Hitlers Bombe??

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Beitragvon kps » Freitag 29. Juli 2005, 14:11

Hallo conny, ich kenne Jemanden, der schon sehr viel untersucht hat und dies nicht "laienhaft".

-> Es gab keinen Atomversuch auf dem TÜP !!

MfG
kps

Ergänzung: Der Wolfgang war etwas schneller :cry: - ich habe aber erst noch den Link gesucht ~:-~
Zuletzt geändert von kps am Freitag 29. Juli 2005, 14:17, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Volwo » Freitag 29. Juli 2005, 14:15

da hatten der Volwo und KPS den gleichen Gedanken
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Beitragvon Anonymous » Freitag 29. Juli 2005, 14:31

Hallo Volwo und kps,
mir geht es um biologische Untersuchungsmethoden. M.E. hatte Dieter mit Team physikalische oder chemische Untersuchen durchgeführt. Und mit diesem komischen Dreick kann ich mich immer noch nicht anfreunden. Da gab es auf dem Platz noch andere Stellen. Unter Anderem das Waldstück, dass der Russe komplett gerodet haben muß. Auf dem 53 er Bild ist es weg. Komplett abrasiert.

Es muß, wenn wieder gemessen oder untersucht werden sollte, doch zuerst einmal ein exakter und genauer Vergleich der Luftbilder erfolgen um die möglichen Standorte des Versuches (der Versuche) einzugrenzen.

...und dann sollte wirklich wissenschftlich gemessen werden und nicht das Zufallsprinzip gelten. Na, ziehen wir Hier eine Probe und am Besten noch da eine Probe; dass wird doch nichts.

Dazu haben dann unterschiedliche Teams paralell zu messen und auszuwerten, erst dann klappt es auch mit dem Vergleich.

Ihr müßt doch zugeben, dass trotz wissenschaftlicher Messtechnik dass Ganze nicht gerade wissenschftlich abgelaufen ist. Das soll jetzt keine Kritik an Dieter und seinen Leuten oder der PTB sein, sie hatten auch nicht die Möglichkeiten und Mittel dazu.

Das es eine ordentliche Sache wird, ist wohl davon abhängig, wer die ganze Schmiere bezahlt und ob die BW nochmals eine Genehmigung erteilt.

Eine biologische Untersuchung sollte zumindest paralell erfolgen. Die Jahresringe im Baum kann man nicht manipulieren. Der kurzeitig hohe Energieimpuls muß sich niedergeschlagen haben.
Anonymous
 

Beitragvon Anonymous » Freitag 29. Juli 2005, 14:55

Fällt mir noch ein:

Wir wissen weder was exakt getestet wurde, noch welche Mengen an radioktiven Material verwendet wurde, noch ob ein exakter Nachweis nach diesem Zeitraum noch möglich ist. Das sollte man schon bedenken. Allerding haben wir diesen ominösen Lichtblitz und aus den russischen Berichten die angeblichen Verbrennungen der Haut und Augen.

..und die müssen nicht durch reine Wärmestrhlungen erfolgt sein. Immer an das Elektroschweißen denken. In drei Meter Entfernung verblitze ich mir bei den kleinen Lichbogen die Augen und bekomme zusätzlich eine gebräunte Haut. Das ist aber nicht die Wärmestahlung, die diese Wirkungen hervorbringt, sondern die anderen Bestandteile des Lichtes.

....und ein Baum muß ja nicht verbrennen, im Gegenteil durch die Photosynthese absorbiert er die gesamte Energie.

Darauf will ich hinaus. Es wird wohl eine biologische Untersuchung die einzige Möglichkeit darstellen, einen tasächlichen Nachweis zu führen.

Ich hoffe dass ich mich jetzt verständlich ausgedrückt habe.
Anonymous
 

Beitragvon kps » Freitag 29. Juli 2005, 14:59

Hallo conny, grundsätzlich wird den aktuellen Hinweisen gefolgt - Den ganzen Platz bekommt man aber nicht hin und jetzt muss man aufpassen, dass man sich nicht verbeisst.

