Geschichts- und Naturlehrpfad

Flora und Fauna, Erdgeschichtliches zum Jonastal und Umgebung

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Geschichts- und Naturlehrpfad

Beitragvon kps » Montag 25. Juli 2005, 21:18

Im vergangenen Jahr errichteten wir ein Dokumentationszentrum sowie Begegnungsstätte zu den Themen S III und Jonastal in Wölfis. Bisher ist dies die einzigste Dauerausstellung in Thüringen zu diesen Themenschwerpunkten. Hier können wir schon jetzt Schüler- und andere Besuchergruppen direkt betreuen. Weiterhin verfolgten wir das Ziel, die baulichen Überreste im Jonastal für die umfassende Bildung, Erziehung und Aufklärung über das damalige Bauvorhaben und die Hintergründe in den betroffenen Kreisen und darüber hinaus nutzbar zu machen. Dazu wurde der so genannte Geschichts- und Naturlehrpfad im Tal konzipiert und in Zusammenarbeit mit dem Arnstädter Bildungswerk e.V. und den verantwortlichen Behörden sowie Eigentümern/ Pächtern angelegt. Zusätzlich wurden nun auch Schautafeln aufgestellt, wodurch dieser Lehrpfad eine große Bereicherung für das gesellschaftliche Leben in Thüringen werden kann.

Am 14.08.2005 ab 10:00Uhr ist es nun endlich so weit. Wir wollen den Geschichts- und Naturlehrpfad in würdiger Form eröffnen und laden Sie recht herzlich dazu ein. Nach der Eröffnung besteht z.B. die Möglichkeit, an einer Führung teilzunehmen.

Treffpunkt: Kompressorenanlage im Jonastal
Zuletzt geändert von kps am Dienstag 16. August 2005, 15:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon kps » Donnerstag 4. August 2005, 14:06

Anbei eine aktuelle Infos zu den Freilegungsarbeiten durch die GTGJ und die Vorbereitungen für die Eröffnung

-> Küchentrakt im Jonastal freigelegt
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Beitragvon kps » Dienstag 16. August 2005, 15:25

Bild

Feierliche Eröffnung des Geschichts- und Naturlehrpfades am 14.08.05 u.a. durch den Landrat des Ilmkreises Dr. Lutz-Rainer Senglaub. Schirmherrin der Veranstaltung war Frau Petra Hess.

Bild

|:) Der Bereich neben der Kompressorenstation hat endlich einen Namen :music)

Wie schon die Meisten bekommen haben, wurden an markanten Punkten in und um das Tal Schautafeln aufgestellt. Anbei einige Beispiele.
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Beitragvon kps » Dienstag 16. August 2005, 15:33

Nun möchte ich zunächst noch mitteilen, dass bereits die erste Tafel wieder beschädigt wurde. Fotos von der Eröffnung am 14.08. folgen später.

Mfg
kps
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Beitragvon kps » Mittwoch 17. August 2005, 14:52

aus der TA vom 15.08.2005

Ansichtssache
Von Frank BANGERT
Hardliner mögen einwenden, ein Lehrpfad int Jonastal habe ausschließlich historische Fakten zu vermitteln. Sind Informationen zu Geologie, Flora und Fauna da pietätlos? Wohl kaum. Denn das Jonastal ist mehr als ein Platz des Grauens und der Erinnerung. Es ist auch einfach ein bezaubemdernder Ort) ein besonderes Biotop. Wer das verschweigt, informiert unzureichend. Der Geschichts- und Technologieverein hat beides auf seinem Lehrpfad untergebracht und gut daran getan. Denn die Besucher suchen Antworten nicht nur auf Fragen zur Geschichte, sondern auch zum Landstrich selbst. Und zu viel wissen kann man eigentlich nie — höchstens zu wenig.
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Beitragvon kps » Donnerstag 20. Oktober 2005, 20:06

So eine Führung wie heute mache ich nicht noch mal so schnell mit. Die Teilnehmer haben ständig nur gemeckert und die Anzahl hat das erträgliche Maß weit überschritten.

