weitgehend intakte V1-Rakete entdeckt

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weitgehend intakte V1-Rakete entdeckt

Beitragvon Volwo » Freitag 2. Oktober 2009, 15:28

Hillesheim (dts) - Der Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz hat in der Nähe von Hillesheim in der Eifel vermutlich Teile einer V1-Rakete aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der Leiter des Kampfmittelräumdienstes, Horst Lenz, bestätigte den Fund. Man habe allerdings erst ein kleines Stück der Rakete freigelegt. Mit der vollständigen Ausgrabung soll in der kommenden Woche begonnen werden.

http://www.dernewsticker.de/news.php?id=143029&i=iidqcn

Eine weitgehend intakte V1-Rakete aus dem Zweiten Weltkrieg ist bei Hillesheim in der Eifel entdeckt worden. Auf der acht Meter langen Rakete sitze noch der Gefechtskopf mit 600 Kilogramm Sprengstoff, teilte die Aufsichtsdirektion in Trier mit. Die Entschärfung der "Wunderwaffe" soll nun stattfinden.

http://www.welt.de/vermischtes/article4 ... akete.html

Der Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz hat in der Nähe von Hillesheim in der Eifel vermutlich Teile einer V1-Rakete aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden

http://www.deaf-deaf.de/presse/newstick ... raket.html



02.10.2009 Scharfe V 1-Rakete in der Eifel gefunden - Bergung nicht so ohne

Region Hillesheim/D. (boß) Das ist schon ein besonderes Kaliber: Wie die ADD Trier mitteilt, wurde in der Verbandsgemeinde Hillesheim eine V1-Rakete aus dem 2. Weltkrieg entdeckt. Das über 8 Meter lange Geschoss soll nächste Woche entschärft und geborgen werden..

http://www.input-aktuell.de/mainframe.a ... wsid=25139
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Beitragvon burion » Samstag 3. Oktober 2009, 04:05

Was, bitteschön, ist eine "V1-Rakete"?
Ja, so sind sie, die Schreiberlinge. Haben oft von nichts Ahnung...

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Beitragvon Mercedes-Diesel » Samstag 3. Oktober 2009, 07:36

Die V1-Rakete (V1 = Vergeltungswaffe 1); auch Fliegende Bombe, Fieseler Fi-103, Kirschkern oder unter dem Tarnnamen FZG-76 (Flak Ziel Gerät) bekannt, war der erste Marschflugkörper, der im Krieg eingesetzt wurde.
Sie wurde von Deutschland entwickelt und im Zweiten Weltkrieg von Juni 1944 bis März 1945 eingesetzt. Die V1-Rakete startete von einer Startrampe aus und wurde hauptsächlich gegen Antwerpen und London eingesetzt. Später wurde sie durch die A4-Raketen (V2) ergänzt.
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Beitragvon Edgar » Samstag 3. Oktober 2009, 08:15

Mercedes-Diesel hat geschrieben:Die V1-Rakete (V1 = Vergeltungswaffe 1); auch Fliegende Bombe, Fieseler Fi-103, Kirschkern oder unter dem Tarnnamen FZG-76 (Flak Ziel Gerät) bekannt, war der erste Marschflugkörper, der im Krieg eingesetzt wurde.
Sie wurde von Deutschland entwickelt und im Zweiten Weltkrieg von Juni 1944 bis März 1945 eingesetzt. Die V1-Rakete startete von einer Startrampe aus und wurde hauptsächlich gegen Antwerpen und London eingesetzt. Später wurde sie durch die A4-Raketen (V2) ergänzt.




Eben MD, Danke für das Einstellen der Erläuterung. Auch hier wird wieder fälschlicherweise von einer V1-Rakete gesprochen. Sowas ist sie natürlich nie gewesen....

Gruß vom Edgar
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Beitragvon burion » Samstag 3. Oktober 2009, 15:12

Klaro, das wusste ich schon. ;)
Aber wie Edgar richtigerweise schreibt, ist das eben keine Rakete, sondern ein Marschflugkörper.


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Beitragvon PEKE » Samstag 3. Oktober 2009, 18:50

Hallo alle zusammen,

ich habe im Net diese aus WIKI gefunden.