Erst heißt es, es war im Dreieck, weil... Jetzt könnte es der Platz sein, aber mindestens Thüringen!! Und wo morgen??

Achtung Scherz:
"Treffen sich zwei Jäger.
Sagt der eine: Mensch ich habe gerade 12 Hirsche gesehen.
Sagt der Andere: Das glaube ich nicht - Wo war dass?
Sagt der 1. wieder: Aber 6 waren es bestimmt!!
Fragt der Ungläubige: Wo in aller welt kommen hier 6 Hirsche her??
Antwortet der 1.: Aber geraschelt hat es im Gebüsch."

Ich weiß, ich weiß - Schlecht erzählt und nur sinngemäß übermittelt bzw. gekürzt. Langsam komme ich mir aber wie der eine Jäger vor. Wer solche Behauptungen in den Raum stellt, der muss beweisen |:) ...und bezahlen. Das öffentliche Interesse ist ja an solchen Sachen bisweilen nur oberflächlich erkennbar. Allerdings sind da die vielen Bücher und Internet-Berichte der letzten Zeit schuld, denn wo will man denn da anfangen bei den vielen Hinweisen zu eingelagerten Atombomben, geheimen Waffen und vieles mehr? Da ist doch ein möglicher Test einer unmöglichen Konstruktion, die nicht den Name Bombe verdienen soll, nur das kleinste Problem nach 60 Jahren Zerfall.

Wenn Jemand eindeutige Hinweise auf ein bestimmtes Gebiet hätte, dann könnte man zusammen und gezielt weiter machen. So wie jetzt wird es nichts und da gibt es dann auch für mich wichtigere Sachen (-88-)

MfG
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Beitragvon Anonymous » Freitag 29. Juli 2005, 15:20

kps,
wer hat den das blöde Dreieck nur ins Spiel gebracht, dem letztendlich Karlsch einfach gefolgt ist.

Die Aussagen aus den Unterlagen der Russen sprechen davon, dass man neue Wege "mitten im Wald" angelegt habe. Doch nicht auf der Freifläche dieses Dreiecks.

Die ganze Argumentation ist m.E. ist total falsch aufgebaut gewesen. Gut es lag daran, dass Karlsch keine lokalen Kenntnisse besitzt und er sich auf vorherige Ergebnisse von wem auch immer gestützt hat.

Das mußte in die Hose gehen.

...und die alles entscheidente Frage, wer soll es bezahlen, wer hat soviel Geld.

Jetzt ist zu hoffen, dass wie auch immer, Geld für neue Untersuchungen aufgebracht wird und hoffentlich noch ein paar konkretere Anhaltspunkte aus Archiven auftauchen.

Persönlich bin ich davon überzeugt, dass dort auf dem Platz etwas getestet wurde, dass aber mit einer Bombe wenig gemein hat. Zünder oder Generator würde ich dieses Teil bezeichnen, mehr nicht.

Wir sollten Alle ein wenig mehr Geduld aufbringen und nicht gleich abschließende Beurteilungen abgeben. Mit dem mageren Erkenntnisstand ist die Behauptung es war Nichts genau so falsch, wie es war Etwas.

Zumindest ist das Thema erst einmal angekocht und kann weiter behandelt werden. In der Zwischenzeit kann man sich ja wieder den Fragen der Zweckbestimmung und des Baufortschrittes des Projektes SIII widmen.

Bloß sollte man endlich die Führeranweisung zur Einbeziehung der Munas in die U-Verlagerung einbeziehen.
Zuletzt geändert von Anonymous am Freitag 29. Juli 2005, 21:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon outdoor » Freitag 29. Juli 2005, 16:13

Ein paar kurze Anmerkungen:

1) Die Bäume und @ Conny:

