Erdfall 1989 - Ein Geheimnis?

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Erdfall 1989 - Ein Geheimnis?

Beitragvon TÜP » Sonntag 23. August 2009, 19:57

Es wird ja im Moment gerade wieder über Hangrutsche und Erdfälle aller Art spekuliert. Der neueste Fall in der Nähe von Holzhausen, im Nachbarforum als "Gruppenerfolg" und "schon vorher gemessen" gefeiert, zeigt das grosse Interesse. Es kann schon passieren das schweres Erntegerät oder andere Fahrzeuge so etwas auslösen. Aber man wusste ja schon Bescheid, da muss man sich nur danebenstellen, warten und plums....! Warum nun genau an dieser Stelle, mitten auf'm Feld vorher gemessen wurde erklärt niemand. Wahrscheinlich kann man das gar nicht.

Genau wie im Jahr 1989 auf dem TrÜbPl Ohrdruf. Der Fall wurde allerdings nie totgeschwiegen oder vertuscht, wie einige behaupten. Er wurde nie restlos aufgeklärt, dass ist wohl richtig. Aber gehen wir einmal zurück ins Jahr 1989. Am 03.Mai 1989 werden Informationen der Kreisdienststelle Gotha über das Vorhandensein eines Erdeinbruchs auf dem TÜP Ohrdruf an die übergeordnete Dienststelle übermittelt. Die Grundaussage dabei ist, das der Leiter der GSSD-Einheit Ohrdruf, General Minenko, eine Befahrung durch Angehörige der GSSD mittels Seil durchführen lies. Die Aufklärungsmaßnahmen wurden durch die Abteilung XVIII realisiert. Meldung ging an den Leiter der Bezirksverwaltung Generalmajor Schwarz.

Diese und weitere Informationen hab ich natürlich nicht unter meinem Bett gefunden und sie sind auch nicht in unserem Briefkasten gewachsen. Man findet sie, wenn weiss wo man suchen muss. Die Nachforschungen des MfS fielen genau in die Wendezeit. Die Akten über diesen Vorfall sind auf den 11.09.1989 datiert. Da hatte man einen Monat später in der DDR ganz andere Dinge um die Ohren. Deshalb ist es auch einfach nur Unwissenheit zu behaupten, man hat da etwas "tot geredet". Nein - es hat sich einfach keiner mehr darum gekümmert!
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Beitragvon Raupe » Montag 24. August 2009, 07:35

Die Aussage über das Jahr 1989 dürfte wohl durch dich ( wissendlich ) etwas geschönt sein. Der beschriebene Erdfall wurde wohl filmisch festgehalten und nicht nur durch die Sowjets untersucht. Auch Ilfeld war dort mit dabei. Wenn man versucht , etwas über den Film heraus zubekommen , landet man bei Frau Birthler. Also wird wohl vertuscht und totgeredet. Und diese Weisheit liegt auch nicht unter meinem Bett oder im Briefkasten.

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Beitragvon MunaUede » Montag 24. August 2009, 10:17

@Raupe

Der beschriebene Erdfall wurde wohl filmisch festgehalten und nicht nur durch die Sowjets untersucht. Auch Ilfeld war dort mit dabei.

"Wohl" heißt nicht wurde bzw. ist Tatsache - Gibt es bzw. hast du Belege/Beweise für einen Film?

Ilfeld -->beim Film, dann heißt es hier auch "Wohl"
Ilfeld--> bei der Begehung? Beweise?, Aufzeichungen?
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Beitragvon Raupe » Montag 24. August 2009, 10:38

Wohl heist: es ist Tatsache . Aber ich bin fast 10 Jahre verheiratet und weiss das Frauen das starke Geschlecht sind . So werde ich mich auch nicht mit Frau Birthler anlegen . Sollen die User , die dabei waren sich äußern .

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Beitragvon PEKE » Montag 24. August 2009, 12:11

Hallo Raupe,

Frage: wer waren die User, die mit dabei waren.
Es wäre doch sehr Interessant, wenn wann die User einmal
konkret darauf ansprechen könnte.

Mfg. Peke


PS: Mit den Frauen habe ich ein sehr gutes Umgangsgefühl.
Bestimmt auch mit Fr. Birthler.
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Beitragvon TÜP » Montag 24. August 2009, 13:35

Also raupe, das kann so nicht stimmen wie du es darstellst. In der Akte des MfS, die neben meinem Laptop liegt, steht:
Erfurt, 11.9.1989

Information
über Feststellungs- und Rechercheergebnisse zur Erdfalltätigkeit auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf

Ausgehend von der Information der KD Gotha vom 3.5.1989 über das Vorhandensein eines Erdeinbruchs auf dem TÜP Ohrdruf.......