"Nach dem Krieg erlaubte Marineminister James Forrestal der US Navy, zwei U-Boote umzurüsten, um so die Lenkrakete JB-2 Loon abzuschießen, die aus der deutschen Fieseler Fi 103 („V1“) entwickelt worden war. Diese Tests fanden sodann von Bord der USS Carbonero (SS-317) und der USS Cusk (SS-348) statt. 1947 schoss die Cusk die erste lenkbare Rakete von Bord eines U-Bootes ab.[3] "
Nachzulesen in [3]:
Norman Polmar, K. J. Moore: Cold War Submarines: The Design and Construction of U.S. and Soviet Submarines, 1945–2001. Potomac Books, Dulles, VA 2003. ISBN 978-1-57488-594-1 (engl.)

wegen der Quellenangaben

Da ich mich für die Raketen der U-Boote seit langen ....
Dieser Fi 106 , auch Kirschkern genannt, wurde in einer Druckwasser-
residenten Behäter auf dem Deck hinter dem Turm Befördert und von dort abgeschossen. Der Behälter sieht aus wie ein Überdimensioniertes Rettungsfloß -also rund wie ein Faß.
Die Flügel wurden wie in Deutschland angesteckt- na ja wo sollte
den das alles sonst herkommen gleich nach dem Krieg.

MD: Bei Dir in der Ecke müsste doch darüber etwas zu erfahren sein.

MFG. Peter
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Sonntag 4. Oktober 2009, 06:56

PEKE hat geschrieben:
MD: Bei Dir in der Ecke müsste doch darüber etwas zu erfahren sein.

MFG. Peter


Jep, einzelne Komponenten der Fi 103 wurden in den Fiesler Werken in Kassel Waldau gefertigt. Finden (Gebäude ect.) wird man da heute nichts mehr. Das ganze Areal wurde schon vor langer Zeit geschliffen. Heute befindet sich darauf ein Industrie Park.

Quelle: Wikipedia

1930 übernahm Gerhard Fieseler die Fabrik Segelflugzeugbau Kassel und benannte sie 1931 in Fieseler Flugzeugbau Kassel um. Im Herbst 1933 wurde die Sportflugzeugproduktion aus räumlichen und logistischen Gründen von Ihringshausen nach Bettenhausen, Lilienthalstraße in die Hallen einer ehemaligen Munitionsfabrik verlegt. Das Reichsluftfahrtministerium erteilte Fieseler im Jahr 1934 Aufträge für Zivilflugzeuge und die Entwicklung eines Sturzkampfbombers. Ein Jahr später begann die Produktion des Langsamflugzeugs Fi 156 (Fieseler Storch) und erste Lizenzproduktionen (Messerschmitt Bf 109). Der mittlerweile auf 5300 Mitarbeiter gewachsene Großbetrieb wurde 1938 als NS-Musterbetrieb ausgezeichnet. Am 1. April 1939 wurde der Fieseler Flugzeugbau Kassel in Gerhard Fieseler Werke GmbH umbenannt.

Am 5. Juni 1942 erteilte das Reichsluftfahrtministerium den Auftrag, ein „Ferngeschoß in Flugzeugform“ zu entwickeln - die von Robert Lusser bei Fieseler entwickelte fliegende Bombe Fieseler Fi 103 (besser bekannt als „Vergeltungswaffe“ V1) ging im März 1944 bei mehr als 50 deutschen Rüstungsbetrieben in Massenproduktion. Von ca. 35.000 V1 wurden 9.251 gegen England (die meisten davon auf London) und 6.551 gegen Antwerpen abgeschossen. Am 28. Juli 1943 wurden die Gerhard-Fieseler-Werke in Bettenhausen und Waldau Ziel des ersten Angriffs der US-Luftstreitkräfte auf Kassel. Getroffen wurden aber größtenteils „nur“ Wohngebiete und die benachbarte Spinnfaser AG. Am 22. Oktober 1943 aber kamen mehr als 10.000 Menschen beim Angriff der britischen Royal Air Force auf Kassel ums Leben. Sämtliche Industriebetriebe wurden schwer beschädigt. Die von der Luftwaffe geforderten Produktionszahlen wurden nicht erreicht, und Gerhard Fieseler wurde am 29. März 1944 als Betriebsführer der Fieseler-Werke abgesetzt. Am 19. April 1944 wurden die wieder instandgesetzten Fieseler Werke erneut durch Bombenangriffe beschädigt (US-Luftwaffe). Ein prominenter Mitarbeiter von Fieseler vor 1944 war der Konstrukteur Erich Bachem, der dann 1944 bis 1945 im eigenen Unternehmen das erste senkrecht startende bemannte Raketenflugzeug Bachem Ba 349 („Natter“) und ab 1957 bei Hymer den Eriba Caravan produzierte.