Wie stellst Du Dir das vor? Wie soll sich ein Lichtblitz von Sekundenbruchteilen in Jahresringen niederschlagen? Das geht nicht. Was geht, sind Isotopenanalysen. Die beruhen nicht auf den Ergebnissen des ganz kurzen Lichtblitzes, sondern darauf, daß sich ja radiokative Elemente bei dieser Umsetzung gebildet haben müssen, die der Baum über die Wurzel aufnimmt. In den Jahresringen von 45, 46 und 47 müssen sich also genau diese Elemente angereichert haben. Die Jahresringe wirken wie ein Speicher für die Elemete, die in den Jahren der Entstehung der Ringe angereicherten Stoffe. Zerfallsprodukte können festgestellt werden, in dem man Material aus diesen Jahren nimmt und feststellt, welche Zerfälle in dem auftreten und deren Energie bestimmt. Darüber ist es möglich, einzelne Isotope und deren Verteilung zu bestimmen. Und darüber wieder kann man sagen, was passiert ist oder auch nicht. Das Verfahren bedingt erhebliche Materialmengen. Benötigt werden ca. 1 kg Holz aus den betreffenden Jahren. Die haben wir nicht. Wenn sie jemand beschaffen kann und eine vernünftige Dokumentation der Entnahme vorlegen kann, veranlassen wir gern die erforderlichen Untersuchungen.

Testort:

Dreieck wurde gesagt, und genau um das Dreieck geht es derzeit auch. Es wird und kann in dem Fall nicht so laufen, das laufend neue Orte auftauchen und dann dort wie wild durch Dritte herumgemessen wird. Dann sind wir bei Mehner. Und spätestens dann werde ich auch was sagen. Natürlich ergeben sich aus den Dokumenten (nicht Zeitzeugenaussagen) auch völlig andere Ansätze. Denen wird nachgegangen. Aber derzeit ist es zu früh, dazu öffentlich etwas zu sagen. Noch sind das nur vage Thesen. Wer ähnliche hat, kann uns ja kontaktieren. Hat auch nichts mit dem Platz zu tun.

Wissenschaftlichkeit und Bezahlen:

Natürlich sind auch unsere Untersuchungen im strengeren Sinne nicht wissenschaftlich. Wie auch bei den wenigen Probeentnahmestellen. Aber mehr geht nicht zu leisten. Wir sind Amateure, keine Profis mit unbegrenztem Etat. Soll heißen, wir bezahlen das noch selber und nutzen Beziehungen. Die Analysen selbst sind nicht das Problem, die werden auch bei uns an wissenschaftlichen Einrichtungen durchgeführt. Das Problem besteht in deren begrenzter Anzahl. Ubekannte Faktoren bei der Probenentnahme können so nicht ausgeglichen werden.

Wir werden also nochmals vier Proben entnehmen und die Ergebnisse dieses Mal auch vollständig veröffentlichen. Mehr können wir nicht tun. Wir sind ein nicht eingetragener Verein, keine Stiftung oder Bank :-)

Gruß

Dieter
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Beitragvon Anonymous » Freitag 29. Juli 2005, 20:36

Hallo Dieter,
ich hatte doch schon zum Ausdruck gebracht, dass die beschränkten Mittel von Privatpersonen doch nicht einmal im Ansatz ausreichen, um ein solche Sache exakt anzugehen.

...und angesichts leerer Kassen ist es auch mit einer Finanzierung durch die öffentliche Hand ein Problem.

Dieter Du kannst hinterher höchsten den Nachweis erbringen, dass in dem Dreieck nichts ist, oder etwas war, aber die anderen Verdachststandorte bleiben dadurch außer acht.

@all
So und nun betätige ich mich einmal als Orakel. Wartet ab, was die Zukunft bringt, denn es könnte aufschlußreich werden.


Ich wünsche Euch eine kühle Nacht

Conny
Zuletzt geändert von Anonymous am Freitag 29. Juli 2005, 21:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon TÜP » Freitag 29. Juli 2005, 20:57

@ Dieter, was ist das Problem an 1kg Holz aus dem Dreieck? Alte Buchen stehen dort zu hauf rum. Brauchst du das Holz von ganz unten oder mehr aus der Mitte des Baumes der 60 Jahre alt ist?

Und Frage von letztens noch mal:
Ist der Wildacker schon auf dem 43' und auf dem 44 LuBi drauf oder erscheint er erst 1945?
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Beitragvon outdoor » Samstag 30. Juli 2005, 06:55

@ Conny:

DEN Orakelspruch kenne ich auch...

