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Re: henry bick

BeitragVerfasst: Freitag 17. Januar 2020, 18:42
von deradel
Ist ja auch nur meine Meinung @ Augustiner. Unfälle gab es ohne Frage ganz sicher. Es gab auch sicher Kapos oder Aufseher die unmenschlich hoch 10 wahren. Aber bewusst bei jeder fahrt die eingesetzten Arbeitskräfte dezimieren kommt schon der Sabotage gleich. Vielleicht war die Halle dann auch in wirklichkeit viel kleiner, das meine ich mit für mich unglaubwürdig.

Grüße

Re: henry bick

BeitragVerfasst: Freitag 17. Januar 2020, 18:59
von Augustiner
Der Boden ist aus Stein und die Wände aus behauenem Stein, das Ding ist 10 - 12 m hoch, die Zuwegung ist beleuchtet und mit Transportwagen zu Fuß in 3 Minuten zu schaffen. Warum sieht er die Dachkonstruktion nicht ????????????
Ich stehe mal wieder ähnlich wie bei Hermes oder Styri absolut auf dem Schlauch.

Re: henry bick

BeitragVerfasst: Freitag 17. Januar 2020, 19:08
von deradel
Meine Idee dazu ist folgende. An anderer Stelle in Thüringen hat man zbs. den Boden geschätzt 3-5 Meter ausgehoben, dann ein Fundament gebaut und darauf angefangen eine Decke zu bauen.Die Maße der Halle sind ca. 80x40 Meter. Am Schluss sollte da sicher Erde drüber und wäre somit dann eine kleine Erhöhung im Gelände gewesen. Aber halt Unterirdisch und auch relativ Bombensicher. Wären dann so 5-7 Meter Deckenhöhe am Ende.

Viele Grüße

Re: henry bick

BeitragVerfasst: Freitag 17. Januar 2020, 20:06
von Augustiner
deradel hat geschrieben:Meine Idee dazu ist folgende. An anderer Stelle in Thüringen hat man zbs. den Boden geschätzt 3-5 Meter ausgehoben, dann ein Fundament gebaut und darauf angefangen eine Decke zu bauen.Die Maße der Halle sind ca. 80x40 Meter. Am Schluss sollte da sicher Erde drüber und wäre somit dann eine kleine Erhöhung im Gelände gewesen. Aber halt Unterirdisch und auch relativ Bombensicher. Wären dann so 5-7 Meter Deckenhöhe am Ende.

Viele Grüße


Warum erinnert mich das so an das sog. "WiFo-Institut" ??? Unter diesem Deckmantel haben die Nazis bereits ab 1936/37 große unterirdische Anlagen im Hinblick auf den geplanten Krieg angelegt (Treibstoffe, Gase, Öl- und Schmierstoffe).

3 bis 5 Meter Aushub reichen da bei Weitem nicht - 10 bis 12 Meter ist o.k.. Muss ich jetzt schon wieder nach Krailling ?
Wer hat eigentlich die MUNA übernommen ?? Die Bundeswehr doch eher nicht ?

Re: henry bick

BeitragVerfasst: Samstag 18. Januar 2020, 07:04
von muhmer
Ihr bringt mich da auf eine Idee.
Im flachen Land ist es nur ein Hügel mit beträchtlichen Aufwand.
Was aber, wenn man so etwas in gebirgichen Land baut.
Große Veränderungen am Geländeprofil wird es da nicht geben.
Das ideale Versteck.

Re: henry bick

BeitragVerfasst: Sonntag 19. Januar 2020, 12:16
von kps
deradel hat geschrieben:Meine Idee dazu ist folgende. An anderer Stelle in Thüringen hat man zbs. den Boden geschätzt 3-5 Meter ausgehoben, dann ein Fundament gebaut und darauf angefangen eine Decke zu bauen.Die Maße der Halle sind ca. 80x40 Meter. Am Schluss sollte da sicher Erde drüber und wäre somit dann eine kleine Erhöhung im Gelände gewesen. Aber halt Unterirdisch und auch relativ Bombensicher. Wären dann so 5-7 Meter Deckenhöhe am Ende...


So ziemlich alle Gebäude, Hallen und Maschinenfundamente sind von Improvisation, Zeitdruck und Mangel geprägt. Deine Idee passt meiner Ansicht nach nicht in die S III Zeit von November 1944 bis Ende März 1945.

Augustiner hat geschrieben:Warum erinnert mich das so an das sog. "WiFo-Institut" ??? Unter diesem Deckmantel haben die Nazis bereits ab 1936/37 große unterirdische Anlagen im Hinblick auf den geplanten Krieg angelegt (Treibstoffe, Gase, Öl- und Schmierstoffe).

3 bis 5 Meter Aushub reichen da bei Weitem nicht - 10 bis 12 Meter ist o.k.. Muss ich jetzt schon wieder nach Krailling ?
Wer hat eigentlich die MUNA übernommen ?? Die Bundeswehr doch eher nicht ?


Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft (WiFo) als Tarnfirma fällt komplett in die Kriegsvorbereitungen und Einschränkungen für Deutschland durch den Versailer Vertrag. Warum fühlst du dich daran erinnert?

Das Crawinkler Munagelände ging von der Sowjetarmee an die LEG (Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH) über.
Seit 1992 ist die 100-prozentige Tochter des Freistaates in Fragen der Wirtschaftsförderung und des Immobilienmanagements vor allem auch der Flächen verantwortlich, welche die Bundeswehr nicht übernommen hatte.
-> https://www.leg-thueringen.de/

VG
kps

Re: henry bick

BeitragVerfasst: Montag 20. Januar 2020, 20:24
von Augustiner
Nachdem auch die Russen gewisse Bereiche nicht überbaut haben, und auch keine weitere DOKU erfolgt ist.............?