Am 15. Oktober 1947 gaben die alliierten Militärgouverneure bekannt, dass die Gerhard-Fieseler-Werke im Rahmen ihres Demontageplans abgebaut werden.


Mehr zur V1 hier: http://www.kheichhorn.de/html/body_fieseler_v1.html

LG
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Sonntag 4. Oktober 2009, 07:02

burion hat geschrieben:Klaro, das wusste ich schon. ;)
Aber wie Edgar richtigerweise schreibt, ist das eben keine Rakete, sondern ein Marschflugkörper.


HerzlGrüße
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Ist ja richtig Jürgen , abgesehen davon, ich habs`s geschrieben. Aber erkläre mal einem normalen Bürger, der von der Materie keine Ahnung hat, es war ein Marschflugkörper.....für die sind alles Raketen, was da in den Himmel schwirrt und auf dem Boden bums macht.
Deswegen finde ich auch die Beiträge des "Schreiberlings von der Presse" nicht so dramatisch.
Bei uns sieht dass natürlich anders aus....wir halten uns die Bäuche vor Lachen.

LG
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Beitragvon Volwo » Dienstag 6. Oktober 2009, 14:47

na ja nu

ich hab´s halt zitiert

"aktuell schreibt man immer noch "Rakete":

Gefechtskopf - Keine Sprengung der V1-Rakete bei Hillesheim notwendig
06.10.2009 | 16:05 Uhr

Der Gefechtskopf aus Holz sei total verfault Jetzt werde geprüft, ob Teile des Sprengstoffs ins Erdreich gelangt sein könnten, sagte Lenz Da der Sprengstoff als extrem giftig gilt, müssen die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes in Schutzanzügen und mit Atemmasken arbeiten.Für die Bevölkerung bestehe weiterhin keinerlei Gefahr, betonte Lenz Die nächsten Wohnhäuser befinden sich rund 900 Meter von der Fundstelle entfernt. Die bei Hillesheim (Kreis Vulkaneifel) gefundene V1-Rakte aus dem Zweiten Weltkrieg enthält keine Zünder mehr. Eine Sprengung des Blindgängers werde damit überflüssig, sagte der Leiter des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz, Horst Lenz, am Dienstag. Probleme bereite aber weiterhin der im Gefechtskopf gefundene Sprengstoff.

http://www.ad-hoc-news.de/gefechtskopf- ... k/20571783


Bergung der Hillesheimer Rakete hat begonnen

Hillesheim. Heute haben Kampfmittelräumer begonnen die V1-Rakete, die letzte Woche bei Hillesheim gefunden wurde, auszugraben. Zunächst soll mit einem großen Bagger die obere Erdschicht abgetragen werden. Anschließend werde ein kleiner Bagger in die Tiefe gehen. Die Entschärfung der Flugbombe könne sich, laut dem Leiter des Kampfmittelräumungsdienstes, über mehrere Tage hinziehen, da drei Zünder geknackt werden müssten.

http://www.antennewest.de/2009/10/06/be ... -begonnen/

Es gibt aber auch besser recherchierte Begrifflichkeiten:

V1-Flugkörperbombe
„Eifelschreck“ wird ausgegraben


Der Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz ist in der Nähe von Hillesheim in der Eifel auf die Überreste einer V1-Flugkörperbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gestoßen. Am Montag begannen die Vorbereitungen für die Bergung.
HILLESHEIM - Das Areal bei Zilsdorf wurde weiträumig abgesperrt und eine Baustelle eingerichtet, um die Flugbombe auszugraben, sagte der Leiter des rheinland-pfälzischen Kampfmittelräumdienstes, Horst Lenz. Mit der Entschärfung des Marschflugkörpers, der vermutlich fast vollständig erhalten sei, soll heute begonnen werden. Wenn sich bestätige, dass die V1 „komplett, scharf und zündungsfähig sei“, handele es sich um einen bislang einmaligen Fund in Rheinland-Pfalz, sagte Lenz.

