getarnter Eingang - Projekt 72-II

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getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon walfish » Sonntag 2. Oktober 2011, 21:08

Hallo,

zu den folgenden Bildern brauche ich Eure Hilfe und Meinungen.

Mir wurde vor kurzem diese Kammer hier gezeigt bei der mir einige Fragen aufkamen.

Zum Detail:

Lage Thüringen in den hier oft besagten Gebiet. Augenscheinlich eine Räucherkammer mit allem was dazu gehört und am Kamin angeschlossen. Die Eingangstüre ist aus Stahl ,ca. 5mm stark, versehen mit zwei schweren Schieberiegel die mit je einem Vorhängeschloss besetzt werden können. Unter der Tür gibt es sogar ein Loch um Späne ect. nachzulegen ohne die Türe öffnen zu müssen. Rechts und links an der Wand wurde L Stahl an der Wand montiert der zur Aufnahme der Räucherware dienen sollte. Betrachtet man die Decke findet man Ruß ebenso an den Wänden. Hier fällt allerdings schnell auf, dass die Wände nur im oberen Bereicht verrußt sind und nach unten gehend sauber sind.

Ebenso fand sich auf der linken Seite ein altes Stromkabel mit einer Verteilerdose. Leider ist das Bild nichts geworden. Diese endete Blind und wurde irgendwann mal abgezwickt.

Was haltet ihr davon? Kennt ihr eine Räucherkammer mit einer betonierten Wölbungsdecke und den weiteren genannten Merkmalen?

Grüße Walfish
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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon Mercedes-Diesel » Montag 3. Oktober 2011, 09:48

Also ich kann Dir imo nicht folgen...irgendwie stehe ich auf dem Schlauch -()- getarnter Eingang..ok...Projekt 72-II keine Ahnung -()- Räucherkammer...versteh ich nicht.
Konntest du vielleicht etwas konkreter werden ?
Grüße Andreas

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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon walfish » Montag 3. Oktober 2011, 13:33

Mercedes-Diesel hat geschrieben:Also ich kann Dir imo nicht folgen...irgendwie stehe ich auf dem Schlauch -()- getarnter Eingang..ok...Projekt 72-II keine Ahnung -()- Räucherkammer...versteh ich nicht.
Konntest du vielleicht etwas konkreter werden ?



Verknüpfe getarnter Eingang mit Räucherkammer. Ich bin auf der Suche nach einem Zugang zu einer U Anlage. Mir wurde ein Objekt gezeigt in dem sich u.a. diese Räucherkammer befindet. Augenscheinlich und auf den ersten Blick auch alles dabei um zu räuchern.

Wie beschrieben findet man an der Decke und im oberen Bereich der Wände Rußspuren. Darunter ist der Stein frei und mancher schaut aus als wäre er gestern ausgepackt worden. Gibt es eine Erklärung dazu? Auch der typische Geruch ist nicht bemerkbar, kann vielleicht durch die Jahre verloren gegangen sein -()- .

Desweiteren findet sich noch ein altes Stromkabel mit einer Verteilerdose im Eck zur Wand und Decke. Zwar wird beim Räuchern nicht mit allzu großer Temperatur gearbeitet doch ist mir so eine Baumaßnahme nicht bekannt [zumindest bei den älteren Räucherkammern]oder kennt das von Euch jemand?

Die gewölbte Betondecke - Zufall oder hatte man gerade bischen was übrig davon. Welche Last wollte man von oben abfangen?
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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon Mercedes-Diesel » Dienstag 4. Oktober 2011, 08:19

Nun ja, dazu gibt es nach deinen Schilderungen mehr Fragen als Antworten.

Lage Thüringen in den hier oft besagten Gebiet


Welches "oft besagte Gebiet" TrübPl, Luisenthal, Siegelbach, Arnstadt, Eichfeld -()-
Allein der TrÜbPl hat eine Größe von rund 48km²....falls hier auch nur annährend der Bereich gemeint sein sollte.

