Radioaktiv verseuchte Wildschweine

Flora und Fauna, Erdgeschichtliches zum Jonastal und Umgebung

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Beitragvon Under » Dienstag 22. Juli 2008, 21:43

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Beitragvon Erbse » Mittwoch 23. Juli 2008, 05:07

Das ist schon interessant, wie stark 1986 der Bereich Thüringen betroffen war. Da ist wohl die Farbe ausgegangen, oder ist in Thüringen danach eine Wolke zurückgekommen die keiner bis da hin bemerkt hat, oder ist die Qualität der Karte so Schlecht?
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Beitragvon Silko » Mittwoch 23. Juli 2008, 16:11

Naja, dazu muss man sich Gedanken machen, wo sich auf dem Gebiet der ehemaligen DDR wie viele Meßstationen befunden haben. Weiter muss man überlegen, wer diese Meß-Einrichtung mit welchem Zweck betrieben hat.

Diese Überlegungen habe ich einmal 1988 angestellt und dafür nix Gutes geerntet. -[nix]-
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Beitragvon Mac58 » Sonntag 27. Juli 2008, 19:35

Nach dem Unglück zog eine Wolke mit überwiegend Caesium-137 (137Cs) über weite Teile Europas.
Hauptgebiet waren der Ostteil Bayerns, aber auch Teile von Thüringen.
137Cs hat eine Halbwertzeit von 30 Jahre, d.h. nach Ablauf dieser Zeit ist die Hälfte der Radioaktivität abgefallen, nach weiteren 30 Jahren wiederum die Hälfte der verbliebenen Radioaktivität, u.s.w..
Dies bedeutet, daß uns die Auswirkungen dieses Unfalls sicherlich überleben werden ...
Mac58
 

Beitragvon Erbse » Sonntag 27. Juli 2008, 20:09

Mac58 hat geschrieben:Nach dem Unglück zog eine Wolke mit überwiegend Caesium-137 (137Cs) über weite Teile Europas.
Hauptgebiet waren der Ostteil Bayerns, aber auch Teile von Thüringen.
137Cs hat eine Halbwertzeit von 30 Jahre, d.h. nach Ablauf dieser Zeit ist die Hälfte der Radioaktivität abgefallen,
...

im Jahr 2016
bin ich hoffentlich bezahlter Rentner

nach weiteren 30 Jahren wiederum die Hälfte der verbliebenen Radioaktivität, u.s.w..

2046
Da bin ich 96 Jahre alt und wenn dann im Bereich AWO noch radioaktive Strahlungen aufzuspüren sind, dann weiss ich wer die verursacht hat, ich jedenfalls bin heute schon diesbezüglich unschuldig!
Hoffentlich kann ich mir bis dahin die unterirdischen Anlagen ansehen!
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Beitragvon Mac58 » Donnerstag 31. Juli 2008, 18:10

Da sich das 137Cs gerne in Waldpilzen und eben Wildschweinen ansammelt, solltest Du bei deren Genuß etwas zurückhaltend sein.

Die Ausscheidung des 137Cs aus Deinem Körper erfolgt durch die Nieren und den Verdauungstrakt. Die Hälfte des Cäsiums 137 wird dadurch in rd. 100-150 Tagen ausgeschieden.
Insofern besteht eigentlich für das Jahr 2046 diesbzgl. kein großes Problem.

Also:
Immer schön trinken, wenn's mal Wildschweinbraten gibt, gelle ?

:-D
Mac58
 

Beitragvon Erbse » Donnerstag 31. Juli 2008, 18:27

Mac58 hat geschrieben:Also:
Immer schön trinken, wenn's mal Wildschweinbraten gibt, gelle ?

:-D

Da bin ich aber froh, Bier, Wein und Wasser gehen bei uns nicht aus! Nicht weil es nicht getrunken wird, sondern weil es auch zum Essen dazu gehört (-oo-)
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Beitragvon TÜP » Samstag 9. Januar 2010, 17:02

Broschüre zum Thema - weils ja bald wieder interessant wird

http://www.umweltinstitut.org/download/ ... d_wild.pdf
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Beitragvon PEKE » Samstag 9. Januar 2010, 23:19

Hallo TÜP,

warum kommen nur Warnungen aus der Arnstädter Gegend wegen des
Wildschweins. Aus Sachsen habe ich so etwas noch nicht gehört. Und es
liegt auch 200-300km naher am Verursacher, was zwar nicht viel zu sagen
hat, aber in der Statistik doch auffallen müsste.
Schon seltsam.