@ Peter:

Das Holz eher von unten und wirklich nur aus dem Bereich der drei oder vier genannten Jahre.
Es mag ja viel davon vorhanden sein, aber du kennst doch meine kurzen Wege, bestimmte Vorgehensweisen betreffend. Sieht blöd aus, wenn ich mich mit einer Motorkettensäge ins Dreieck begebe ~:-~

Und das 43-er Lubi: Ich kann es an Hand der miserablen Grauwerte, die ich hier habe, nicht eindeutig erkennen.

Gruß

Dieter
outdoor
 

Beitragvon TÜP » Samstag 30. Juli 2005, 10:13

Sieht blöd aus, wenn ich mich mit einer Motorkettensäge ins Dreieck begebe


Das sieht bei mir auch blöd aus. Aber wenn ich da mal mit dem Chef rede wird es einen Weg geben!
Sobald ich was habe sach isch Bescheid.
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Neue Archivfunde

Beitragvon burghart » Dienstag 2. August 2005, 17:07

"Neue Archivfunde"

http://www.rp-online.de/public/article/ ... nik/100660


Gruss vom B. aus DN.
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Beitragvon kps » Mittwoch 10. August 2005, 15:51

Anbei der Link zu einem neuem/ alten Artikel im Online-Archiv hier. Das Thema passt nicht 100%ig.

Schatzsuche in Hitlers thüringischen Rüstungswerken

MfG
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Beitragvon Anonymous » Mittwoch 10. August 2005, 17:04

Hallo kps,
ich glaube langsam, dass es in ganz Deutschland nur ein paar Journalisten gibt, die wirklich sauber arbeiten. Der Beitragschreiber aus Bonn schreibt bez. Kammler ein Unfug zusammen, der nicht haltbar ist. Kammler für U-Verlagerung zuständig. Das würde ich doch zu gern schriftlich vorliegen haben, um es zu glauben. Sauer mit seinem Jägerstab und nachmaligem Rüstungsstab, dem Kammler für Baufragen zugehörte, existierte wohl nicht, würde ich meinen? Sind sich die Leute überhaupt darüber im Klaren, wer wann welche Aufgaben wahrnahm? Ich denke davon haben sie wenig bis Null Kenntnis. Traurig.

Demnach hat es die Zentralstelle für Räumgut nicht gegeben. Der Chef war der Vizepräsident der Reichsbahn, ihm beigeordnet der Chef HuWTrW, Nagel als Chef Transportwesen OT und MfRuK.

Wenn er geschrieben hätte, für Bauaufgaben im Rahmen der Programmbauten, dann wäre es exakt gewesen.

.....und gegen Kriegsende alles schön unter der Befehelsgewalt von Dr. Helmuth von Hummel und Dr. Klopfer im Auftrage von RL Bormann.

Das ist doch so einfach. Dazu braucht man nur lesen und ein wenig recherchieren. Der Rest kommt von allein, im Angesicht des Internet.

Dazu sollte er sich über die Abteilung V4 erkundigen, dann würde er sehen, wer das Sagen hatte. Hat nichts mit einer V-Waffe zu tun, sondern mit der Abteilung von Sauer, die in Nordhausen ansässig war.

Ich gebe es langsam auf.

Ich wünsche Dir noch Etwas und grüße Dich

Conny
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Beitragvon kps » Mittwoch 14. September 2005, 14:46

Nach gut einem Monat nun wieder mal ein Update. Die neue Zeitschrift des Vereins lässt nun nicht mehr lange auf sich warten und folgender Beitrag ist nur teilweise enthalten.

Folgendes Feedback sendete uns Herr Rainer Karlsch als Nachbetrachtung zum gemeinsamen Treffen am 25.06.2005 nach dem "1. Ohrdrufer Gespräch" zum Thema: Das Buch "Hitlers Bombe" - Kolloquium 3 Monate nach der Veröffentlichung.