Was bestärkt dich in der Annahme das ich diese Aussage "( wissendlich ) etwas geschönt" hätte?
Und zweite Frage: Wie kommst du darauf das man etwas totredet und vertuscht? Hast du denn bei Frau Birthler nachgefragt ob du die Akte über diesen Vorgang einsehen darfst?
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Beitragvon Under » Donnerstag 27. August 2009, 09:12

gibts nen kartenausschnitt oder eine kzm von dem erdfall?
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Beitragvon TÜP » Donnerstag 27. August 2009, 20:28

Ich hab weder das eine noch das andere. Es soll Leute geben, die wissen wo dieser Erdfall damals entstanden ist. Es soll ja sogar Leute geben, die haben einen Film gesehen auf dem der gesamte Vorgang dokumentiert wurde.

Aber da Raupe sich noch nicht wieder gemeldet hat, mach ich mal weiter.

Ich zitiere mal aus der Akte des MfS:
[...] Die Grundaussage der Information beinhaltet, daß sich im Inneren des Erdfalles ein befestigter Untergrund, ähnlich Beton in einer Breite von 2 LKW befindet. Des weiteren soll eine Stahltür vorhanden sein. Unter Führung der Abteilung XVIII wurde eine Vorortbesichtigung durchgeführt. Im Ergebnis wurde durch die Fachkader der Abt. Geologie beim Rat des Kreises Erfurt un der Bergsicherheit Ihlfeld folgende Erkenntnisse gewonnen:

- Eine Befahrung ist nur mit technischen Mitteln realisierbar und muß ohne Berührung der Bruchkanten des Erdfalls erfolgen, um die Sicherheit der Befahrenden vor herabstürzendem Gestein zu gewährleisten.

- Es handelst sich um eine Tiefe von ca. 30-40 m;

- Durch Einwerfen von Gestein wurde ein fester Untergrund akustisch festgestellt.

- akustische Wahrnahme von herabrinnenden bzw. fließenden Wasser

- wahrscheinlich eingestürzte Erdmenge ca. 1000 m³. welche sich jedoch verteilt haben muß. Möglichkeit besteht durch Verspülen durch Fließgewässer.


Alles notiert und aufgeschrieben - nix vertuscht und totgeredet!
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Beitragvon MunaUede » Freitag 28. August 2009, 07:10

Die 30 bis 40 m Tiefe kann man durch einfache physikalische Methoden ermitteln. Das Gestein könnte der normale Untergrund sein.

Gibt es noch mehr im Bericht oder ist das alles (Tür, LKW-Spuren)? Letzteren hats du ja schon vorliegen.

Das ganze fällt in die Wende-Zeit. Da war dann irgendwann Schluss mit MfS.

Wer waren die Leute, die entsprechende Behauptungen aufgestellt haben (MfS-Akten aufgeführt, geschwärzt sicherlich)? Letztere müssten ja dann im Loch gewesen sein, sofern die Tür und LkW-Spuren nicht vom Himmel gefallen sind bzw. im Traum entstanden sind etc.

Welche Personen waren an der Begehung beteiligt (IM Namen --> könnte man durch die Behörde ermitteln lassen)?

Allgemein:

Personen, die Behauptungen aufstellen, sollten diese auch Belegen, sich auf die Suche nach Infos machen, welche dafür bzw. dagegen sprechen (Archive etc.) und dann in die Öffentlichkeit gehen bzw. wenn diese nicht mehr weiter können/wissen.

Leider: Behauptungen,..., und die übrigen dürfen sich dann darum kümmern, ob es stimmt oder nicht.


P.S.: Gibt es dazu nicht schon einen Thread vom Anfang des Jahres ?
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Beitragvon Raupe » Freitag 28. August 2009, 07:26

Netter Versuch ! Aber ich hab den Film . Und wenn es munauede auch noch so sehr jukt , er erscheint nicht yuotube . Und tüp , deine Akten decken sich sehr mit der Ausage des Herrn vom Bergamt Ilfeld am schluß des Films . Nur als er vorher unten war , das beschreiben die Akten scheinbar nicht . Deshalb muß das auch nicht von dir gefakt worden sein .


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Beitragvon TÜP » Freitag 28. August 2009, 13:35

Deshalb muß das auch nicht von dir gefakt worden sein


Das hast du aber weiter oben unterstellt, ich erinnere an:
Die Aussage über das Jahr 1989 dürfte wohl durch dich ( wissendlich ) etwas geschönt sein


Also watt nu? Ruderst du jetzt zurück und behauptest nun, daß nicht der Tüp sondern die Bergsicherung Ilfeld "wissentlich die Aussage über das Jahr 1989 etwas geschönt habe" ?

Und was mich noch an deinen Ausführungen stört ist folgendes:
Erst behauptest du

Wenn man versucht , etwas über den Film heraus zubekommen , landet man bei Frau Birthler. Also wird wohl vertuscht und totgeredet.


