Stollen 18 lt. Kott ist Stollen "14"

Alles über die 25 bekannten und X unbekannten Stollen im Jonastal.

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Stollen 18 lt. Kott ist Stollen "14"

Beitragvon Augustiner » Donnerstag 14. Januar 2021, 18:17

Wahrscheinlich werde ich geteert, gefedert und dann gesteinigt ?
Mir war das schon mal sonnenklar (31-Stollen-Theorie), momentan aber nicht mehr - Corvid wirkt sich also nicht nur auf Geruchs- und Geschmackssinn aus.
Architekt Kott sollte schon bis 14 zählen können.....?
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Re: Stollen 18 lt. Kott ist Stollen "14"

Beitragvon PEKE » Freitag 15. Januar 2021, 06:14

Aber -1 bleibt so wie es ist. :-top)
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Re: Stollen 18 lt. Kott ist Stollen "14"

Beitragvon kps » Freitag 15. Januar 2021, 08:54

Augustiner hat geschrieben:Wahrscheinlich werde ich geteert, gefedert und dann gesteinigt ?
Mir war das schon mal sonnenklar (31-Stollen-Theorie)...


Du doch nicht. Erklär noch mal die 14 im Zusammenhangmit 31 Stollen. Anbei noch mal die 14 an der 18 deutlicher.

Für die Verwirrung trägt noch bei, dass evtl. über der 24 auch noch ein Schild aus der Reihe tanzt.

Fraglich ist aus meiner Sicht zuerst, ab wann die Schilder aufgehängt wurden - vor oder nach dem 3. April 1945.

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Re: Stollen 18 lt. Kott ist Stollen "14"

Beitragvon muhmer » Freitag 15. Januar 2021, 09:06

PEKE hat geschrieben:Aber -1 bleibt so wie es ist. :-top)

Das würde ich nicht so laut sagen.
Denke mal an das Frusttreffen vom 25.01.20.
Da wo wir hoch zu der kleinen Wiese mit dem Erdfall sind, stieg unten an einer Stelle Dampf auf.
Für mich sah das nach einem verbrochenen Stollen aus.

Da es bis heute nicht einen einzigen offiziellen Plan mit der Nummerierung gibt sollte man das Ganze immer mit Vorsicht geniesen.
Nach dem im letzten Jahr einzelne Originalpläne von Thüringen und Sachsen, in verschiedenen fremden Archiven im "hohen Norden" und in Bayern, gefunden wurden, wäre ich mir beim Jonastal da auch nicht mehr sicher das die Unterlagen vernichtet wurden.

Eigentlich ist das derzeitige Wetter ideal um an den Verdachtsstellen nach aufsteigenden warmen Gruben-/Stollen-Wettern zu schauen.
Zuletzt geändert von muhmer am Freitag 15. Januar 2021, 09:10, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Andreas
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Re: Stollen 18 lt. Kott ist Stollen "14"

Beitragvon kps » Freitag 15. Januar 2021, 09:08

Von der Machart sehen die anderen Schilder von 1 bis 12 identisch aus mit dem Schild über der 18.
Von 1 bis 12 gibt es denke ich auch keine Diskussion.

Ich komme daher auf 14 an der 18, wenn man 13 und 15 weglässt, die eigentlich nur Lagerstollen waren und für den Vortrieb keine große Rolle spielten. Die richtige 14 müsste mann dann aber auch noch weglassen, die scheinbar nur ein Notausgang oder Zwischenzugang werden sollte. Dann wären für den Stollenvortrieb die 16 = 13, 18 = 14 und 20 = 15. Die Mini-Eingangstollen 17 und 19 spielten wiederum für den Vortrieb keine Rolle und daher schlußfolgere ich, dass die Nummerierung vor dem 3.4.1945 aufgehängt wurde zur Orientierung für die Bauarbeiten. Meiner Ansicht nach stammen die Nummern nicht von Kott. Dann hätte er die Nummern auch auf dem Plan anders verwendet.

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Re: Stollen 18 lt. Kott ist Stollen "14"

Beitragvon Geo-Klaus » Freitag 15. Januar 2021, 10:06

muhmer hat geschrieben:
PEKE hat geschrieben:Aber -1 bleibt so wie es ist. :-top)

Das würde ich nicht so laut sagen.
Denke mal an das Frusttreffen vom 25.01.20.
Da wo wir hoch zu der kleinen Wiese mit dem Erdfall sind, stieg unten an einer Stelle Dampf auf.
Für mich sah das nach einem verbrochenen Stollen aus.

Da es bis heute nicht einen einzigen offiziellen Plan mit der Nummerierung gibt sollte man das Ganze immer mit Vorsicht geniesen.
Nach dem im letzten Jahr einzelne Originalpläne von Thüringen und Sachsen, in verschiedenen fremden Archiven im "hohen Norden" und in Bayern, gefunden wurden, wäre ich mir beim Jonastal da auch nicht mehr sicher das die Unterlagen vernichtet wurden.

Eigentlich ist das derzeitige Wetter ideal um an den Verdachtsstellen nach aufsteigenden warmen Gruben-/Stollen-Wettern zu schauen.