Die Mitglieder des Jonastalvereins wollten gemeinsam mit dem Buchautor die nationalen und internationalen Auswirkungen seiner Veröffentlichung besprechen und auf die vielfältigen Reaktionen eingehen. Weiterhin wollten wir besonders die Zusammenhänge der deutschen Atomforschung in Thüringen während des Zweiten Weltkrieges herausarbeiten und gemeinsam mit allen Teilnehmern Fakten zusammentragen. Leider reichte der Platz in der neuen Zeitschrift (Nr. 5/ 2005) nicht aus, um das Feedback komplett abzudrucken. Aus diesem Grund veröffentlichen wir an dieser Stelle alle Anmerkungen von Herrn Karlsch als weitere Diskussionsgrundlage.

Viel Lärm um nichts? Was geschah im März 1945 auf dem Truppenübungsplatz in Ohrdruf?

MfG
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Beitragvon outdoor » Donnerstag 15. September 2005, 01:24

Nur kurz zum Anschreiben von Herrn Karlsch:

zu 1 in Verbindung mit 2 bis 4:

Es ist nun so, daß Herr Karlsch im Buch selbst weitgehend offen gelassen hat, was da hätte erprobt werden können. Wie das in der neuen Auflage formuliert wird, wird sich herausstellen. Letzlich ist entscheidend, daß auf dem Platz etwas gezündet worden sein soll, was die beschriebenen Wirkungen ausgelöst hat. Was wieder heißt, 0,5 oder 1 g Fusionsmaterial sind zum Zündertest umgesetzt worden. Das Konzept ist erst einmal nachvollziehbar, krankt aber an den praktischen Gegebenheiten vor Ort einschl. der Meßwerte (Li6!?). Die indirekten Nachweise für eine starke Neutronenstrahlung fehlen völlig. Dieser Widerspruch zu den Thesen ist nicht geklärt. Auch über die LuBi- Auswertung wird noch zu sprechen sein. Nach der Neuauflage.

Die Ursprungsquellen zum Test sind unstrittig, wenn auch derzeit schlecht bis nicht zu bewerten. Wenn dort die Wahrheit berichtet wird und es sich nicht um eine lancierte Geheimdienstinformation handelt, läßt der Inhalt, wie von Herrn Karlsch richtig bemerkt wird, durchaus auch andere Schlüsse und Testorte zu. Auch hierüber wird zu sprechen sein. Im Spätherbst.

Zur Bewertung der Zeitzeugenaussagen Ohrdruf konnte trotz langem Mailverkehrs zwischen Herrn Karlsch und mir keine Einigkeit erreicht werden. Jeder beharrt auf seinem Standpunkt, wobei meiner natürlich der richtige ist ;-))

Wie weit die angesprochenen Entwicklungen auf dem Gebiet der Reaktortechnik mit der Wirklichkeit übereinstimmen, wird sich ebenfalls im Spätherbst in der Debatte über ein paar aufgefundene Relikte klären.

Gruß

Dieter
outdoor
 

Beitragvon Anonymous » Donnerstag 15. September 2005, 07:33

Hallo Dieter,
ich stimme Dir bis auf eine mögliche Lancierung der Informationen als ND Spielmaterial zu. Das denke ich einmal, hatten sie nicht nötig und zum Anderen wäre es ihnen nicht gut bekommen. Da der GRU Chef neben Berija Vortragsrecht bei Stalin genoß, war eine Konkurrenz zwischen Iljitschew und Berija städig vorhanden. Berija hätte jede Gegelgenheit genutzt, um den Nebenbuhler zu schaden.

Bleibt nur die Frage nach dem tatsächlichen Testort und da sind ja wohl noch andere Örtlichkeiten gegeben.

Es ist erbaulich, dass nach anfänglichen etwas unschönen (das ist jetzt nicht auf eine Einzelperson bezogen) Auseineinandersetzungen alle Miteinander das Problem angehen. Nur so klappt es. Da waren so viele persönliche Anfeindungen in den Disskusionen, dass es nicht mehr normal war.