...zum Glück waren nicht auch noch schwarze Schafe dabei, die dem Jonastalverein die Arbeit erschweren wollen und sich ständig an dem Geschichts- und Nautrlehrpfad zu schaffen machen -> seht selbst. Anbei Gruppenfotos von heute.

MfG
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Beitragvon Varga » Donnerstag 20. Oktober 2005, 21:12

Am Wochenende waren es Ziegen. Die sind schlimmer! :lol: :lol:

Gruss
Varga
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Beitragvon kps » Samstag 22. Oktober 2005, 21:48

Schon wieder Glück gehabt und die Kamera dabei |:)

MfG
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Beitragvon kps » Dienstag 6. Dezember 2005, 16:18

Fotos vom 20.11.2005
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Beitragvon kps » Dienstag 6. Dezember 2005, 16:20

Denkmal nach Wintereinbruch 02.12.2005
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Beitragvon kps » Dienstag 6. Dezember 2005, 16:21

Nach dem Volkstrauertag - Gestecke der Mitglieder des Jonastalvereins
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Beitragvon kps » Mittwoch 8. März 2006, 22:39

Damit die Flora, Fauna und Geologie im Tal nicht zu kurz kommen :-top)

Quelle: http://www.ilm-kreis.de/Buergerportal/% ... I_2004.pdf

Landratsamt Ilm-Kreis
Umweltamt Informationen 2004

2.1.6. FFH-Gebiete: Gutachten sowie Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen
Durch die Untere Naturschutzbehörde wurden Gutachten zur Erfassung von Tierarten der FFH-Richtlinie, Anlage II im Ilm-Kreis in Auftrag gegeben. Dies betraf die Kleine Windelschnecke sowie die Helm-Azurjungfer (Libelle). Desweiteren wurden folgende Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen in FFH-Gebieten durchgeführt:
• FFH-Gebiet Nr. 63 „TÜP Ohrdruf-Jonastal“: Freistellung von Halbtrockenrasen, Kalkschuttfluren und -felsen im GLB „Kleiner Bienstein“ im Jonastal. Durch das Bundesforstamt „Thüringer Wald“ wurde wieder der Kiefernanflug auf Kalkschuttfluren im Bereich des Großen Biensteins (TÜP Ohrdruf) reduziert, im geschützten Landschaftsbestandteil „Wüster Berg“ wurden ebenfalls die Trockenhänge Freigestellt