...stellt sich erst mal die Frage liegt diese "Kammer" im Wohngebeit...in einem Bereich in welchen UT Anlagen sein könnten....Vermerke bzw. irgendwelche Hinweise im Großraum nach Dokumentenlage. Gibt es irgendwelche Hinweise in den Ortschroniken, Kirchenbücher usw. usw.

Mein Opa hatte auch so eine Kammer...und da bin ich mir aber ganz sicher, dass dahinter oder drunter keine UT Anlage war.

So lang hier die Liegenschaft nicht eingegrenzt wird...wird dir hier auch keiner helfen können.
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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon Volwo » Dienstag 4. Oktober 2011, 10:44

Was bedeutet Projekt 72-II?
Stahltür schon aufgemacht?
Unterm Stein nachgeschaut?
Kabel ganz bis zu Ende verfolgt?
Welche konkreten Hinweies für UT?

Da fallen mir noch mehr Fragen ein, doch beantworte bitte erst diese.
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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon bobo » Dienstag 4. Oktober 2011, 11:46

Ich hätte da noch eine Frage diesbezüglich: Schon mal im ortsansässigen Archiv gewesen? Dazu gibt´s bestimmt irgendwelches Papier. Und sei es nur in den einfachen Unterlagen zu den jeweiligen LS-Tagungen des Gemeinde- bzw. Stadtrates.
MfG BOBO
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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon moondog » Dienstag 4. Oktober 2011, 16:17

Hallo zusammen... möchte mal ein paar Gedanken dazu in den Raum werfen...

ich denke, eine Räucherkammer muß nicht zwangsläufig bis zum Boden berußt sein, es hängt mit Sicherheit auch davon ab, in welcher Höhe das Räucherfeuer steht... die Google-Bild-Suche "alte Räucherkammer" beispielsweise spuckt gleich auf der ersten Seite ein Beispiel aus, bei dem die geschwärzten Wände nicht bis zum Boden reichen.

Was den Geruch angeht, hängt es sicherlich davon ab, was geräuchert wurde, wann das letzte Mal geräuchert wurde, wie die gegenwärtige Belüftung aussieht und ob es eine Nachnutzung in irgendeiner Form gegeben hat.

Was die Decke angeht, ist das wirklich Beton? Es wirkt auf den ersten Blick wie eine Ziegeldecke - oder sind da die Reste der Holzverschalung zu sehen?

Und die Verriegelung würde ich nicht gerade als "schwer" bezeichnen, wenn man die Größe der Tür ins Verhältnis setzt, da gibt es auf jedem älteren Bauernhof größer dimensionierte.

Ist das Objekt an einen Hang, Felsen, freistehend oder im Verbund mit anderen Gebäuden gebaut, oder unterirdisch in Kellerräumen mit Zugang zu einer Esse?

Grüße!
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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon Volwo » Dienstag 4. Oktober 2011, 17:34

Das sind jetzt 9 Fragen insgesamt an den User Walfish.
Ich bin gespannt auf die Antworten,
vielleicht ergibt sich daraus ein ergebnisorientierter Thread.
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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon walfish » Mittwoch 5. Oktober 2011, 11:41

Volwo hat geschrieben:
Stahltür schon aufgemacht?

Ja zwei Bilder sind in der Kammer aufgenommen worden.


Unterm Stein nachgeschaut?

Es wurde ein Grabungsversuch unternommen den ich allerdings als eine "Haudraufmethode" erachte


Kabel ganz bis zu Ende verfolgt?

Tja, es gibt ein Loch in der Wand das in die Kammer hineinführt und an dem das Kabel abgezwickt wurde. Das Kabel reicht dann auf der Länge der Kammer und endet in einer Verteilerdose. Wo es draussen weiterführte entzieht sich meiner Kenntnis.