Die von unterschiedlichen Beteiligten nach dem Kriege getroffenen Aussagen gehen ja mit dem GRU Bericht konform (hier beziehe ich mich auf die von Wissenschaftlern getroffenen Aussagen) und zumindest das läßt den Schluß zu, es wurde etwas wie auch immer erfolgreich getestet.

Auch ich rücke keinen cm von der Meinung ab, dass man die Aussagen Werner usw. in der Form nicht verwenden kann, so lange kein Beleg über die Echtheit existiert, wobei nicht nur ich den Verdacht haben, dass aus dem unmittelbaren Umfeld der Cläre Werner wohlmöglich Informationen an die Russen gegangen sein könnten.

Das ist ein Verdacht und hat keinerlei Beweiskraft.

Ich wünsche Dir noch Etwas und grüße Dich

Conny
Anonymous
 

Beitragvon burghart » Freitag 16. September 2005, 04:46

eigentlich viel Aufregung um nichts...

[:-)]

jack aus der box...

Wenn da nur alle ein wenig sachlicher gewesen wären....

Asche auf mein Haupt...



Wie war bzw. ist das nun für ein "Ding" was da mit 10TNT wo auch immer hochgegegangen sein soll?


MfG

Burkhard


PS
Tamper aus Natururan oder ich alter Laie U-238 mit 0,7% U235...
Was wenn der Tamper zwischen 2 und 2,5% gehabt hätte... :-multi) oder mehr...
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Beitragvon Volwo » Freitag 16. September 2005, 10:39

Beim amerikanischen Test am 16. Juli 1945 waren die Mitarbeiter des "Manhattan Project" nicht sicher, ob dieser Test erfolgreich sein würde.
Von den ca. 50 kg Uran sind nur etwa 2 % tatsächlich explodiert und haben Energie erzeugt.
Das dürfte allerdings den deutschen Forschern so nicht bekannt gewesen sein.
Im obigen Zusammenhang war deshalb auch die Rede vom "Los Alamos Blues":
An uneasy parody of Emerson called the "Los Alamos Blues" had been circulating among the scientists

http://www.childrenofthemanhattanprojec ... nell_1.htm
Zuletzt geändert von Volwo am Samstag 17. September 2005, 13:50, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitragvon Volwo » Samstag 17. September 2005, 07:46

Auf Wunsch von Herrn Rainer Karlsch stellen wir den beigefügten Brief
der Professoren Mineev und Funitkov im Forum ein:


GERMANY WOULD HAVE TEST OF CHARGES FOR A-BOMB WITH D-T BOOSTER AT THE END OF WORLD WAR II

The book “Hitlers Bombe, Die geheime Geschichte der deutschen Kernwaffenversuche” ( DVA, Munchen,April, 2005) by Rainer Karlsch brought about a heated debate in scientific circles. We became interested in the article “New light on Hitler’s bomb” by R. Karlsch and M.Walker published in Physics World in June of 2005, which, specifically, contains some information about explosion devices tests at the end of the Second World War.
>From our viewpoint, the events that could have led to the development of such devices are as follows:

1. September 1939 – the start of the German project of the A-bomb, first in world.

2. G. Guderley, a German physicist-theorist, published in 1942 an article considering an opportunity of cumulation of energy in shock wave convergence in the spherically symmetric case. Later, this phenomenon provided grounds for the development of “imploding implosion” or “implosia”. Implosia allowed physicists to achieve high density and temperature of the substance exposed to shock wave. The principle of implosia formed a basis for atomic and thermonuclear weapons.

3. Following the US, Germany scientists designes of cumulative charges for light anti-tank grenade launcher type “Ofenrohr” and started production it. In 1930th, the research was started by professor Schardin. During the war, professor Erich Schumann - the director of the Germany army`s weapons-research department - was leader this work.
In explosive charges for this weapon principle of implosia was used by means of “hollow-charge” technique.
Understanding of how cumulative “Ofenrohr” worked led Erich Schumann to an idea of using cumulative explosive charge for realization in theirs focus high density and temperature.
The use of spherical charge from explosive detonated at several points on outer surface simultaneously and hollow filled with deuterium, as Schumann held, would lead to initiation of thermonuclear reaction in deuterium.
In late 1950th, USSR conducted an analogous research but also finally failed (Kozyrev).