2.2. Arten- und Biotopschutzprogramm (ABSP)
2.2.1. Artenschutzmaßnahmen
Durch die Untere Naturschutzbehörde wurde an der weiteren Umsetzung von wichtigen Artenschutzmaßnahmen gearbeitet:
• Wissenschaftliche Untersuchungen im Jonastal
Die Monitoringuntersuchungen für die Zielarten Rotflügelige Ödlandschrecke und Rotflügelige Schnarrschrecke am Kleinen Bienstein im Jonastal wurden durch das Büro Umweltbiologische Studien Dr. Thomas Meineke fortgesetzt. Das Untersuchungsgebiet
bezog sich 2004 auf die gesamten Trockenhänge des GLB Kleiner Bienstein.
Um zu überprüfen, ob sich der positive Trend der Populationsentwicklung fortsetzt, erteilte die UNB den Auftrag zu einer halbquantitativen Bestandsgrößenermittlung mittels Fang und Markierung. Zusätzlich sollte wieder der ca. 350 m entfernte Große Bienstein auf eine Besiedlung mit der Rotflügeligen Heuschrecke untersucht werden. Insgesamt wurden 805 Tiere am Großen und Kleinen Bienstein individuell markiert
und über den Zeitraum von Juli bis September die Wanderstrecken durch Wiederfang erfasst. Der seit Jahren bestehende positive Bestandstrend hält weiter an. Die Kontrollen am Großen Bienstein führten zum Nachweis von 18 Rotflügeligen Ödlandschrecken. Durch den Wiederfang markierter Tiere konnte eine Migration zwischen dem Großen und Kleinen Bienstein nachgewiesen werden. Für das Überleben der Jonastalpopulation ist dies eine sehr wichtige Voraussetzung.
• Dauerbeobachtung von Sommer- und Winterquartieren der Großen Mausohr Fledermaus
Die Monitoringuntersuchungen in einem Sommerquartier sowie 15 Winterquartieren dieser Fledermausart, die im Anhang II der FFH-Richtlinie als Tierart von gemeinschaftlichem Interesse genannt ist, wurden wieder durchgeführt. Im Sommerquartier wurden im Verlauf des Sommers ca. 1500 Weibchen an den Hangplätzen gezählt (Schätzung). Die ca. 1200 Jungtiere (Schätzung) haben bis zum Oktober die Wochenstube verlassen. Bei den Kontrollen wurden 215 tote Jungtiere
gezählt.. Die Ursache für diese Erhöhung der Todfunde gegenüber dem Vorjahr könnte auf die ungünstige Witterung zur Zeit der Geburt und Aufzucht der Jungtiere zurück zuführen sein. Die Monitoringkontrollen in 9 Winterquartieren ergaben 134 Tiere.
• Monitoring in Quartieren der Kleinen Hufeisennase
Weiterhin wurden Bestandskontrollen in 2 Sommer- sowie 9 Winterquartieren der Kleinen Hufeisennase, ebenfalls einer Fledermausart nach Anhang II der FFHRichtlinie, durchgeführt. Der Ilm-Kreis hat für diese vom Aussterben bedrohte Fledermausart eine besondere Verantwortung in Thüringen, da diese Art im Bereich der Ilm-
Saale-Muschelkalkplattenlandschaft eines der wenigen Vorkommen in Deutschland hat. Deshalb ist die Bestandsüberwachung sehr wichtig. In den zwei bekannten Sommerquartieren wurden 46 erwachsene Tiere und 24 Jungtiere gezählt. Besonders ist hervorzuheben, dass in der 2002 entdeckten Wochenstube in Arnstadt bei einer Kontrolle im Juli 17 Weibchen mit Jungtieren sowie 20 weitere erwachsene Tiere gezählt wurden. Das Quartier hat somit eine überregionale Bedeutung für den
Artenschutz der Kleinen Hufeisennase in Thüringen. In 7 kontrollierten Winterquartieren überwinterten 56 Tiere.
• Pflegearbeiten in den Naturschutzgebieten Gottesholz und Tännreisig
Auch im Jahr 2004 wurden wieder im Rahmen der forstlichen Ausbildung der Thüringer Waldarbeiterschule unter Anleitung des Arbeitslehrers Herrn Hackel im NSG Gottesholz eine Mittelwaldbewirtschaftung durchgeführt. Ziel dieser Maßnahme ist es, die historische Nutzung von Teilen des Gottesholzes als Mittelwald zu erreichen. Besonders Wärme liebende Pflanzen und Insekten sind auf das Mosaik von offenen
und Gehölz bestockten Stadien innerhalb des Waldes angewiesen. Mittelwälder sind wegen ihrer Strukturvielfalt und ihres Artenreichtums eine der naturschutzbedeutsamsten Waldnutzungsformen.
Durch Auszubildende der Thüringer Waldarbeiterschule erfolgte eine Pflege von Niederwaldbereichen im NSG Tännreisig bei Niederwillingen. Die Maßnahme wurde gemeinsam mit dem Thüringer Forstamt Arnstadt geplant. Ziel der Pflege ist es, die ehemalige Nutzung des Tännreisig als Niederwald auf bestimmten Flächen, die eine besondere Bedeutung für den botanischen Artenschutz haben, fortzusetzen.

