Leichter Ladungsträger Goliath

Alles über die Technologie bis 1945

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Beitragvon TÜP » Montag 5. Dezember 2005, 20:29

Quelle?
Und interessant ist alles!
Schon mal etwas von der Erprobung des >Goliath< 1944 gehört?
Gott hat nicht den Menschen erschaffen, sondern der Mensch erschuf Gott «nach seinem Bilde».
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Beitragvon Dr. Kramler » Montag 5. Dezember 2005, 20:51

Ist nur ein kleiner Satz in dem Buch: Die Heeresversuchsstelle Kummersdorf - Wolfgang Fleischer (Podzun Pallas)
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Beitragvon burghart » Dienstag 6. Dezember 2005, 21:00

TÜP hat geschrieben:Quelle?
Und interessant ist alles!
Schon mal etwas von der Erprobung des >Goliath< 1944 gehört?



Warum ist der Goliath so interessant?


Immerhin wurde er wohl in der Normandie und an der Oderfront eingesetzt.


Gruss vom B. aus DN.
Zuletzt geändert von burghart am Dienstag 6. Dezember 2005, 21:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon TÜP » Dienstag 6. Dezember 2005, 21:09

Weil der >Goliath< auf dem TrÜbPl Ohrdruf erprobt wurde.
Gott hat nicht den Menschen erschaffen, sondern der Mensch erschuf Gott «nach seinem Bilde».
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Beitragvon kps » Dienstag 6. Dezember 2005, 21:15

Ich habe mal diesen technischen Teil aus der Vorstellung vom Dr. heraus gelöst.

Letztens war ein Beitrag im Fernsehen über die Verteidigung von Breslau. Auch dort wurden jede Menge Goliaths ausgeladen für den Endkampf.

MfG
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Beitragvon TÜP » Dienstag 6. Dezember 2005, 21:21

Der Flakpanzer "Wirbelwind" soll übrigens 1945 im Raum Gotha-Eisenach noch in Kämpfe verwickelt worden sein und auch vom TrÜbPl Ohrdruf gekommen sein.
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Beitragvon Dr. Kramler » Dienstag 6. Dezember 2005, 21:50

Vor ca. einem halben Jahr hab ich in diversen (ich weiß leider nicht mehr wo) Militärzeitschriften und Büchern gelesen das Ende 1944 einige Flakpanzer (Wirbelwind...) und eben einzelne(oder einer) vom Typ Kugelblitz in die Umgebung geschickt wurden. Damals habe ich eben die schlussfolgerrung gezogen, dass man nicht umsonst die besten Flakpanzer von den Fronten löst sondern dass eben die Bauarbeiten gegen Tiefflieger/Aufklärer/Jagdbomber zu schützen waren. Doch das ist meine eigene Schlussfolgerung, und muss nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen. Weiß einer von euch da mehr? (Würde mich sehr interessieren)
Dr. Kramler
 

Beitragvon Panzerbär » Sonntag 1. Januar 2006, 16:21

weiß man zu welchen einheiten die flakpanzer gehört haben und gibts da evtl. noch zeitzeugen?
Panzerbär
 

Beitragvon indy » Dienstag 11. April 2006, 00:33

Hi,
nach vielen Monaten...


Zum Thema:
War eine Versuchs/Lehr Einheit, näheres auf forum.panzer-archiv.de.
Das die Panzerchen vor Ort waren hatte rein garnichts mit dem Geheimnis Jonastal zu tun,
die Panzer waren halt zufällig gerade da...

Davon mal abgesehn:
Wie soll ein Wirbelwind effektiver zur Objektsicherung sein als ein normaler Flakvierling?
Der einzige Unterschied ist die Beweglichkeit bzw. Panzerung auch in der Bewegung (normale Flak wird eingegraben ->gepanzert).
Die Richtgeschwindigkeit sowie Übersicht des Flakpanzer ist geringer als die einer normalen Flak, Feuerleitgeräte im heutigen Sinne gab es bei Panzer noch nicht.
Der Flakpanzer ist der normalen Anhänger-Flak nur im bewegten Kampf überlegen.
indy
 

Beitragvon Volwo » Samstag 9. September 2006, 12:07

...Goliath ...wurde ab April 1942 ausgeliefert, war aber mit RM 3000,- viel zu teuer.
Es wurde daher bereits im November 1942 eine Umstellung auf einen Vergasernotor gefordert.
Das Waffenamt entschied im Juni 1943, die Ausführung mit dem Elektromotor so lange weiter zu produzieren, bis vom Typ mit dem Vergasermotor 500 je Monat erreicht wurden.
Die letzten 69 der 2650 gebauten Elektro- "Goliaths" wurden im Januar 1944 ausgeliefert.
Die ersten 160 Fahrzeuge wurden im April 1943 geliefert.
Dieser "Goliath" waer mit 1600mm etwas länger und mit 600mm auch etwas höher.
Als Triebwerk war der 703 ccm 2-Zyl.-Zündapp-Motor, der 12,5 PS leistete, eingebaut.
Das 365 kg schwere Fahrzeug lief auf 160 mm breiten Ketten, die je 25,5 kg wogen.
Der Treibstoffvorrat von 6 l ergab bei maximal 10 km/h im Gelände einen Fahrbereich von etwa 7 km.
Die Sprengladung konnte hier auf 75 kg erhöht werden.
Bei den Firmen Zündapp und Zachertz wurden zusammen bis Ende September 1944 4594 Stück produziert......