4. Germany had a greater amount of natural uranium and its industry had a technology of its processing. Germany has manufacture of high explosive castable mixture hexotol This materials are base materials for atomic device and this materials were tested in combat cumulative charges for light anti-tank grenade launchers.

5 Germany had a technology of making heavy water and could be able to start laboratory production of deuterium required for carrying out explosion tests for initiation of thermonuclear reaction.

So, simple scheme tested in Germany would be spherical charge from explosive detonated at several points on outer surface simultaneously. Hollow of this charge was filled core or levitated composite cores from uranium with deuterium. Under explosion uranium are crushed, burnt and flown. In our observation in case condition combustion of uranium generate a bright flash and fire. Size of uranium dispersion zone is 10-20 m for explosive charge with 150 kg mass and 30 kg uranium mass. What is why this device was no “dirty bombs” out of small radiological and chemical attack zone.

In conclusion, we would like to note that the German atomic project is impression by its deep understanding of nuclear chain and shock waves history under implosia. For example, it was assumed that nuclear chain will be initiated by means of fast neutron generated by high –voltage discharge tube, situated out of explosive charge.
USSR developed an analogous device only in 1954.
Alvin M.Weinberg et al., American scientists, were absolutely correct in concluding that German specialists had a deep understanding of nuclear arms regardless of properties of 235U and 239X94, which later on were called plutonium.

Vladimir Mineev, Alexander Funtikov,
Professors of Institute for High Temperatures Russian Academy of Sciences,
designers explosive device for Soviet nuclear weapons
at 1995-1976 years
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Beitragvon burghart » Samstag 17. September 2005, 09:24

Und was sagt uns das jetzt...


Wenn was getestet wurde, was für einer Natur war dieses Gerät?


Eine neutronenerzeugende (Strahlen-)Maschine????



MfG

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Beitragvon kps » Samstag 17. September 2005, 11:01

Hallo burghart,

hast du Zeit für eine kleine Übersetzung. Ich wurde gerade gebeten, habe aber leider keine Zeit :cry:

MfG
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Beitragvon Harry » Samstag 17. September 2005, 11:09

> that could have led

Und immer wieder... COULD. Das ist kein Beweis, es ist eine schlichte Zusammenfassung.

Eigentlich sind wir immer noch da wo "wir" vor 13 Jahren waren: Es hat was Bumm gemacht. Zieht man die unglaubwürdigen Aussagen ab (siehe was Dieter sagte... manche glauben dran weils ins Konzept passt) ist nicht wesentlich mehr rausgekommen.
Harry
 

Beitragvon Volwo » Samstag 17. September 2005, 14:20

Ich weiss, SUR würde sich jetzt laut schreiend auf den Boden werfen , aber ich machs einfach mal.
Die Google Sprachtool-Übersetzung für den ganz des Englischen unkundigen, die Englisch sprechenden User sollten das jetzt überlesen.
ich habe jetzt grad auch keine Zeit, das selbst zu übersetzen.
also folgendes als ganz grobe Hilferstellung.
Wenn sich jemand erbarmt hat, den Text leidlich ins deutsche zu übersetzen, werde ich dieses Posting wieder löschen.



Das Buch heizte die Debatte in den wissenschaftlichen Kreisen an. Unser Interesse wurde vom Artikel "neues Licht auf Bombe Hitlers" durch R. Karlsch geweckt, den M. Walker in der Physikwelt im Juni von 2005 veröffentlichte, das spezifisch etwas zum 1. September 1939 - den Anfang des deutschen Projektes der Bombe, erstmals in der Welt beschrieb.

2. G. Guderley, ein deutscher Physiker-Theoretiker, veröffentlichte 1942 einen Artikel, in welchem er die Häufung von Energie in der Stoßwellekonvergenz im kugelförmig symmetrischen Fall betrachtete. Später stellte dieses Phänomen die Grundlage für die Entwicklung "von imploding Implosion" oder "von implosia" zur Verfügung. Implosia erlaubte Physikern, hohe Dichte zu erzielen und Temperatur der Substanz stellte Stoßwelle heraus. Die Grundregel von implosia bildete eine Grundlage für die Atom- und thermonuklearen Waffen.