2.2.2. Gutachten, Studien und Diplomarbeiten
• Rotflügelige Ödlandschrecke und Rotflügelige Schnarrschrecke am Kleinen Bienstein im Jonastal bei Arnstadt (Ilm-Kreis), Dokumentation der Populationsentwicklung im Jahr 2004. Diese Studie wurde zu 70 % durch das Staatliche Umweltamt Erfurt gefördert (UBS, Dr. Th. Meineke)
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Beitragvon kps » Montag 31. Juli 2006, 07:03

Anbei ein Hinweis auf einen Artikel bzgl. Parkplatzeinweihung am vergangenen Wochenende.

31.07.2006 zum Link -> Parkplatz für Besucher im Jonastal

...Es war recht eigen, wie die Mitglieder des Jonastalvereins den neuen Parkplatz zum Lehrpfad im Jonastal einweihten. Mit einer Kettensäge wurde die Schranke am Parkplatz ihrer Funktion übergeben.

ARNSTADT (ms). "Es gab immer Probleme, hier einen Parkplatz zu finden", erklärt Johannes Alt, Vorsitzender des Vereins, die Idee. Letztes Jahr wurden dafür Fördergelder beantragt, 2000 Euro bewilligt. Jetzt ist der Parkplatz fertig. Die Einweihung fand im Rahmen des Sommerfestes des Vereines statt. Dieses sollte eigentlich vor Ort stattfinden. Die erhöhte Waldbrandgefahr zwang die Mitglieder jedoch in die Vereinsräume in Wölfis...
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Beitragvon kps » Samstag 5. August 2006, 12:29

Am 29.07. die Übergabe an die Öffentlichkeit
Am 01.08. die ersten Reparaturen
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Beitragvon alpha » Sonntag 6. August 2006, 10:00

Leider muss man auch mit Idioten leben :,(
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Beitragvon kps » Sonntag 22. Oktober 2006, 19:45

Fotos vom 21.10.2006 - Denkmalbereich
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Beitragvon isegrim » Montag 23. Oktober 2006, 05:36

Ich hatte dem Verein das Grundstück verpachtet ohne das mir die
Ziegen den kompl. Baumbestand vernichten.Wenn es einen Vertrag
gibt muß man sich auch daran halten,hättest ja mal bescheid sagen können,auch nach dem Fototermin.Man sieht auf den Bildern die Schäden an den Bäumen und die sollten wohl stehen bleiben.Na ja,beim ersten mal war es wohl noch Spaß,
und wie lautet der Text in einem bekannten Lied,alles hat ein Ende nur die
Wurst hat zwei.
Das Gatter zeigt wohl das an dieser Stelle nicht geweidet sonder die Nacht
verbracht wurde.
isegrim
 

Beitragvon Silko » Montag 23. Oktober 2006, 07:44

Das ist ja der Hammer... -[nix]-

Kacken die Viechter den die Kalkgrube neben dem Denkmal voll??
Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen. (Erasmus von Rotterdam)
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Beitragvon TÜP » Montag 23. Oktober 2006, 13:56

Da sich hier wohl der Betreiber der Ziegenherde schon zum wiederholten Male nicht an den Vertrag hält, wird man den Vertrag wohl kündigen müssen.
Der Ziegenhirt nimmt wohl immer die bequemste Stelle zum pferchen. Das kann auch kein GTGJ-Mitglied verhindern.
Gott hat nicht den Menschen erschaffen, sondern der Mensch erschuf Gott «nach seinem Bilde».
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Beitragvon isegrim » Montag 23. Oktober 2006, 14:08

aber zu einer info müßte es immer langen,oder sehe ich das falsch - das
letzte mal war es im Juni und wir als Verein haben darüber gesprochen.
Schade das dass Telefon am Böhlermänchen Platz weg ist,sonst hätte mich der Ziegenhirt bestimmt angerufen und gefragt.Spaß beiseite,
das ist Bleyl - ich bin sauer - nach dem aufräumen hinter dem Denkmal standen nur noch Bäume die wachsen sollten -
isegrim
 