Dann schreibst du aber du hättest diesen Film -()-

Wenn du ihn hast, vorausgesetzt es gibt den Film überhaupt, dann wirst du dich nicht bei Frau Birthler erkundigt haben. Wie kannst du dann so etwas behaupten?

Machen wirs kurz. Den Film musst du nicht bei youtube einstellen, zeig uns ein paar Videoprints daraus das wir eine Grundlage zur Diskussion haben! Ich werde weiter aus der Stasi-Akte zitieren, dann kommen wir bestimmt voran und lösen das Rätsel - wenn du daran interessiert bist!? Wenn du aber hier weiter von vertuschen und totreden erzählen willst kommen wir nicht voran!
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Beitragvon Volwo » Freitag 28. August 2009, 14:53

Raupe hat geschrieben:Netter Versuch ! Aber ich hab den Film . Und wenn es munauede auch noch so sehr jukt , er erscheint nicht yuotube .


Das sieht mir hier sehr nach
Ätsch ich hab´was aber ich zeigs Dir nicht

aus.

ich halte nichts von solchen "Spielchen".

also kommt jetzt mein bekanntes

Butter bei die Fische


Ansonsten läuft die Dískussion hier eh in´s Leere und ich kanns ins Nirvana verschieben.
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Beitragvon Muchas Grazias » Freitag 28. August 2009, 19:35

So ist Es, Volwo!

Ich kann diesen ganzen Scheiß nicht mehr hören!!!

Werden die Erdfall-Fakten Hier Nun endlich auf den Tisch gelegt,

JA ODER NEIN???

Die Mythen müssen endlich mal ein Ende finden! Fakten bitte!
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Beitragvon TÜP » Samstag 29. August 2009, 21:32

Da hast du Recht MG. Aber bevor Volwo hier zu macht - machen wir noch ein bissel weiter.

Angeblich gibt es ja einen Film über eine Befahrung des Erdfalls im Jahr 1989 durch die Bergsicherung Ilfeld. Der muss jetzt gerade aufgetaucht sein als ich am 23.08.09 - also vor genau einer Woche diesen Tread eröffnete. So ein Zufall.Toll! Aber der Film wird ja jetzt, nach 20 Jahren durch kompetente Leute ausgewertet. Endlich gehts mal voran!

Aber, bevor Volwo hier die Lust verliert, bring ich lieber noch etwas aus den mir vorliegenden Akten vom 11.09.1989.

Aufgrund des ausgesprochenen Befahrungsverbotes des TÜP durch den Kommandeur der Einheit Ohrdruf konnte die unter Beachtung der Bergsicherheit vorbereitete Befahrung mit technischen Hilfsmitteln nicht realisiert werden. Die durch die KD Gotha im weiteren Verlauf erarbeiteten Informationen weisen aus, daß die GSSD-Truppen selbst eingefahren sind und Teilberäumungen durchführten.

Somit konnte die erhaltene Aufgabenstellung einer Befahrung und Dokumentierung des Erdfalls im Inneren mittels Video nicht realisiert werden.


Ups - da muss ich jetzt erst mal länger drüber nachdenken!
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Beitragvon burghart » Samstag 29. August 2009, 23:18

Moin,

also ein Video das es nicht geben darf wenn es denn ein solches gibt - und wenn es ein solches nicht gibt dann muß es ein solches geben -

>> daß die GSSD-Truppen selbst eingefahren sind und Teilberäumungen durchführten

Oder könnte es sein dass es ein russisches Video gibt - ex oriente lux


Grüße
Burkhard
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Beitragvon MunaUede » Sonntag 30. August 2009, 07:59

Bergsicherung Ilfeld:

http://www.bergsicherung-ilfeld.de/

Oder ein anderes Unternehmen?

Putin fragen (Video gegen Gas- und Ölabnahmevertrag :-) )

bzw. ehemaligen Kommandaten & Mitglieder der Roten Armee von damals auf dem Platz (dürfte schwer werden)


Auswertung des Films nach 20 Jahren durch kompetente Leute war als Scherz gemeint [-I-]
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Beitragvon PEKE » Sonntag 30. August 2009, 10:28

Hallo alle zusammen,

ich hätte mal eine Frage.
Ist eine Anfrage an die Bergsicherung Ilfeld schon vom
Verein ! gemacht worden oder muß ich jetz selber als
Privatmann nachfragen. Ich muß und will endlich ERGEBNISSE
sehen. (':-top)')

Viele Grüße an die Untertagearbeiter

PEKE
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Beitragvon wolle » Sonntag 30. August 2009, 12:13

TÜP

EHHHHH
Also wenn ich richtig gelesen habe waren die Freunde unten und haben beräumt.
Da Stellen sich mir gleich mehrere Fragen
1 : Was haben sie Beräumt ( muni fahrzueg )
2 : Warum befahrungsverbot durch dieFreunde (sollte niehmand sehenwas da unten ist)
3 :Wer von der Stasie Hat zu der Zeit sich um so was gekümmert zur vorbereitung des Republickgeburtstages mit den Montagsdemos wo die Freunde doch Honecker schon lange abgesebelt haben wollten ?????