Welche konkreten Hinweies für UT?

folgt

Da fallen mir noch mehr Fragen ein, doch beantworte bitte erst diese.
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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon walfish » Mittwoch 5. Oktober 2011, 11:45

bobo hat geschrieben:Ich hätte da noch eine Frage diesbezüglich: Schon mal im ortsansässigen Archiv gewesen? Dazu gibt´s bestimmt irgendwelches Papier. Und sei es nur in den einfachen Unterlagen zu den jeweiligen LS-Tagungen des Gemeinde- bzw. Stadtrates.


Nein diesen Weg bin ich noch nicht gangen. Denke wenn es Unterlagen dazu gegeben hätte dann wäre bestimmt schon wer früher darauf gekommen oder wie ist das Deiner Erfahrung nach?

Was ist eine LS-Tagung?
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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon walfish » Mittwoch 5. Oktober 2011, 13:25

moondog hat geschrieben:Hallo zusammen... möchte mal ein paar Gedanken dazu in den Raum werfen...

ich denke, eine Räucherkammer muß nicht zwangsläufig bis zum Boden berußt sein, es hängt mit Sicherheit auch davon ab, in welcher Höhe das Räucherfeuer steht... die Google-Bild-Suche "alte Räucherkammer" beispielsweise spuckt gleich auf der ersten Seite ein Beispiel aus, bei dem die geschwärzten Wände nicht bis zum Boden reichen.

Ja eindeutig wird das wohl nicht zu klären sein.

Was den Geruch angeht, hängt es sicherlich davon ab, was geräuchert wurde, wann das letzte Mal geräuchert wurde, wie die gegenwärtige Belüftung aussieht und ob es eine Nachnutzung in irgendeiner Form gegeben hat.

Durch den Kaminsog und die Öffnung unter der Türe denke ich, dass es eine permanenten Belüftung wahrscheinlich ist.

Das Stichwort Nachnutzung ist ein guter Hinweis den ich gerne mit der Vornutzung ergänzen möchte.


Was die Decke angeht, ist das wirklich Beton? Es wirkt auf den ersten Blick wie eine Ziegeldecke - oder sind da die Reste der Holzverschalung zu sehen?

Augenscheinlich und Fingernagelprobe ebenso die grau schimmernde Oberfläche meine ich Beton.

Und die Verriegelung würde ich nicht gerade als "schwer" bezeichnen, wenn man die Größe der Tür ins Verhältnis setzt, da gibt es auf jedem älteren Bauernhof größer dimensionierte.

Ist das Objekt an einen Hang, Felsen, freistehend oder im Verbund mit anderen Gebäuden gebaut, oder unterirdisch in Kellerräumen mit Zugang zu einer Esse?

Richtig, die Lage und Bauweise würden einen Zugang ermöglichen der zu einer U-Anlage führen könnte. Was meinst du mit einer "Esse"?

Grüße!
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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon Mercedes-Diesel » Mittwoch 5. Oktober 2011, 14:53

walfish hat geschrieben:Was meinst du mit einer "Esse"?


Eine Esse ist ein Ort zum Erzeugen z.b. eines Schmiedefeuers - eine (meist gemauerte) Schale zur Aufnahme eines Kohlefeuers, mit oder ohne künstlicher Belüftung (Blasebalg o.ä.).
Grüße Andreas

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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon walfish » Mittwoch 5. Oktober 2011, 16:23

Mercedes-Diesel hat geschrieben:
walfish hat geschrieben:Was meinst du mit einer "Esse"?


Eine Esse ist ein Ort zum Erzeugen z.b. eines Schmiedefeuers - eine (meist gemauerte) Schale zur Aufnahme eines Kohlefeuers, mit oder ohne künstlicher Belüftung (Blasebalg o.ä.).



Danke Andreas für deine 'Erklärung, den Begriff kannte ich so noch nicht.

Demnach würde ich eine Verwendung für diesen Zweck eigentlich ausschließen. Die Örtlichkeit und die Öffnungsrichtung der Türe ist so angelegt das die Laufrichtung zur Treppe gerichtet ist die nach oben führt.

