einen Thread. An den signifikanten Stellen gab es durchgehend Entaktivierungsübungen von "Kolja". An diesen Stellen wurde Technik gewaschen, ohne Rücksicht auf den Boden. Benutzt wurde für die Kontaminierung Pulver mit der Bezeichnung Kupfer 60 (?). Kam wohl aus Rossendorf in einem kleinen, sehr schweren Behältnis. Wurde mit viel Wasser und ner Art Schmierseife (Mersolat D) abgeschrubbt. Die sehr geringfügige Reststrahlung ist auf entsprechenden Übungsplätzen der NVA ebenfalls messbar.

Gruß vom Edgar
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Dienstag 18. Januar 2011, 14:03

Edgar, dass ist mal eine Aussage...die vor allem nahe liegend erscheint. Nur...dass hätte der Atom Phyiker ja auch in`s Kalkül ziehen müssen..gerade wenn man Messungen auf einem TrÜbPl der GSSD macht.
Sei denn !? die, die diesen Physiker beauftragt haben wollten davon nu gar nicht s Wissen....weil es einfach nicht in deren Konzept passte.

Somit wie immer...alles kann...nichts muss -()-
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Beitragvon kallepirna » Dienstag 18. Januar 2011, 17:49

Edgar!
Es Hieß Kupfer 64 Behälter waren aus Eisen mit Bleikern glaube ich ist lange her kam aus Rossendorf. Nur zur Richtigstellung das nicht wieder einer meckert. Mfg kallepirna
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Beitragvon thomic » Dienstag 18. Januar 2011, 21:01

Jetzt ist das Thema doch in Richtung Jonastal und vermeintliche Strahlung auf dem Platz abgedriftet...

Der springende Punkt für mich ist, dass der Zeuge von Tunnelarbeiten in Ohrdruf spricht und damit die "Suchzone" rund ums Nordlager legt. Hier gibt es auch die entsprechend "naheliegenden Berge".

Gibt es weitere Zeugenaussagen von Tunnelarbeiten in diesem Gebiet? Man könnte noch Zygmunt Holcer zuordnen (vom Nordlager aus gesehen, wie ein aus den unterirdischen Stollen herausfahrender Zug bombardiert wurde...), allerdings berichtet er nicht über geleistete Arbeiten.

Sofern es in unmittelbarer Nähe des Nordlagers wirklich weitere Anlagen gab, werde ich das Gefühl nicht los, dass beteiligte Häftlinge aufgrund der Geheimhaltung etc. mit Nachdruck umgebracht wurden - siehe die Erschießungen im Nordlager kurz vor Lagerbefreiung. Vielleicht ein Grund mehr, warum es kaum Zeugenaussagen zu diesem Bereich gibt? Die Skrupellosigkeit der Täter ist ja ohnehin bewiesen... Auf der anderen Seite wäre dies im Jonastal nicht nötig gewesen, da die Anlagen noch nicht fertig waren und quasi auf dem Präsentierteller lagen (folglich deutlich mehr Häftlings-/Zeugenaussagen...). Auch eine Verschleierungstaktik...

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Beitragvon Augustiner » Mittwoch 19. Januar 2011, 18:36

Wie "kps" schon geschrieben hat, sind die Zeitzeugenaussagen nur mit größter Vorsicht zu betrachten. Da braucht man sich nur an die eigene Nase fassen - wo war ich 1993 zu Pfingsten in Urlaub ?? Ad hoc könnte ich dies nicht sagen (und ich kann's wirklich nicht, da keine Fotos oder Filme existieren). Namen, Ort, Raum und Zeit gehen irgendwie verlustig.

Die Aussagen von Häftlingen einerseits, von Wehrmachtsangehörigen, Zivilpersonen oder Privatfirmen andrerseits, haben naturgemäß auch eine ganz unterschiedliche Gewichtung bzw. Sichtweise. Leider fehlen Aussagen letzterer fast völlig, denn wer wollte sich schon gerne mitschuldig machen ?
Eigentlich müßte man mal eine Zeitschiene aufmachen: wann wurden die einzelnen Lager "bezogen", welche Mannstärken, nachgewiesene Tätigkeiten außerhalb des bekannten Stollenbaus, Inbetriebnahme der Feldbahn usw..

Ich denke, daß man unter Berücksichtigung aller "Widrigkeiten" (Gesundheitszustand der Häftlinge, fehlende Kleidung/ Nahrung/ Werkzeuge/ Materialien, Frost, fehlende Transportmöglichkeiten.....) eigentlich erstaunt sein muß, was in diesen 5-6 Monaten alles geleistet wurde (Gleisbau, Gräben und Versorgungsleitungen kilometerweit, Brücken- und Straßenbau etc.). Da bleibt m.M. kein Spielraum für irgendwelche Spekulationen - man hat im November 1944 quasi bei absolut "Null" angefangen, manche "vergessen" das immer mal ganz gerne.
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