Hahn II, S. 99-100

Bild
Bild: SdKfz 302 - Leichter Ladungsträger "Goliath" E-Motor http://www.45thdivision.org/Veterans/Sherman179K.htm

Bild
Bild: http://wilk.wpk.p.lodz.pl/~whatfor/sdkf ... oliath.htm

Bild
Bild: http://www.geocities.com/Pentagon/3620/gol1.htm

Bild
Bild: http://wilk.wpk.p.lodz.pl/~whatfor/goliath.htm
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Beitragvon Edgar » Sonntag 10. September 2006, 08:27

Hab da auch noch ein Bildchen gefunden...


Gruß vom Edgar
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Der Goliath in der DW

Beitragvon burghart » Sonntag 10. September 2006, 19:54

Der Goliath in der Deutschen Wochenschau

Beispiel A
DW 725, 23.07.1944 Kämpfe in der Normandie
Beispiel 2
DW 753, 16.03.1945 Raum Frankfurt/Oder

MfG

Burkhard
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Beitragvon Hans-Jürgen Räppold » Samstag 7. Oktober 2006, 07:13

[bart]
Wer sich den Goliath mal näher anschauen will, dem empfehle ich einen Besuch von Overloon in der Nähe von Venlo (NL). Hier tobten schwere Kämpfe und Overloon bestand nur noch aus Ruinen. Man hat dann diesen Ort wieder aufgebaut und als Gedenkstätte ausgebaut. Den Wiederaufbau kann man nur als sehr gut gelungen bezeichnen.
Doch noch ein paar Worte noch zu der Gedenkstätte:
Sie beinhaltet auch ein Heeresmuseum mit Panzern (z. B. Sherman, Panther, T 34 usw.), Fi 103, Torpedo, Einmann- U-Boote, Flak (88mm, Flak-Scheinwerfer). Landungsboote, Flugzeuge. Radaranlagen usw. Interessant (oder sollte ich besser sagen: erschütternd) das Dokumentationszentrum über die Besetzung der Niederlande, Verschickung in KZ's. In diesem Gebäude sind auch noch Uniformen, Handfeuerwaffen, MG's und andere Ausrüstungsgegenstände zu sehen.
Falls jemand Interesse hat, kann ich ihm die genaue Lage oder auch die Anreise erklären. Auf alle Fälle ist der Ort eine Reise wert.
[wer.der.] Jürgen
LG
Jürgen

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Beitragvon Edgar » Dienstag 26. Dezember 2006, 21:42

Videoclip von einer Übung mit dem Goliath








http://www.youtube.com/watch?search=&mode=related&v=ohDWlbONWwM


Gruß vom Edgar
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Beitragvon Volwo » Dienstag 17. Februar 2009, 22:12

hochgeholt, weil hier noch ein Bild:

Bild
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Mittwoch 18. Februar 2009, 06:43

Moin, 365 kg hat der gewogen ? Das ist ein Wort !! Deutsche Wertarbeit.
Aber....das lässt jedes Modellbauerherz höher schlagen.

Einfach Klasse...wer einen übrig hat bitte bei mir melden, ich hätt gern einen, würde prima zwischen meine anderen Modelle passen. -[nix]- Hat schon mal jemand an einen Nachbau für`s Doku Zentrum gedacht, sofern er wirklich in Ohrdruf war ? Metaller haben da bestimmt Ahnung.

Volwo wie wurde der gesteuert....per Kabel ? vorn habe ich ja eine kleine Kabeltrommel ? sehen können oder gab es zu der Zeit schon drahtlose FS ?
Grüße Andreas

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Für wahre Freunde geh ich durch die Hölle , den anderen zeig ich gern den Weg dorthin .....
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Beitragvon Volwo » Mittwoch 18. Februar 2009, 12:10

Mercedes-Diesel hat geschrieben:Volwo wie wurde der gesteuert....per Kabel ? vorn habe ich ja eine kleine Kabeltrommel ?

Genau richtig, nur hinten:
Am Heck des Fahrzeugs befand sich eine Kabeltrommel, mit der das dreipolige Kabel zur Fernsteuerung sowie zur Zündung abgespult wurde.
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