Würde man die Kammer als Feuerstelle betrachten um Stahl/Eisen zu erhitzen wäre die Anordnung Kammer/Türe absolut hinderlich um heise Eisen rein und raus zu legen.

Grüße Walfish
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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon moondog » Mittwoch 5. Oktober 2011, 17:47

Hallo,

öhm... das habt Ihr "Mist"verstanden... umgangssprachlich meine ich mit der Esse den Schornstein xD

Was die Fingernagelprobe angeht, würde ich der nicht trauen. Meine Schwiegereltern haben unter ihrem Haus einen locker 300 Jahre alten Kriechkeller (ist nur gebückt zu begehen), welcher aus Kalk- und Sandstein gebaut ist und zu unbestimmter Zeit (mit Sicherheit vor 1930) grau ausgeputzt wurde. Später wurde der Keller mehrfach gekalkt - der Kalk krümelt allerdings auch schon wieder runter, der Putz allerdings hält wie "Ast"... im ersten Moment könnte man auch hier an Beton denken, was es auf Grund des Alters natürlich nicht ist. Um zu ergründen ob es wirklich Beton ist, reicht eine "Nagelprobe" m.E. nicht aus...

Aus Deinem letzten Absatz lese ("Treppe nach oben") ich heraus, daß sich das Objekt wohl im Keller eines Gebäudes befindet? Wenn dem so sein sollte, hängt mit Sicherheit auch von Art, Alter, Nutzung, Vorbesitzer, Standort und Untergrund des Gebäudes ab, ob sich da etwas drunter befinden könnte...

Grüße!
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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon walfish » Donnerstag 6. Oktober 2011, 00:36

moondog hat geschrieben:Hallo,

öhm... das habt Ihr "Mist"verstanden... umgangssprachlich meine ich mit der Esse den Schornstein xD

Wenn Du den damit meintest verstehe ich Deine Frage nicht denn der wurde bereits benannt!

hm, jeder hat sein eigenes Caspartheater

Was die Fingernagelprobe angeht, würde ich der nicht trauen. Meine Schwiegereltern haben unter ihrem Haus einen locker 300 Jahre alten Kriechkeller (ist nur gebückt zu begehen), welcher aus Kalk- und Sandstein gebaut ist und zu unbestimmter Zeit (mit Sicherheit vor 1930) grau ausgeputzt wurde. Später wurde der Keller mehrfach gekalkt - der Kalk krümelt allerdings auch schon wieder runter, der Putz allerdings hält wie "Ast"... im ersten Moment könnte man auch hier an Beton denken, was es auf Grund des Alters natürlich nicht ist. Um zu ergründen ob es wirklich Beton ist, reicht eine "Nagelprobe" m.E. nicht aus...

Hier zeigt sich der Fachmann der es wissen muss, nehme Deine These zur Kenntnis! [:Z:Klopf]

Aus Deinem letzten Absatz lese ("Treppe nach oben") ich heraus, daß sich das Objekt wohl im Keller eines Gebäudes befindet? Wenn dem so sein sollte, hängt mit Sicherheit auch von Art, Alter, Nutzung, Vorbesitzer, Standort und Untergrund des Gebäudes ab, ob sich da etwas drunter befinden könnte...

Hoffte hier auf einen Hinweis von Dir, kannst Du weiterhelfen?!

Grüße!
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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon moondog » Donnerstag 6. Oktober 2011, 17:44

Hi Walfish,

die Frage nach der Esse/Schornstein bezog sich darauf, daß Du bis dahin nicht angegeben hattest, wo sich die Räumlichkeit befindet - daher die Frage, ob die Räucherkammer sich in einem Kellerraum befindet. Normalerweise fanden sich früher in den Kellerräumen ja nur die "Revisions-Öffnungen" für die Schornsteine, wo nach dem Essen-Kehren der Ruß rausgeholt wurde. In diesem Zusammenhang wäre es auch interessant zu wissen, ob die Räucherkammer sekundär eingebaut wurde...