Andreas, finde deine Erwähnung gut.
Die Beobachtung bezüglich Erdfall vom 25.01.20 ist durchaus ok.
Wir haben es hier im Gebiet mit Karst im Muschelkalk zu tun. Dieser Muschelkalk in seiner Klüftung weist ein großes System von sich kreuzenten Kluftverläufen auf an den Wasser zirkuliert und das System erweitert und Hohlräume als Folge entstehen. und teilweise an der Oberfläche und den Hangkannten ausstreichen. Besonders im Winter entstehen ausziehende Wetter und diese sind an der Oberfläche zu sehen. Besonders in der Höhlenforschung ist dies zu beobachten.
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Re: Stollen 18 lt. Kott ist Stollen "14"

Beitragvon Augustiner » Samstag 16. Januar 2021, 19:03

kps hat geschrieben:Du doch nicht. Erklär noch mal die 14 im Zusammenhangmit 31 Stollen. Anbei noch mal die 14 an der 18 deutlicher.
Fraglich ist aus meiner Sicht zuerst, ab wann die Schilder aufgehängt wurden - vor oder nach dem 3. April 1945.
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Naja laut Hermes handelte es sich um 2 völlig getrennte Baustellen (Ausweispapiere erforderlich). Ich traue der Aussage aber nicht, da er auf "seiner" Baustelle I (gegenüber Gossel) nur insgesamt 4 Stollen sieht.
Baustelle II könnte man von daher aufgrund des Baufortschritts auch von rechts nach links gezählt haben, wäre zwar ungewöhnlich, aber durchaus denkbar. Dann aber fehlen 6 Stollen - denn Stollen 25 müsste dann Stollen "7" sein, um bei Stollen 18 auf die "14" zu kommen.
Die Schilder auf den Kott-Fotos sind auch für mich authentisch; über dem "24" sehe ich kein Schild.

Bleibt auch noch die Aussage von Styri der einen Spezie zitiert (zu Crawinkel hin von den Vorvätern).......ich bringe die beiden Aussagen immer durcheinander - aber irgendwie scheint der Stollen "14" (eigentlich also 18) wichtig zu sein.
Kott hätte eigentlich Bezug nehmen sollen/ können ?

Eigentlich bräuchte man die Pläne von Fiebinger...............

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Re: Stollen 18 lt. Kott ist Stollen "14"

Beitragvon kps » Sonntag 17. Januar 2021, 08:27

Danke Augustiner- Über dem Eingang 24 kann auch ein Rohr sein, das aus der Ferne wie eine 5 oder 3 aussieht.

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Re: Stollen 18 lt. Kott ist Stollen "14"

Beitragvon Neugier » Montag 18. Januar 2021, 10:13

Glaube ich nicht. Ist klar eine Zahl auf einem kleinen Brettchen. Vergrößere es dir mal.
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Re: Stollen 18 lt. Kott ist Stollen "14"

Beitragvon Augustiner » Montag 18. Januar 2021, 11:37

Neugier hat geschrieben:Glaube ich nicht. Ist klar eine Zahl auf einem kleinen Brettchen. Vergrößere es dir mal.


Über dem "24" sehe ich kein Schild, diesen weißen Dinger leuchten geradezu heraus. Wenn man mal 13-15 als "Sonderbaustelle" außer acht lässt, macht @KPS's Erklärung am Meisten Sinn, denn bei 1-12 gibt es noch keine detonationsgeschützten Zugänge.
Merkwürdig bleibt trotzdem, dass 1-12 akkurat durchnummeriert ist, während bei 16-25 eben nur die "18" als 14 ausgewiesen ist und sonst kein Stollen eine Bezeichnung hat.
Möööglicherweise handelt es in erster Linie gar nicht um die Kennzeichnung einzelner Stollen, sondern vielmehr um Sammelpunkte für die verschiedenen Arbeitskolonnen.
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Re: Stollen 18 lt. Kott ist Stollen "14"

Beitragvon kps » Montag 18. Januar 2021, 20:41

Augustiner hat geschrieben:
Neugier hat geschrieben:Glaube ich nicht. Ist klar eine Zahl auf einem kleinen Brettchen. Vergrößere es dir mal.


Über dem "24" sehe ich kein Schild, diesen weißen Dinger leuchten geradezu heraus. Wenn man mal 13-15 als "Sonderbaustelle" außer acht lässt, macht @KPS's Erklärung am Meisten Sinn, denn bei 1-12 gibt es noch keine detonationsgeschützten Zugänge...


Die Deutung von mir mit einem Schild über Stolleneingang 24 ist wirklich vage. Die anderen, gut erkennbaren Schilder sind immer mittig über dem jeweiligen Eingang angebracht. Vermutlich ist es doch nur ein Rohr. Größer und deutlicher bekomme ich es nicht.

Weiterhin spräche ein Schild nicht für die Theorie, dass ab Stollen 16 nur die Eingänge nummeriert waren, die mit einer Lore weit befahrbar und nur für die Bauzeit wichtig waren. Das wäre dann eher die Stolleneingänge 25 bzw. insbesondere 23.

Was auffällig wird, aus Blickrichtung vom Betonmischer, ist die Bedeutung von Stollen 18. Von da aus wurde vermutlich der meiste Beton direkt in das Bergesinnere gebracht. Die Loren mit Beton kamen vom Mischer erhöht auf Stelzen und konnten direkt über Loren vorm Stolleneingang 18 ausgekippt werden, die darunter standen. Die Loren vom Mischer konnten dann auf kürzestem Weg zurückfahren ohne lästiges rangieren. Das Ganze war zeitsparend und provisorisch (rote Markierung) konzipiert. Was ich aber nicht mehr sehe, ist ein Gleis zum Stollen 17. Das müsste eigentlich von der Stelle aus gut zu erkennen sein zwischen den Eisenportalsäulen (gelbe Markierung). Kott hat allerdings Gleis 17 noch eingezeichnet im Plan. Dafür hat er auf das Gleis verzichtet, das erhöht vom Betonmischer kommt. Wir hatten das Ganze damals dann für das Stollenmodell im Dokuzentrum über Fotos und den Plan im Zusammenhang gedeutet.

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Re: Stollen 18 lt. Kott ist Stollen "14"

Beitragvon MunaUede » Mittwoch 20. Januar 2021, 15:09

Hier sind die Fotos der Stollen:

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