Mfg. Peter
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Beitragvon kps » Sonntag 10. Januar 2010, 11:41

Hallo Peke,

was willst du aus deiner Vermutung ableiten? Die durch sauren Regen etc. betroffenen Gebiete wurden doch ermittelt und da gehören wir mit dazu. Das hat weniger mit dem Abstand zu tun. Zudem gibt es hier vrmtl. mehr natürliche Ursprungsquellen als gedacht. Zudem werden anderswo die Meldung von verseuchten Schweinen nicht so hochgekocht. In Bayern ist die Belastung noch viel größer.

Es gibt Artikel darüber - egal ob jetzt nur Vermutungen geäußert werden oder wirklich verseuchte Schweine gefunden wurden.

Schwarzwald-Baar - Wildfleisch radioaktiv verseucht
26.01.2009 - aktualisiert am 26.01.2009 07:06

http://www.schwarzwaelder-bote.de/wm?ca ... 7&rss=true


SWR: Wildschweine radioaktiv verseucht
SWR, 11.03.04
http://www.i-st.net/~buendnis/presse04/msg00037.html

Tschernobyl strahlt im Schwarzwaldboden weiter
14.Mai 2008
http://www.xxl-jagen.de/community/jagd_ ... ldschweine

Radioaktive Belastung von Lebensmitteln nach Tschernobyl
Ausgabe: 91/2001
http://umweltinstitut.org/radioaktivita ... ln-62.html

Suche über Google nach "Wildschwein verseucht" und du findest mehr als 7000 Artikel - Damit hat der TrÜbPl plötzlich kein Alleinstellungsmerkmal mehr.

MfG
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Sonntag 10. Januar 2010, 17:54

ICH weiß nun warum ich mir einen Geigerzähler gekauft habe xD .... alles wird zuerst gemessen...bevors in die Pfanne kommt ! :D

LG
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Beitragvon TÜP » Sonntag 10. Januar 2010, 18:16

...warum kommen nur Warnungen aus der Arnstädter Gegend wegen des Wildschweins.


Irgendwie hast du "Pilze und Wild" nicht richtig gelesen PEKE! Dort gehts um BAYERN!
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Re: Radioaktiv verseuchte Wildschweine

Beitragvon kps » Mittwoch 16. Februar 2011, 07:15

aus der TA online von heute

Kontrolle auf Radioaktivität bei Tieren aus speziellen Gebieten Pflicht
In lebendem Zustand dürfen die Tiere vor sich hin strahlen. Erst erlegt, werden sie kontrolliert.

Der Jäger hat es nicht leicht. Mal angenommen, er will Schwein haben. Da muss er nicht nur ewig auf der Lauer liegen und anschließend auch noch treffen, sondern das Tier auch noch probeweise auf Caesium 137 untersuchen lassen, bevor er es essen oder verkaufen darf.
Ilmkreis. In Crawinkel wohnt der pensionierte Forstamtsleiter Jürgen Neupert und hat dort einen speziellen kleinen Raum. Im Auftrag des Landesjagdverbandes und in Abstimmung mit dem Landwirtschafts- und Gesundheitsministerium widmet er sich darin der Radioaktivität von Wildschweinen. 500 Gramm frisch geschossenes Muskelfleisch, kein Fett und keine Schwarte, wird gut gekühlt in Gulaschstücke portioniert zu ihm gebracht, wenn die Jäger mit ihren Abschüssen aus bestimmten vom Veterinäramt in Abstimmung mit dem Ministerium als vorbelastet festgelegten eingestuften Gebieten kommen. Termine sind immer montags ab 10 und donnerstags ab 14 Uhr. Beispielsweise auch mit Jägern aus Geschwenda. Darüber regte sich jüngst der passionierte Jäger Dr. Harry Grey wiederholt vor dem Jagdvorstand Geschwenda auf. Erst musste es jedes fünfte Schwein sein, jetzt jedes - erst waren auch die Nachbarorte davon betroffen, jetzt im Umkreis nur noch Geschwenda. "Der Förster in Crawinkel misst das."