Der hier xD sollte übrigens nur ausdrücken, wie schön man nur durch die andere Benutzung eines Begriffes aneinander vorbeireden kann... ich fands halt lustig...

Was den Ort der Räumlichkeit angeht, wie soll ich da Hinweise geben können, Du hältst Dich ja äußerst bedeckt, was die Örtlichkeit angeht. Nur soviel, ein "getarnter" Zugang wird sicherlich nicht aus einem X-beliebigen Privat-Gebäude geschaffen worden sein - daher wäre es interessant zu wissen, wie das Gebäude in der fraglichen Zeit genutzt wurde.

Auch U-Anlage ist ein weit gefasster Begriff, was für eine U-Anlage suchst Du? Verbringung von Akten, Wertgegenständen oder zum Zweck der Rüstungsverlagerung?

Weiter, wenn es sich um dichter bebautes Gelände handelt, welcher Art soll die UT-Anlage dann sein? Es könnte sich ja dann höchstens um einen alten, umgenutzten, Tiefkeller handeln, der Bombensicherheit wegen - eine neu geschaffene UT-Anlage in dicht bebautem Gelände halte ich für sehr fragwürdig und würde ich eigentlich ausschließen. Angaben zu einem eventuellen Tiefkeller sollten in jeder noch so kleinen Gemeinde ohne weiteres zu erfragen sein. Daher auch die Frage nach der ursprünglichen Nutzung des Gebäudes, selbst in kleineren Dörfern gab es immer wieder Kneipen mit eigenem Brauereibetrieb und in der Regel gab es dazu auch einen Bier- oder Eiskeller, die oft recht tief unter die Erde gebracht bzw. in den Fels gehauen wurden und sich auch in unmittelbarer Nähe der Schankwirtschaft befanden...

Desweiteren, wenn es sich um felsigen Untergrund handelt, der Keller womöglich auf anstehenden Fels fußt, stellt sich die Frage, wenn ein Zugang zu einer UT-Anlage neu geschaffen worden ist - wie ist der Stollenvortrieb unter einem Gebäude gewährleistet worden und wie ist der Abraum beseitigt worden - in Eimern die Treppe rauf? Oder ist der Keller von der UT-Anlage aus "angebohrt" worden... ich halte diese Version im allgemeinen für sehr fragwürdig... oder gehst Du nur davon aus, daß die Räucherkammer gebaut wurde, um eine bereits bestehende U-Anlage zu verbergen?

Ich gehe ja fast davon aus, daß letzteres gemeint ist - als erstes würde ich Grundriß/Ausmaß von Erdgeschoß und Kellergeschoß abgleichen, da es sich mit Sicherheit um einen bereits vorher bestehenden Raum handeln muß, kann man auch nach Baufugen und Hinweisen suchen, die beispielsweise für eine ursprüngliche Teilunterkellerung stehen - denn wenn das Gebäude nur teilunterkellert ist - und das waren vor allem in der ländlichen Region früher der Großteil der Gebäude, dann halte ich es für unwahrscheinlich, daß zusätzliche Räume geschaffen wurden, da der Aufwand doch sehr beträchtlich wäre.

Zu guter Letzt: mir klingt die Geschichte mit der Räucherkammer irgendwie zu fantastisch - weil, wer kommt eigentlich auf die Idee sowas zur Tarnung zu bauen? So a la, wir mauern den Zugang zu und bauen eine Räucherkammer davor und die Bewohner/Nutzer des Gebäudes besorgen den Rest indem sie das Teil toll finden und ohne zu fragen, warum das Teil jetzt gebaut wurde, in Betrieb nehmen... ich weiß nicht...

Du siehst, man kann sich hier eigentlich kaputt spekulieren und es werfen sich eigentlich ständig nur neue Fragen auf, wenn man nur so ein paar spärliche Brocken hingeworfen kriegt. Hoffe es waren ein paar Anregungen dabei, die Dir vielleicht doch irgendwie helfen...