MFG Wolle [-aua-]
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Beitragvon TÜP » Sonntag 30. August 2009, 16:42

Wolle - zu 3. - Hauptmann Lorenz

über den Rest denk ich noch nach [pop]
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Beitragvon TÜP » Montag 31. August 2009, 21:36

Ich hab mal in der Fotokiste eines Freundes kramen dürfen.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Beitragvon Neugier » Dienstag 1. September 2009, 07:03

Wo wurde dieses Bild gemacht?
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Beitragvon wernir » Dienstag 1. September 2009, 08:28

Sehr interessant. Wann und wo wurde diese Aufnahme gemacht

fG wernir
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Beitragvon Dachs » Dienstag 1. September 2009, 09:13

TÜP hat geschrieben:Ich hab mal in der Fotokiste eines Freundes kramen dürfen.


@ Peter!

Tolles Bild! Muss schon bissel älter sein! Da gibts bestimmt keine GPS Daten? Mal beim Rübezahl alles abklappern. Aufpassen wegen neinfallen. Abhang sieht recht steil aus! Spuren sind deutlich. xD

Gruß DER Dachs [-<5>-]
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Dienstag 1. September 2009, 09:23

Also ich muss da jetzt mal was grundsätzliches (generell) über diese Erdfälle nachfassen.

Nehmen wir mal an, da wären Tünnel, Hallen ect. p.p. drunter. Die Nazis waren ja nun nicht wirklich blöde und das Karstgebiet besteht nun schon ewig.
Wenn ich da unter der Erde buddele, muß ich immer mit Ablösungen ect. p.p. von den Firsten rechnen. Also wird, logischer Weise, verschalt und betoniert um diesen Gefahren aus dem Weg zu gehen und alles stabil & sicher zu halten. Wie bitte schön kann dann eine Betondecke einstürzen ? Decken werden ja nicht allein gegossen, dazu gehören logischer Weise auch Wände.

Es sei denn, man denke hier über einen Bereich nach, der noch nicht fertiggestellt und im Bau war. Was will man in einer "Baustelle" beräumen ? Vergammeltes Holz, Loren vielleicht ein paar verrottete Werkzeuge ? Weiterhin laufe ich Gefahr dass nach wenigen Metern Ende ist, weil der Rest des Tunnels eingestürtzt ist, alles total instabil ist (siehe Erdfall).


Also ich weiß nicht.....dass kommt mir alles sehr stark nach Grimm`s Märchen vor.

Also "Raupe" lass jucken....beweis uns das Gegenteil
Grüße Andreas

Bild

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Für wahre Freunde geh ich durch die Hölle , den anderen zeig ich gern den Weg dorthin .....
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Beitragvon Dachs » Dienstag 1. September 2009, 11:16

@ MD

Hallöchen! Ich gebe dir hier völlig Recht. Diese Gegend ist Karstgebiet!
Nicht nur erst seit der NS - Zeit hat man dieses Gebiet unter die Lupe genommen, sondern es wurden schon früher geologische Untersuchungen angestellt. Das hatte man sich ja logischer weise zu Nutze gemacht. Deshalb sind ähnliche Aussagen, wie...... "unter Einbeziehung von natürlichen Hohlräumen" keineswegs irreal. Die Baumeister wußten schon mit was sie es zu tun hätten, wenn gebaut wurde. Uns dass gebaut wurde steht doch außer Zweifel. Nur wie und wo gebudellt wurde, steht doch hier noch im Raum. Erdfälle treten unerwartet auf. Sie sind auf der Öberfläche als plötzliches Ereignis zu sehen. Im Untergrund jedoch laufen jahrzente lange Vorgänge ab, die das Ereignis auslösen. Ausgebaute U-Bereiche mit Beton gesichert, stürtzen nicht so einfach ein. Die uns bekannten Erdfälle sind M.E. auf Auswaschungen von Gipslagen o.ä. zurückzuführen. Auch ein ehm. unterirdisch ausgewaschener Wasserlauf könnte beim Freischaufeln der Geröllmassen eine Straße hergeben- na so wie im Ural!! [-<5>-]
[-nich-]

Anbei ein kleines Schema! Bei der Menge von Geröll dauert es ein wenig bis man den Grund sieht. Und da auch der Cirkus Aljoscha sich nicht im Klaren war, ob da noch was nachrutscht, gehe ich trotz aller bekannten Missachtungen von Rekruten in der CA davon aus, dass die nicht dort unten waren.

DER Dachs
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