Misst er wohl, und zwar haargenau mit einem Becquerel-Monitor LB 200, nachdem Jürgen Neupert den Gulasch noch einmal in einer Zentrifuge durchgeschüttelt und weiter verkleinert hat. Im Jahr gehen so aus dem Ilmkreis und dem Landkreis Gotha an die 50 Schweine durch seine radiometrische Kontrolle. Werte über 600 Becquerel pro Kilogramm meldet er an das Veterinäramt, dieses Fleisch ist nicht für den Verzehr freigegeben, das Restschwein kommt unwiderruflich zum Abdecker. Maximal würden zehn Prozent der Tiere den Wert überschreiten, das läge noch an den Auswirkungen der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl vor mehr als 25 Jahren und den radioaktiven Niederschlag durch Regen. Und da Schweine die größten Bodenwühler sind, finden sie die Radionuklidsammler und verspeisen sie, so genannte Hirschtrüffel. Diese Pilze reichern strahlendes Caesium stark an. Vereinzelt gäbe es Werte im vierstelligen Bereich, gibt der Amtstierarzt des kreislichen Veterinäramtes in Arnstadt, Dr. Michael Gürtler, an. Welche Jagdgebiete die Kontrolle betrifft, wird nicht gesagt, um nicht auf die Vermarktung Einfluss zu nehmen.

"Nur Arbeit und Ärger", schimpft derweil Jäger Grey. Die Schwarzkittel fressen sich in Mais und Rapsfeldern die Hucke voll, stecken nicht mal den Kopf mehr aus den Schlägen. Hat er dann doch mal Glück, gehe die Bürokratie los.

Was er als Bürokratie bezeichnet, ist für den Amtstierarzt die "ungenügende Erkenntnis, dass ein Jäger bei Inverkehrbringen von Wildschweinfleisch Lebensmittelunternehmer ist". Bevor aber ein Fleischstück in Verzehr gebracht wird, unterliege es lebensmittelrechtlichen Überwachungen. Sind die Grenzwerte überschritten, können die Jäger eine Entschädigung nach dem Atomgesetz bekommen.


André Heß / 16.02.11 / TA
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Re: Radioaktiv verseuchte Wildschweine

Beitragvon Mercedes-Diesel » Mittwoch 16. Februar 2011, 09:55

Dank Tschernobyl kommt heute der Löwenanteil vom "Wildbrett" als Tiefkühlware aus Übersee. Wildschwein z.b. aus Kanada, Schafe sprich Lämmer aus Neuseeland usw. und sofort. Dass ganze natürlich Container weise und wie immer...zu moderaten Preisen. Mahlzeit :D
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Re: Radioaktiv verseuchte Wildschweine

Beitragvon PEKE » Samstag 19. Februar 2011, 19:51

TÜP : 2004 hast Du folgendes veröffentlicht:
Betroffen ist jeweils ein Gebiet in den Räumen Hildburghausen und Crawinkel. In allen übrigen Wäldern Thüringens werden weiterhin Stichproben untersucht.

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Re: Radioaktiv verseuchte Wildschweine

Beitragvon TÜP » Sonntag 20. Februar 2011, 22:19

Ja! Und ?
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Re: Radioaktiv verseuchte Wildschweine

Beitragvon PEKE » Dienstag 22. Februar 2011, 18:52

Hallo TÜP, ich habe schon richtig gelesen und auch zwischen den Zeilen

„Allerdings ist diese Kontamination auf zwei eng begrenzte Gebiete im Thüringer Wald zu reduzieren“, sagt Karin Schindler, Referatsleiterin im Thüringer Sozialministerium. Aus diesem Grund gebe es dort eine generelle Untersuchungspflicht für erlegtes Schwarzwild, dessen Fleisch in den Verkehr gebracht werde."

Dieses hast Du 2004 veröffenlicht - aus einer Zeitung
[color=#FF0000]Nur Wild und Pilze, naja, und das in einem ganz bestimmten Gebiet. Dort muß es ja massenweise Pilze geben und
das Wild scheint in dieses Gebiet zum gefressen werden zu laufen. [Ironie aus]
Und jetzt ist das Gebiet erweitert worden. Es schein Treibjagden zu diesen Gebiet zu geben.
Dumme Frage oder auch nicht- wo kommt die Strahlung in diesen Gebiet her- Tschernobil ist es nicht, sonst wäre
das Gebiet großflächiger. Also gehe ich davon aus, das die Suhle der Schweine z.B. ein Grund sein könnte, einer von
vielen anderen. Vieleicht gab es ja einen UNFALL bei CA, denn Schweine kennen keine Sperrzone.
Gruß Peter

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Re: Radioaktiv verseuchte Wildschweine

Beitragvon Klaus » Dienstag 22. Februar 2011, 19:06

Das Thema zu den "Radioaktiv verseuchten Wildschweinen" ist ein relativ altes Thema und wird in regelmäßigen Abständen nach oben gezogen.
Es gibt dazu vielseitige Vermutungen über Gebirgsauswaschungen (Gebiet ist ja im Untergrund von Uranspuren) geprägt.
Dann kommt CA hinzu, hier könnte es sich um Übungen mit Kupfer 64 handeln welches ja in Verbindung mit Wasser zur Reinigung der Fahrzeuge Verwendung fand.
Es gibt auch ein Überwachungsnetz in welchem Brunnen einbezogen sind um das Wasser regelmäsig der Proben zu unterziehen.