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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon walfish » Freitag 7. Oktober 2011, 17:50

moondog hat geschrieben:Hi Walfish,

die Frage nach der Esse/Schornstein bezog sich darauf, daß Du bis dahin nicht angegeben hattest, wo sich die Räumlichkeit befindet - daher die Frage, ob die Räucherkammer sich in einem Kellerraum befindet. Normalerweise fanden sich früher in den Kellerräumen ja nur die "Revisions-Öffnungen" für die Schornsteine, wo nach dem Essen-Kehren der Ruß rausgeholt wurde. In diesem Zusammenhang wäre es auch interessant zu wissen, ob die Räucherkammer sekundär eingebaut wurde...

Der hier xD sollte übrigens nur ausdrücken, wie schön man nur durch die andere Benutzung eines Begriffes aneinander vorbeireden kann... ich fands halt lustig...

Was den Ort der Räumlichkeit angeht, wie soll ich da Hinweise geben können, Du hältst Dich ja äußerst bedeckt, was die Örtlichkeit angeht. Du erwartest jetzt aber nicht im -Ernst, dass ich jetzt hier eine Adresse oder die GPS Daten im öffentlichen Forum veröffentliche und damit einen Tourismus auf privaten Grund und Boden in Gang setze? Der Eigentümer würde sich freuen oder nur sein Rotti?Nur soviel, ein "getarnter" Zugang wird sicherlich nicht aus einem X-beliebigen Privat-Gebäude geschaffen worden sein - daher wäre es interessant zu wissen, wie das Gebäude in der fraglichen Zeit genutzt wurde. Natürlich nicht, gibt es aber Hinweise für die Frequentierung von hohen Funktionären zu diesem Gebäude so bleibt doch ein wachsamerer Gedanke zurück zumal wenn es sich um ein Gebäude handelt an dem eigentlich nichts besonderes ist!?!?.

Auch U-Anlage ist ein weit gefasster Begriff, was für eine U-Anlage suchst Du? Verbringung von Akten, Wertgegenständen oder zum Zweck der Rüstungsverlagerung?

Weiter, wenn es sich um dichter bebautes Gelände handelt, welcher Art soll die UT-Anlage dann sein? Es könnte sich ja dann höchstens um einen alten, umgenutzten, Tiefkeller handeln, der Bombensicherheit wegen - eine neu geschaffene UT-Anlage in dicht bebautem Gelände halte ich für sehr fragwürdig und würde ich eigentlich ausschließen. Angaben zu einem eventuellen Tiefkeller sollten in jeder noch so kleinen Gemeinde ohne weiteres zu erfragen sein. Daher auch die Frage nach der ursprünglichen Nutzung des Gebäudes, selbst in kleineren Dörfern gab es immer wieder Kneipen mit eigenem Brauereibetrieb und in der Regel gab es dazu auch einen Bier- oder Eiskeller, die oft recht tief unter die Erde gebracht bzw. in den Fels gehauen wurden und sich auch in unmittelbarer Nähe der Schankwirtschaft befanden...

Desweiteren, wenn es sich um felsigen Untergrund handelt, der Keller womöglich auf anstehenden Fels fußt, stellt sich die Frage, wenn ein Zugang zu einer UT-Anlage neu geschaffen worden ist - wie ist der Stollenvortrieb unter einem Gebäude gewährleistet worden und wie ist der Abraum beseitigt worden - in Eimern die Treppe rauf? Oder ist der Keller von der UT-Anlage aus "angebohrt" worden... ich halte diese Version im allgemeinen für sehr fragwürdig... oder gehst Du nur davon aus, daß die Räucherkammer gebaut wurde, um eine bereits bestehende U-Anlage zu verbergen?

