Die Engländer waren die ersten im Tal

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Beitragvon Volwo » Dienstag 27. Juli 2010, 21:28

>>Hochbunker

Hallo Silko
was meinst Du? den Schefferturm?
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Beitragvon Silko » Mittwoch 28. Juli 2010, 07:40

Volwo hat geschrieben:was meinst Du? den Schefferturm?

Nee, den klassischen Hochbunker... Betonwand mit herausragender Leiter etc. Noch nach dem Abzug der Russen gesichtet. Angeblich nie wieder auffindbar.
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Beitragvon Volwo » Mittwoch 28. Juli 2010, 07:53

ach so,
die Bilder vom OG Baustelle Jonastal mit der Betonwand und der Leiter,
ich glaube eher nicht, dass der Bildinhaber es erlaubt.
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Beitragvon Neugier » Mittwoch 28. Juli 2010, 13:50

Wo war denn die genaue Lage dieses Hochbunkers. (die Übersetzung stimmt übrigens). Kann es sein, dass man den bei Geoproxy sehen kann?
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Donnerstag 29. Juli 2010, 09:13

Volwo hat geschrieben:ach so,
die Bilder vom OG Baustelle Jonastal mit der Betonwand und der Leiter,
ich glaube eher nicht, dass der Bildinhaber es erlaubt.


Ich finde es einfach nur schlimm dass manche (Bildinhaber) so ein Gedöns wegen der Rechte machen. Es dient doch ausschließlich der Forschung.
Na ja, verstehen tue ich`s jedenfalls nicht, ich bin da jedenfalls aus einem anderen Holz geschnitzt....Alle für einen ...einer für alle.... nur so geht`s !!

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Beitragvon Volwo » Donnerstag 29. Juli 2010, 12:23

Wir wollen das jetzt mal nicht hochkochen.
Die wurden halt freigegeben, ich habe sie dann im Auftrag gepostet und genauso wieder auf Wunsch gelöscht.
Bei dem damaligen Ohrfdrufer Gespräch wurden sie ja auch gezeigt und veröffentlicht habe ich ja auch was seinerzeit.
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Beitragvon Volwo » Donnerstag 29. Juli 2010, 12:45

Silko hat geschrieben:... klassischen Hochbunker... Betonwand mit herausragender Leiter etc. Noch nach dem Abzug der Russen gesichtet. Angeblich nie wieder auffindbar.


In der Zeitschrift Geheimnis Jonastal Nr. 7 sind drei Bilder mit Text zu diesem Hochbunker:
http://www.gtgj.de/jonastal_shop/produc ... 8d1u8vtcl0
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Re: Die Engländer waren die ersten im Tal

Beitragvon deradel » Mittwoch 31. August 2016, 02:36

Gibt es da eigentlich was neues @ Tüp? Ich meine das Areal müsste man vergrößern, eventuell gibt es dort ja seltsame Gleisanbindungen (Regelspur)...

Die Briten waren ganz sicher nicht doof, und ich sehe nur ein Kreuz auf der Karte...

Viele Grüße
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Re:

Beitragvon Chlotar » Mittwoch 31. August 2016, 09:26

Silko hat geschrieben:Beim Überfliegen festgestellt: Weder Unterstand noch Bergunterstand. Es muss hier Hochbunker heißen. Den kennen wir doch schon -[nix]- Wir sind dann übrigens inmitten des Dreiecks!
Und Ohrdruf mit einem "f".
[pop]


Wenn auch schon etwas länger her und mit den "Engländern" hat es auch nichts zu tun aber nur zur Vollständigkeit:

Bei dem eingezeichneten Punkt handelt es sich um den s.g. "Feldherrenhügel" am Rand der Horst. Dieser wurde in den 70zigern aufgeschüttet und besteht ausschließlich aus einem Tonerde-Muschelkalk-Gemisch, welches aus der unmittelbaren Umgebung stammt. Die dabei entstandene Grube ist auch heute noch vorhanden (ca. 50m westlich des Feldherrnhügels). Den oberen Abschluss des Beobachtungspunktes bildete eine gegossene Betonfläche umgeben von einen Metallzaun. Hinauf, natürlich auch wieder runter, führt eine etwas skurrile aus Beton gegossene Treppe (Tritt- und Setzstufen haben die gleiche Breite bzw.Höhe = unangenehm zum gehen). Verbunkert ist am Feldherrenhügel gar nichts! Er diente lediglich zur Beobachtung/Bewertung der in das Dreieck aus Richtung Westen einfliegenden und feuernden Hubschrauber. Östlich, in ca. 150m Entfernung vom Feldherrenhügel befindet sich eine quadratische, betonierte Fläche. Diese diente als Landeplatz für den 1. Hubschrauber der die Beobachter, Leiter des Schießens, etc. brachte. Nachdem dieser Hubschrauber gelandet war, hatte man ca. 30min. um das Gelände (Tambuch, Dreieck, Erlen) noch sicher zu verlassen. Danach kamen die jeweils im Doppelpack einfliegenden Mi-24 und begannen mit der Übung.

Etwas weiter entfernt, ca. 750m östlich vom Feldherrenhügel, hat es in diesem Bereich am nördlicher Rand der Horst, bis ca. 1991-1992 einen Unterstand/Bunker gegeben, den man u.U. auch als "Hochbunker bezeichnen könnte. Das Bauwerk stammt, meiner Ansicht nach, aus Reichswehrzeiten und diente, auch meine persönliche Meinung, als Bestandteil der seinerzeit genutzten Art.- Schiessbahnen. Auf den einschlägigen Karten wird das Objekt unter der Bezeichnung "Somme" geführt. Die Wände des Bauwerkes waren aus Klinkern, verputzt und es war mit einer leichten Betondecke versehen. Ein großer Schutzfaktor wäre bei Beschuss definitiv nicht vorhanden gewesen. Das Bauwerk dürfte so ziemlich mit als eines der Ersten, nach Übernahme durch die BW, abgerissen worden sein.

VG
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Re: Die Engländer waren die ersten im Tal

Beitragvon deradel » Mittwoch 31. August 2016, 20:55

Auch bei den Russen gab es schon das Thema Regelspur unter dem Platz, dies nebenbei.

Viele Grüße
deradel
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