Ähnliche Anlagen zum Truppenübungsplatz Ohrdruf

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Ähnliche Anlagen zum Truppenübungsplatz Ohrdruf

Beitragvon Under » Dienstag 2. Februar 2010, 16:49

Die Sowjets waren doch überall in der DDR und hatten auch überall ihre größeren Stützpunkte. So wie Ohrdruf, gab es z.B. Dresden Nickern.

Habe dazu eine Aussage von einen für mich glaubhaften Bekannten. Wenn es so etwas dort gab, das Panzer zu Westzeiten dort unten liegen geblieben sind, warum dann nicht hier bei uns auf dem Trüplz Ohrdruf. Immerhin gibt es ja auch vergleichbare Aussagen dazu.

Hier die Aussage in Kurzform mit unterstützenden Links:
„Dresden Nickern
Russenkaserne, Sperrgebiet, anscheinend fluchtartig verlassen, danach Erde drauf und Mehrfamilienhäuser gebaut, Schienen gesehen, die in den Berg führen, Jugendliche sehr lange gegraben und alten Bunker gefunden, in einem Vorraum lagen mehrere hundert ABC-Pakete, Gasmasken und Schutzanzüge, weiter rein war eine lange Halle mit zerlegten russischen Panzern, große Stahltür zu einen Hangar hin stand 20cm offen aber klemmte, reingeschaut und einen Panzer am anderen gesehen, geschätzte Zahl 300 Stk., mitgenommen aus der langen Halle Panzernachtsichtgeräte, Behörden informiert aber keine Reaktion bzw. keiner wollte etwas davon wissen, Zeitraum: ca. 2004“


Links:

http://www.bunkernetzwerk.de/nuke/modul ... cle&sid=80
http://www.kreidefossilien.de/fundorte/ ... dd-nickern
http://www.schatzsucher.de/Foren/archiv ... 25984.html
http://www.militaria-fundforum.com/show ... p?t=129978
http://www.sachsenschiene.net/bunker/tup/tup_02.htm
http://www.sz-online.de/nachrichten/art ... id=2312835
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Beitragvon Ben » Dienstag 2. Februar 2010, 17:58

Sehr Interessant, evt sollte man mal mosiu@web.de anschreiben, der scheint sich dort gut aus zu kennen, das Gelände würde mich Interessieren.
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Dienstag 2. Februar 2010, 19:47

Wenn man aber hier z.b. liest: http://www.militaria-fundforum.com/show ... 978&page=4

wird der Bunker abgerissen (sächsische Zeitung vom 13.09.09)

Dann dürften ja in Dresden urplötzlich viele viele russische Panzer unter der Bevölkerung sein :D
Der User "Dresdenforscher" hat ja mit aller Macht versucht dort rein zu kommen...erfolglos.

Zitat: Nun bin ich so weit gekommen das es schier unmöglich ist in den Bunker zu kommen. Das ehmalige tor ist von 2 m stahlbeton und der hangar ausgang auch von ca. 1.5 m stahlbeton und sand, kies , erde etc. verschlossen.die ca. 400 m langen lüftungsschächte gibt es noch jedoch sind diese nach ca. 100 m verschütte bzw. zugemauert worden, auch wieder mit stahlbeton o. Ähn.. Zitat Ende

Nun ja, Mhyten gibt`s nicht nur im Jonastal.

LG
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Grüße Andreas

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Beitragvon Edgar » Dienstag 2. Februar 2010, 20:00

Die letzten Anlagen dieser Art hatten wir in Meiningen (Suchfunktion bei Explorate).

Die Mutation von der Kugel zur Scheibe ist nun auch hier im Gange.

Entschuldigung -[nix]-


Gruß vom Edgar
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Beitragvon Under » Dienstag 2. Februar 2010, 20:48

mit einer mutation hat das nichts zu tun


ich habe eine aussage zu einer solchen anlage auf dem trüpl im engeren bekanntenkreis - desshalb der vergleich - suche immernoch bestätigungsaussagen. etwas solche, wie, bin in einem langen stollen mit einem jeep gefahren worden oder die, wo die wachen des trüpl besichtigungstouren mit interessierten machten - kennt jemand solche erzählungen?
ebenso interessiert mich, wer die geschichte mit dem unterirdischen hangar auf dem trüplz in umlauf gebracht hat?
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Beitragvon Wiesel » Mittwoch 31. März 2010, 13:40

Mit unterirdischem Hangar hab ich auch schon geschichten gehört. Weiß noch ganz genau das mein Opa (der viel in der Natur rund um Ohrdruf unterwegs war als Forstarbeiter und seinen Garten in der gartenstadt hat) immer erzählt hat, das die Russen mit Düsenjägern auf dem Platz gelandet sein sollen, er meinte er hat sie gesehen, wie sie aus Arnstadt kommend immer tiefer geflogen sind und dann auf einmal verschwunden waren. Erst einige Zeit später seien sie wieder über den Platz hochgekommen und steil in den Himmel gestiegen.