Die Entschärfung könne sich über mehrere Tage hinziehen und bis Donnerstag oder Freitag dauern, sagte die Sprecherin der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier, Miriam Lange. Es gebe drei verschiedene Zündmechanismen, die geknackt werden müssten. Noch liege die V1 unter der Erde und man wisse nicht, in welchem Zustand die Mechanik sei. Wegen der vermuteten gut 600 Kilogramm Sprengstoff an Bord müssten die Kampfmittelräumer mit besonderer Schutzkleidung arbeiten.

http://www.rundschau-online.de/html/art ... 6803.shtml
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Beitragvon PEKE » Dienstag 6. Oktober 2009, 17:05

Frage?
DREI verschiedene Zündmechanismen.
Ich dachte die V1 hat einen Aufschlagzünder.
Es war doch so, dass bei Ablauf der eingestellten Zeit die
Treibstoffzufuhr unterbunden wurde und die Flügel (Flug Bremsen.....)
sich zum Sturzflug neigten....

Kann mir unwissenden jemand helfen?

Danke

PEKE
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Beitragvon Volwo » Dienstag 6. Oktober 2009, 19:44

also nach der Abb. der Fi 103 in W. Kopenhagen 1999, S 13.:
Ein Aufschlagzünder direkt vor dem Luftpropeller und Aufschlaggleitschalter ca. 30 cm weiter hinten unten im Rumpf.

Bei dem Standardwerk von W. Hellmold 1991 (leider ohne Sach-Register) hab ich noch nicht geschaut.

Ich kann aber gleich noch mal Miranda und Ford durchblättern.
Zuletzt geändert von Volwo am Dienstag 6. Oktober 2009, 19:53, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Volwo » Dienstag 6. Oktober 2009, 19:52

Miranda o. J. , "Kap. Fieseler Fi 103", S. 34:
Die Zündung der Sprengladung erfolgte beim Aufschlag durch zwei konventionelle Zünder
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Beitragvon PEKE » Dienstag 6. Oktober 2009, 20:01

Wo ist der dritte Zünder????


Bei KHEichhorn gefunden:
Die Zündung der Sprengladung erfolgte beim Aufschlag durch zwei herkömmliche Zünder

Mfg. Peke
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Beitragvon Volwo » Dienstag 6. Oktober 2009, 20:15

PEKE hat geschrieben:Wo ist der dritte Zünder????
Mfg. Peke


Eichhorn - den hat man neulich schon groß zitiert. -()-


Ich hab´die drei Zünder:


Die Bombe selbst hatte drei unterschiedliche Zünder: einen elektrischen Aufschlagzünder, der seinen Strom über eine eingebaute Batterie erhielt und über einen Widerstand/Kondensator-Schaltkreis verfügte, der genügend Strom zur Auslösung speicherte für den Fall, dass die Verbindung zur Batterie beim Aufschlag unterbrochen wurde;

einen elektromechanischen allseitigen Aufschlagzünder mit einem Klöppelschalter,

und einen mechanischen Verzögerungszünder (Uhrwerk),



Der Aufschlagzünder hatte drei Auslöser,

einen im Bug,

einen weiteren an der Rumpfunterseite (beide mit Druck betätigt)

sowie einen Trägheitsschalter im Zünder selbst.

R. Ford o. J. S. 66.



damit sollten deine Fragen beantwortet sein, oder :D
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Beitragvon PEKE » Dienstag 6. Oktober 2009, 20:55

Volwo,

EINFACH nur DANKE !!

Mfg.
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Beitragvon Volwo » Dienstag 6. Oktober 2009, 21:15

PEKE hat geschrieben:Volwo,

EINFACH nur DANKE !!

Mfg.
Peke

immer wieder gerne :D

zu den Begrifflichkeiten der "Flugbombe" sage ich nächste Woche was, fahre fürn paar Tage weg, wenn ich Glück habe, also die Holde, die Zeit und das Wetter mitspielen, kann ich Westwallbunker belgische Grenze fotografieren.
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