Ich gehe ja fast davon aus, daß letzteres gemeint ist - als erstes würde ich Grundriß/Ausmaß von Erdgeschoß und Kellergeschoß abgleichen, da es sich mit Sicherheit um einen bereits vorher bestehenden Raum handeln muß, kann man auch nach Baufugen und Hinweisen suchen, die beispielsweise für eine ursprüngliche Teilunterkellerung stehen - denn wenn das Gebäude nur teilunterkellert ist - und das waren vor allem in der ländlichen Region früher der Großteil der Gebäude, dann halte ich es für unwahrscheinlich, daß zusätzliche Räume geschaffen wurden, da der Aufwand doch sehr beträchtlich wäre.

Zu guter Letzt: mir klingt die Geschichte mit der Räucherkammer irgendwie zu fantastisch - weil, wer kommt eigentlich auf die Idee sowas zur Tarnung zu bauen? Eben ;), daran würde keiner denken.So a la, wir mauern den Zugang zu und bauen eine Räucherkammer davor und die Bewohner/Nutzer des Gebäudes besorgen den Rest indem sie das Teil toll finden und ohne zu fragen, warum das Teil jetzt gebaut wurde, in Betrieb nehmen... ich weiß nicht...

Du siehst, man kann sich hier eigentlich kaputt spekulieren und es werfen sich eigentlich ständig nur neue Fragen auf, wenn man nur so ein paar spärliche Brocken hingeworfen kriegt. Hoffe es waren ein paar Anregungen dabei, die Dir vielleicht doch irgendwie helfen...

Grüße!


Zumindest hat der Thread gezeigt, dass die Leser bisher noch keinen getarnten Zugang zu einer U Anlage gefunden haben was dem ähnelt bzw. vergleichbare Erfahrungen machten. Ich bin die nächste Zeit mal wieder in Thüringen. Aus den oben genannten Gründen werde ich damit für mich das Thema hier schließen und bedanke mich bei allen die sich daran beteiligt haben und werde einen anderen Weg finden. Vielen Dank an alle.
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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon moondog » Freitag 7. Oktober 2011, 19:10

Hallo Walfish,

ich habe nicht erwartet, daß Du hier eine Adresse oder die GPS-Daten veröffentlichst, ich habe nur ein paar mehr Hinweise zur Örtlichkeit erwartet, und damit meine ich nicht die geografische Örtlichkeit, sondern einfach nur solche Dinge, wie umliegende Bebauung, wenn möglich Untergrundbeschaffenheit, ob das Objekt in einem Gebäude und wenn ja wo in einem Gebäude oder separat steht. Du hast zu all diesen Dingen ja praktisch nix wirklich von Dir gegeben, da ist es natürlich schwer, irgendwelche Hinweise zu geben - siehe auch die Fragestellungen der anderen Mitglieder... -()-

Egal, vielleicht findest Du ja wirklich was, viel Glück diesbezüglich und wenn ja, kannst´ es uns ja vielleicht doch bei Gelegenheit hier wissen lassen...

Grüße!
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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon Mercedes-Diesel » Sonntag 9. Oktober 2011, 14:22

walfish hat geschrieben:Aus den oben genannten Gründen werde ich damit für mich das Thema hier schließen und bedanke mich bei allen die sich daran beteiligt haben und werde einen anderen Weg finden. Vielen Dank an alle.


Solche Aussagen sind mir die Allerliebsten ! Erst versuchen irgendwelche Infos zu (ent) Locken....und dann einfach mal für sich selbst weitermachen...weil man sein Ziel doch irgendwie nicht erreicht hat...auch gar nicht wollte irgendwelche Info`s über die vermeindliche Liegenschaft kund zu geben.
Dann mal noch viel Spaß !
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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon Klaus » Sonntag 9. Oktober 2011, 18:41