Beitragvon Johannes » Dienstag 24. Oktober 2006, 08:17

Hallo,
habe die Kündigung des Weidevertrages eingeleitet.
Das bringt nichts wenn wir jedes halbe Jahr uns den angerichteten Schaden anschauen und darüber Disskutieren ohne das sich was ändert .

Johannes
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Beitragvon kps » Donnerstag 9. November 2006, 22:52

Anbei eine Info aus der TLZ vom 08.11.06, von der auch der Großraum betroffen sein wird.

Thema: Größere Gebiete für Vogelschutz

Landkreis/Jena. (tlz) Zur Umsetzung der EG-Vogelschutzrichtlinie in Thüringen werden in Freistaat weitere Europäische Vogelschutzgebiete ausgewählt und nach Brüssel gemeldet. Sie bilden gemeinsam mit den Fauna-Flora-Habitatgebieten das europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000. Fachlich federführend und somit für die Auswahl zuständig ist die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie in Jena. Dort gab Dr. Jochen Wiesner Auskunft zum geplanten EG-Vogelschutzgebiet Nr. 33 "Muschelkalkhänge der westlichen Saaleplatte".


Das Gebiet im Ilm-Kreis, Jena, Saale-Holzland-Kreis, Saalfeld-Rudolstadt und Weimarer Land umfasst auf 9014 ha fast vollständig die FFH-Gebiete Kalmberg, Isserstedter Holz-Mühltal-Windknollen, Jenaer Forst, Leutratal-Cospoth-Schießplatz Rothenstein, Reinstädter Berge-Langer Grund und Muschelkalkhänge um Teichel und Großkochberg. Das vorgeschlagene Vogelschutzgebiet enthält die Naturschutzgebiete Isserstedter Holz, Leutratal, Weißenberg, Eichberg und Talgrube, Reinstädter Berg, Schönberg, Spitzenberg-Schießplatz Rothenstein-Borntal und Windknollen sowie Teile der Landschaftsschutzgebiete Mittleres Saaletal zwischen Camburg und Göschwitz und Saaletal in den Fluren Göschwitz bis Kahla.

Ein Refugium für bedrohte Vogelarten

"Das Gebiet Nr. 33 repräsentiert die reichhaltige Avifauna der durch Felsen, ausgedehnte wärmebegünstigte Hänge mit Schutthalden und trockene Offenlandhabitate reich strukturierten Waldlandschaft der Ilm-Saale-Ohrdrufer Platte", sagt Dr. Wiesner. "Kleine Moor- und Feuchtbiotope mit eingestreuten temporären Tümpeln tragen ebenso wie die eichenreichen Trockenwälder und großflächig beweideten Kalkmagerrasen zur außerordentlich abwechslungsreichen Biotopausstattung des Gebietes bei und bilden als Lebensraumkomplexe ein bedeutendes Refugium für zahlreiche streng geschützte und bestandsbedrohte Vogelarten." Das gelte insbesondere für Uhu, Grau-, Mittel- und Schwarzspecht, aber auch für Heidelerche, Neuntöter und Sperbergrasmücke.

Der Kreisnaturschutzbund begrüßt das geplante EG-Vorgelschutzgebiet, macht aber ergänzende Vorschläge. "Einbezogen werden sollten Nerkewitzer Grund, Tautenburger Berg/Hohe Lehde/Gleistalhänge und das Teich- und Feuchtgebiet Schlöben-Ruttersdorf wegen ihrer Artenvielfalt und dem Vorkommen seltener Vogelarten wie dem Wendehals", sagt Kreisvorsitzender Klaus Götze.

i Die Unterlagen für das geplante EG-Vogelschutzgebiet Nr. 33 liegen bis Mitte November bei der Unteren Naturschutzbehörde in Eisenberg und in der Verwaltungsgemeinschaft "Südliches Saaletal" in Kahla für jedermann zur Einsichtnahme aus.