Ich denke aber es könnte auch eine Anfrage geziehlt zu diesem Thema bei der zuständigen Thüringer Behörde im Thema weiterhelfen.

Was ich nicht denke sind immer vereinzelt ins Gespräch gebrachte Uranfabriken. Diese gab es hier nicht.
Glück auf, ist aber nicht meine Spielwiese!
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Re: Radioaktiv verseuchte Wildschweine

Beitragvon Mercedes-Diesel » Mittwoch 23. Februar 2011, 08:13

PEKE hat geschrieben:Dumme Frage oder auch nicht- wo kommt die Strahlung in diesen Gebiet her- Tschernobil ist es nicht, sonst wäre das Gebiet großflächiger. Also gehe ich davon aus, das die Suhle der Schweine z.B. ein Grund sein könnte, einer von
vielen anderen. Vieleicht gab es ja einen UNFALL bei CA, denn Schweine kennen keine Sperrzone.


Würde ich so nicht zwingend sagen, je nachdem wo diese "Wolke" hin getrieben wurde ist mehr, oder auch weniger runter gegangen. Der bayrische Wald z.b. hat mehr ab gekriegt wie Hessen....letzterem auch wiederum nur gewisse Landstriche über den Grenzwerten liegen. Hinzu kommt z.b. dass es in einigen Bereichen geregnet hat...da dann mehr Fallout nieder gegangen ist usw. und sofort. Faktum ist, dass damals starker Wind Ost > West bestand.
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Re: Radioaktiv verseuchte Wildschweine

Beitragvon spechty » Donnerstag 24. Februar 2011, 19:46

PEKE hat geschrieben:Hallo TÜP, ich habe schon richtig gelesen und auch zwischen den Zeilen

„Allerdings ist diese Kontamination auf zwei eng begrenzte Gebiete im Thüringer Wald zu reduzieren“, sagt Karin Schindler, Referatsleiterin im Thüringer Sozialministerium.


Hallo,
kannst du diese Gebiete etwas näher eingrenzen?
Augen auf beim Wildschweinkauf. :D
Gruss
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Re: Radioaktiv verseuchte Wildschweine

Beitragvon Mercedes-Diesel » Freitag 25. Februar 2011, 08:22

spechty hat geschrieben:.....Augen auf beim Wildschweinkauf. :D
Gruss


Die "Augen" werden dir auch nichts nützen..Strahlung sieht man nicht :-top). Im Handel sehe ich da, bezügl. der Kontrollen, keine Gefahr. Etwas anderes ... und da wäre vorsicht geboten...wenn man beim Jäger / Förster direkt kauft. In wiefern die zu Kontrollen verpflichtet bzw. auch durchführen, entzieht sich meiner Kentniss.
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Re: Radioaktiv verseuchte Wildschweine

Beitragvon spechty » Freitag 25. Februar 2011, 18:57

Mercedes-Diesel hat geschrieben:Etwas anderes ... und da wäre vorsicht geboten...wenn man beim Jäger / Förster direkt kauft. In wiefern die zu Kontrollen verpflichtet bzw. auch durchführen, entzieht sich meiner Kentniss.


Die Kontrollen wegen Trichinen sind erforderlich, hier ist das Risiko sehr groß. In der Hinsicht sind die Jäger in der Pflicht.
Dann gab es noch hin und wieder Kontrollen wegen der Schweinepest. Nur was das Thema betrifft-das ist mir neu. -()-
Was kostet eigentlich so ein Meßgerät? Es wäre natürlich auch für bestimmte Forscher von Nutzen. :-D
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Re: Radioaktiv verseuchte Wildschweine

Beitragvon Mercedes-Diesel » Freitag 25. Februar 2011, 21:21

@ spechty

Guckst hier im Forum unter Ausrüstung..unter Geigerzähler. Da ist ausführlich drüber geschrieben.

LG
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