Diese Aussage beschäftigt mich bis heute, weil ja der "Flugplatz Röhrensee" keine befestigte Landebahn hatte, dennoch die Ebene Fläche (Horst) über 2 km lang ist und somit genügend Platz für einen Jet-Start bzw. einer Jet Landung bietet.

Eine andere Aussage hat ein verstorbener Onkel von mir gemacht, dieser war Schäfer und hatte seine Schafe immer mal in der Nähe des Horstes. Dieser hat gesagt, das es U-Anlagen am Horst gab (gibt) angebl. da wo jetzt Motorradspuren den Hang verzieren, direkt an der platzgrenze zu Bittstädt. Aber er hielt immer den Finger vor den Mund und wollte nix dazu sagen. Er war in dieser Beziehung ein wenig komisch.

Hier bleibt wieder genug raum zur Spekulation.

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Beitragvon Wiesel » Mittwoch 31. März 2010, 13:50

Hier nochmal das Luftbild von GE vom besagten Hang am Horst
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Beitragvon bobo » Mittwoch 31. März 2010, 20:19

Äh - meinst Du jetzt vor oder nach 1945? ;)
Wenn vor ´45 - dann kann es wohl nur eine Me262 gewesen sein - Versuchstypen bestimmt nicht ala Horten oder Henschel etc.!!!

...und wenn nach 1945, dann wahrscheinlich eine Mig gemeint sein - auf Gras landen, OK, aber auf Gras wieder abheben? Abgesehen von den thermischen Belastungen des Untergrundes. Könnte man bestimmt dann aus der Luft heute noch sehen. (look-)
MfG BOBO
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Beitragvon Wiesel » Donnerstag 1. April 2010, 07:55

Ich meine nach ´45. Es soll nicht nur einmal vorgekommen sein, das Düsenjäger angeblich dort gelandet sein sollen.

Mir ist von einen Tornadojet der Bundeswehr bekannt, der eine Notlandung auf den Flugplatz Suhl-Goldlauter auf losem Untergrund gemacht hat und keinen Schaden dadurch genommen hat, aber wieder weg geflogen ist der ja nicht. Selbst ehem. Rotarmisten, die nach der Wende hier geblieben sind erzählen von einen Flugplatz im Norden vom Platz.

Bestätigt sind bisher aber nur Landungen von Transportmaschinen des Typs AN-2 und AN-28.

Vorallem müssten die Bittstädter und Röhrenseer ja was von dem Flugbetrieb mitbekommen haben.

@Under: weißt du etwas davon?
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Beitragvon PEKE » Donnerstag 1. April 2010, 08:07

Es gab auch Senkrechtstarter bei den Russen, Schon mal daran gedacht.
Eine Landebahn müsste ja immer 1,5km lang sein. Und zum Starten, selbst
mit Hilfsraketen mindest auch so lang.

Mfg. Peter
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Beitragvon Wiesel » Donnerstag 1. April 2010, 15:18

Also Die Fläche auf dem Horst ist ja über 2 km lang, also landen und starten wäre vom Platz her kein problem
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Beitragvon bobo » Donnerstag 1. April 2010, 15:42

Wiesel hat geschrieben:Also Die Fläche auf dem Horst ist ja über 2 km lang, also landen und starten wäre vom Platz her kein problem
...mal abgesehen von kleineren Löchern und Senken - Gruß an das Fahrwerk ;)
MfG BOBO
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Beitragvon Under » Donnerstag 1. April 2010, 18:32

Wiesel hat geschrieben:
@Under: weißt du etwas davon?


frage bei gelegenheit nach - vielleicht am osterfeuer
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Beitragvon Wiesel » Mittwoch 7. April 2010, 17:24

@Under:

Hast was in Erfahrung bringen können?

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Beitragvon Under » Donnerstag 8. April 2010, 08:05

sorry leider nix. paßte irgendwie nicht rein. bleibe dran.
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