07.11.2006 Von Bruno Skirl
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Beitragvon kps » Sonntag 11. Februar 2007, 22:11

Anbei noch ein Hinweis auf ein Feedback zur Veranstaltung im letzten Jahr von der Schirmherrin Frau Petra Heß [-<5>-] . Mir war es zumindest noch nicht bekannt.

-> http://www.petrahess-online.de/content. ... ennung=103

MfG
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Beitragvon Hans-Jürgen Räppold » Montag 12. Februar 2007, 09:29

[bart]
Danke, KPS, da wurden wahre Worte ohne jegliche - wie so oft - Parteireklame gesprochen!
Gruß Jürgen
Hans-Jürgen Räppold
 

Beitragvon kps » Dienstag 29. Mai 2007, 05:40

aus der TA Arnstadt am 29.05.2007

Neue Info-Tafeln im Jonastal

ARNSTADT. Wieder etwas Neues: Nachdem 2005 die Geschichts- und Technologiegesellschaft Großraum Jonastal e. V. ihren Geschichts- und Naturlehrpfad freigab und im vorigen Jahr den Parkplatz als Ausgangspunkt des Rundwanderweges, waren es am vergangenen Pfingstwochenende neue Info-Tafeln an den historischen Punkten.
8,5 Kilometer lang ist der kleine, 20 Kilometer der große Wanderweg. Sie führen mitten durch das Gebiet, das von November Ende 1944 bis Kriegsende 1945 zum Führerhauptquartier ausgebaut wurde. Damit hat der Jonastalverein historische Punkte und Anlagen zu einem Rundwanderweg zusammengefasst. Das Interesse ist groß, berichtet Vereinschef Johannes Alt mit Blick auf die jeden letzten Sonntag im Monat stattfindenden geführten Wanderungen.

Auch am Pfingstsonntag hatten sich zahlreiche Interessierte zu den beiden Führungen eingefunden, die Vereinsleute waren zudem mit einer Wanderausstellung vor Ort. Die acht Stationen auf dem Lehrpfad sind nun mit Schautafeln ausgestattet, damit, wer den Rundweg auf eigene Faust erkunden möchte, informiert wird über das jeweilige Bauwerk, oder besser gesagt dessen Überreste. Ein historisches Foto auf jeder Tafel zeigt im Vergleich den Zustand der von Häftlingen unter unmenschlichen Bedingungen errichteten Anlagen, wie sie 1945 aufgefunden worden waren. Doch der Stolz der Vereinsmitglieder über ihr neuestes Werk ist bereits getrübt: Nur drei Wochen nach dem Aufstellen (Kosten: 2000 Euro, finanziert über Förder- und Eigenmittel) haben sich Johannes Alt und seine Mitstreiter bereits über mutwillige Beschädigungen ärgern müssen - ein Schild ist zerkratzt, ein weiteres abgerissen. Nicht nur sie fragen sich - welcher halbwegs Intelligente tut so etwas?

Als nächstes will der 56 Mitglieder im Alter zwischen 18 und 80 Jahren aus dem gesamten Bundesgebiet zählende Verein einen Busstellplatz schaffen, damit Schulklassen eine bessere Anreisemöglichkeit haben. Der Fördermittelantrag ist gestellt. Zudem hoffen sie, den Sitz des Vereins nach sechs Jahren in Wölfis noch in diesem Jahr endlich wieder an seinen Gründungsort Arnstadt verlegen zu können. Alles steht und fällt mit dem Domizil, zwei Objekte stehen in der engeren Wahl.

Kerstin FISCHER

28.05.2007
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