3. Nach den US schreiben deutsche Wissenschaftler der kumulativen Aufladungen für helle anti-tank Granateabschußrampe "Ofenrohr" und begonnene Produktion.
1930 wurde die Forschung vom Professor Schardin begonnen.
Während des Krieges war Professor Erich Schumann - der Direktor der
Forschungsabteilung - Leiter dieser Arbeit.
In den explosiven Aufladungen für diese Waffegrundregel von implosia wurde die "Hohl-Aufladen" Technik verwendet.
Das gibt ein Verständnis davon, warum das kumulative "Ofenrohr" Erich Schumann zu einer Idee des Verwendens der kumulativen explosiven Aufladung für Realisierung in ihrer hohe Dichte und Temperatur des Fokus brachte.
Der Gebrauch von kugelförmiger Aufladung vom Explosivstoff, der gleichzeitig an einigen Punkten auf Außenseite und Höhle zur Detonation gebracht wurde, mit Deuterium gefüllt, würde zur Einführung der thermonuklearen Reaktion im Deuteriumführen. In den späten 1950ern leitete die UDSSR eine analoge Forschung ein (Kozyrev).

4. Deutschland hatte eine grössere Menge natürliches Uran und seine Industrie hatte eine Technologie seiner Verarbeitung.
Deutschland hat Herstellung des hochexplosiven Sprengstoff castable dieses Mischungshexotol Materialien ist Grundmaterialien für Atomvorrichtung und dieses wurden Materialien in den kumulativen Aufladungen des Kampfes auf helle anti-tank Granateabschußrampen geprüft. 5 Deutschland hatten eine Technologie des Bildens des schweren Wassers und konnten in der LageSEIN, die Laborproduktion des Deuteriums zu beginnen angefordert für das Durchführen der Explosiontests für Einführung der thermonuklearen Reaktion. So würde der einfache Entwurf, der in Deutschland geprüft wurde, kugelförmige Aufladung vom Explosivstoff sein, der gleichzeitig an einigen Punkten auf Außenseite zur Detonation gebracht wurde. Höhle dieser Aufladung war gefüllter Kern oder levitated zusammengesetzte Kerne vom Uran mit Deuterium. Unter werden Explosionuran zerquetscht, gebrannt und geflogen. In unserer Beobachtung, falls Bedingungverbrennung des Urans einen hellen Blitz und ein Feuer erzeugen. Größe der uranium Zerstreuungszone ist 10-20 m für explosive Aufladung mit 150 Kilogramm Masse und 30 Kilogramm Uranmasse. Was ist, warum diese Vorrichtung keine "schmutzigen Bomben" aus kleiner radiologischer und chemischer Angriffszone heraus war. Als Schlußfolgerung möchten wir anmerken, daß das deutsche Atomprojekt Eindruck durch sein tiefes Verständnis der Kernkette und der Stoßwellegeschichte unter implosia ist. Z.B. wurde es angenommen, daß Kernkette mittels des schnellen Neutrons eingeleitet wird, das durch Höhe - der Spannungsentladungsschlauch erzeugt wird, aufgestellt aus explosiver Aufladung heraus. UDSSR entwickelte eine analoge Vorrichtung nur 1954. Alvin M.Weinberg et al., amerikanische Wissenschaftler, waren absolut korrekt, wenn sie feststellten, daß deutsche Fachleute ein tiefes Verständnis der Kernarme unabhängig davon Eigenschaften von 23Ü und von 239X94 hatten, die später Plutonium genannt wurden.



Ich weiss- furchtbar- ich nehme es sofort weg, wenn jemand korrekt übersetzt, SUR?
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Beitragvon SuR » Samstag 17. September 2005, 22:28

AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHRRRRRRRRRRRRRRRRRR [:Res]

Sorry, aber ich habe im Moment wirklich gar keine Zeit für gar nix.
SuR
 

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