Ich selbst kenne zwei solcher Anlagen in Thüringen!
Eine hat vorgelagert am Haus eine Garage, in dieser schließ sich ein Keller an und dahinter eine, man könnte sagen Halle mit einer Stichstrecke.
Man kann sie noch heute besichtigen, die Liegenschaft oder besser das Grundstück ist Privateigentum.
Glück auf, ist aber nicht meine Spielwiese!
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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon Klaus » Sonntag 9. Oktober 2011, 18:56

Hier mal die Lage meiner Erwähnung auf dem LUBI GOOGLE 2008 (Auszug)
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Glück auf, ist aber nicht meine Spielwiese!
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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon walfish » Sonntag 9. Oktober 2011, 19:34

Mercedes-Diesel hat geschrieben:
walfish hat geschrieben:Aus den oben genannten Gründen werde ich damit für mich das Thema hier schließen und bedanke mich bei allen die sich daran beteiligt haben und werde einen anderen Weg finden. Vielen Dank an alle.


Solche Aussagen sind mir die Allerliebsten ! Erst versuchen irgendwelche Infos zu (ent) Locken....und dann einfach mal für sich selbst weitermachen...weil man sein Ziel doch irgendwie nicht erreicht hat...auch gar nicht wollte irgendwelche Info`s über die vermeindliche Liegenschaft kund zu geben.
Dann mal noch viel Spaß !



Wenn man sich privat kennengelernt hat ist das etwas anderes, wie gesagt werde wieder in Thüringen sein. Habe mir das vielleicht auch etwas zu leicht vorgestellt um gemeinsam zu einem Nenner zu kommen. Jedoch muss ich berücksichtigen, dass der Eigentümer keine näheren Angaben öffentlich sehen will ansonsten ist die Bude und das Eingangstor dicht! Wollen wir das? Also ist es für mich auch nicht gerade einfach allen Seiten gerecht zu werden und das Vertrauen will ich mir bei niemanden kaputt machen.
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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon Klaus » Sonntag 9. Oktober 2011, 19:40

walfish hat geschrieben:
Mercedes-Diesel hat geschrieben:
walfish hat geschrieben:Aus den oben genannten Gründen werde ich damit für mich das Thema hier schließen und bedanke mich bei allen die sich daran beteiligt haben und werde einen anderen Weg finden. Vielen Dank an alle.


Solche Aussagen sind mir die Allerliebsten ! Erst versuchen irgendwelche Infos zu (ent) Locken....und dann einfach mal für sich selbst weitermachen...weil man sein Ziel doch irgendwie nicht erreicht hat...auch gar nicht wollte irgendwelche Info`s über die vermeindliche Liegenschaft kund zu geben.
Dann mal noch viel Spaß !



Wenn man sich privat kennengelernt hat ist das etwas anderes, wie gesagt werde wieder in Thüringen sein. Habe mir das vielleicht auch etwas zu leicht vorgestellt um gemeinsam zu einem Nenner zu kommen. Jedoch muss ich berücksichtigen, dass der Eigentümer keine näheren Angaben öffentlich sehen will ansonsten ist die Bude und das Eingangstor dicht! Wollen wir das? Also ist es für mich auch nicht gerade einfach allen Seiten gerecht zu werden und das Vertrauen will ich mir bei niemanden kaputt machen.



Ist keine Schutzbehauptung?
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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon Volwo » Sonntag 9. Oktober 2011, 20:25

walfish hat geschrieben:Habe mir das vielleicht auch etwas zu leicht vorgestellt um gemeinsam zu einem Nenner zu kommen.

Es gab keinen gemeinsamer Nenner.
Du hast gefragt und wir haben geantwortet.
Ohne Eigennutz und in Unkenntnis der Ortslage.
Soviel zum Vertrauensvorsschuss unsererseits.
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Re: getarnter Eingang - Projekt 72-II

Beitragvon Volwo » Sonntag 9. Oktober 2011, 21:42

Da der User Walfisch gerade leichte Aussetzer in Punkto Nettikette hatte und ich den Rotstift ansetzen musste (ich hasse das in unserem kleinen freundlichen Forum tun zu müssen), mache ich hier zu.
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