Verfahren zu Schwerem Wasser

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Verfahren zu Schwerem Wasser

Beitragvon Gustl » Sonntag 24. September 2006, 08:19

Grüß Gott,

habe vor einiger Zeit eingeräumt, eine Rentnerin (ehm. Lehrerin) durch unseren Alpenverein zu kennen, deren Vater ein Verfahren zur Herstellung von Schwerem Wasser entwickelte. In Sachsen. Werk: Leuna 9 oder Luna 9.

Ich bin noch dran - nicht mit Brachialität, sondern wenn sich halt was ergibt.

Ihr Vater hieß Geib.

Das wäre es. Nicht viel. Wenn ich demnächst noch Unterlagen von seiner Tochter erhalte, leite ich das an Euch weiter, weil Tüp oder KPS meinte, daß Interesse besteht.

Gruß

Gustl
Gustl
 

Beitragvon Richie » Dienstag 26. September 2006, 17:58

Hallo Gustl ,
Ich bin neu in diesem Forum , und habe etwas Ahnung . Daher meine Frage zu den Herrn GEIB .
Könnte es sein ,daß der gute Mann den Vorname W a l t e r hatte oder hat . Wenn ja , dann wäres es ein dicker Hund , wie man so schön bei uns sagt .Im Bezug auf das schwere Wasser habe ich eine Namensliste aus Norwegen gesehen , wo der unterste ein GEIB war ,aber ohne Vornamen.
War dieser auch bei der SS ? .
Auf nähere Details will ich noch nicht eingehen , also mach dich bitte schlau .
Bis später . mfg Richie [wer.der.]
Richie
 

Beitragvon bobo » Dienstag 26. September 2006, 19:01

@gustl: mit welchem Verfahren zur Gewinnung von "schweren Wasser"?
MfG BOBO
bobo
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Beitragvon Gustl » Dienstag 26. September 2006, 19:42

Keine Ahnung Bobo.

Richie: Ich bin dran.

Von der SS hat die Tochter (wenn sie es ist) nichts gesagt. Morgen oder die nächsten Tage werde ich mehr in Erfahrung bringen.

Ach eines noch: Sie sagte, daß ihr Vater und ihre Mutter beide gebürdige Berliner waren, aber dann irgendwann in Leipzig wohnten. Für den Moment:

Gruß

Gustl

Nachtrag: Die Gute hat's noch nicht gelesen.
Gustl
 

Beitragvon Gustl » Samstag 7. Oktober 2006, 11:58

Hallo,

in aller Kürze: Ihr Vater hieß nicht Walter, sondern Karl-irgendwas. Ich hab's in der Eile vergessen. Heute Abend der ganze Name.

Gruß

Gustl
Gustl
 

Beitragvon tegelbery » Sonntag 8. Oktober 2006, 09:11

Sprecht Ihr da über das "Verfahren der fraktionierten Destillation"? -()-
tegelbery
 

Beitragvon Michael aus G » Sonntag 8. Oktober 2006, 23:13

Wahrscheinlich meint er die. Zur fraktionierte Destillisation gibt es hier wohl einen guten Artikel als PDF.

Das schwere Wasserstoffisotop
Michael aus G
 

Beitragvon bobo » Dienstag 10. Oktober 2006, 09:16

"Verfahren der fraktionierten Destillation"?
War da nicht auch was mit Verlagerung "Quarz" und dem komischen Traforaum?
MfG BOBO
bobo
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Beitragvon Gustl » Mittwoch 11. Oktober 2006, 19:57

Ja ich bin dabei jetzt irgendwann kommen nähere Infos. -()- :,( :,(
Gustl
 

Beitragvon Nonius » Montag 5. März 2007, 12:57

tegelbery hat geschrieben:Sprecht Ihr da über das "Verfahren der fraktionierten Destillation"? -()-


Klar, was sonst. Die Elektrolyse wie anfangs im Norden hatte einfach einen beschissenen wirkungsgrad. Die benötigte Elektrische Energie für die gewinnung von Wasserstoff (Abfallprodukt Deuteriumoxyd) war viel zu hoch. Durch die Fraktionierte Destillation konnte man mit erheblich weniger Energieaufwand die gleichen Resultate erzielen. Allerdings hat das kein Geib erfunden sondern 1933 Lewis&Cornish in Amerika. Man hatte das verfahren höchstens weiterentwickelt wie so vieles das die deutschen zur perfektion getrieben haben. Und heute fliegt unsere technik sonstwo unter dem namen... ach lassen wir das... ihr wisst schon was ich meine...

mfg
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Beitragvon Silko » Montag 5. März 2007, 13:34

Gut aufgepasst gestern!! :-top)
Allerdings könnte man über die Wirkungsgrade unterschiedlicher Auffassung sein -[nix]-
Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen. (Erasmus von Rotterdam)
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Beitragvon Nonius » Montag 5. März 2007, 15:35

Silko hat geschrieben:Gut aufgepasst gestern!! :-top)


??? Ich war gestern zuhause. Wovon bitte sprichst du?
Nonius
 

Beitragvon Silko » Montag 5. März 2007, 16:34

Nonius hat geschrieben:
Silko hat geschrieben:Gut aufgepasst gestern!! :-top)


??? Ich war gestern zuhause. Wovon bitte sprichst du?


Hi Nonius, nein, war ein Scherz. Irgendwann am WE lief diesbezüglich eine sehr interessante Dokumentation über die Schwerwasser-Problematik in Norwegen. Ich glaube, die hieß "Hitlers geheime Waffe". Darin wurde auch der Transport der Fässer dargestellt und wie diese versenkt wurden um dann aber - zumindest teilweise - kurz darauf wohl doch nach Haigerloch versandet zu werden. Da hat man auch eins von vielen Fässern bergen dürfen (ich glaube 2004/2005). Und es war tatsächlich randvoll mit D2O gefüllt, prima verschlossen und in dem Zustand, wie es vor 60 Jahren abgefüllt wurde.
Hast es zufällig gesehen?
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Beitragvon Nonius » Montag 5. März 2007, 17:57

Nein die habe ich leider nicht gesehen. Es heißt ja auch, zuerst war das werk in Norwegen nur zur Produktion von Wasserstoff gedacht und das D2O viel nur als Abfallprodukt an. Deren verwendungsmöglichkeiten hatte man wohl nicht gleich erkannt. Ich lasse mich da gern eines besseren belehren.

mfg
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Re: Verfahren zu Schwerem Wasser

Beitragvon Sucher » Dienstag 24. Oktober 2017, 10:58

Hier mal ein Hinweis.In Leuna wurde auf modernste Art schweres Wasser produziert.Bericht vom 20.11.43 (Meister Hoyer)hilft da weiter. (look-)
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