Bomberabsturz bei Gossel 1944

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Bomberabsturz bei Gossel 1944

Beitragvon kps » Sonntag 1. August 2004, 19:21

Anbei vorab ein Projektbericht der GTGJ, der in dieser Form auch in der neuen GTGJ-Zeitung ab August 04 erscheinen wird - ... und noch viel "meer".

Quelle: Amtsblatt der Verwaltungsgemeinschaft „Oberes Geratal“ (Gossel, Frankenhain, Liebenstein, Stadt Plaue, Gräfenroda, Geschwenda und Gehlberg) am 30.07.2004

Im April 1944 stürzte nachts ein britischer Bomber auf ein Feld bei Gossel. Es war eine Lanchaster vermutlich vom Typ Avro 683.

Der Absturz geschah gegen 22:00Uhr hinter den so genannten 3 Kreuzen in Richtung Espenfeld. Der Film im Kino wurde zuvor durch Fliegeralarm unterbrochen. Die Besatzung des Bombers wurde durch Zeitzeugen als Kanadier bzw. Engländer bezeichnet und es wurde unterschiedlich von insgesamt bis zu 8 Mann Besatzung gesprochen. Der Kommandant lag nach dem Absturz bei den 3 Kreuzen. Blut kam aus Ohren und Mund, als ein Zeitzeuge ihn sah. 2 Absprünge der Besatzung sollen vor dem Absturz noch erfolgt sein - jeweils bei Manebach und Liebenstein.

Ein Überlebender mit Gipsarm, der vermutlich bei Liebenstein abgesprungen war und in Gefangenschaft geriet, wurde später an die Absturzstelle zur Identifizierung der Toten gebracht. An dem Flugzeugwrack wurden durch Zeitzeugen die entsprechenden Markierungen für 39 Einsätze festgestellt.

Die Absturzstelle hatte wie folgt ausgesehen, nachdem der beschädigte Bomber bereits vorher in der Luft explodiert sein soll....

Weiter geht es hier im Online-Archiv des Jonastalvereins:
Bomberabsturz bei Gossel 1944
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Beitragvon burion » Montag 2. August 2004, 09:47

Liegt da noch Schnee??

HerzlGrüße
Jürgen
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Beitragvon kps » Montag 2. August 2004, 17:17

Ja Jürgen, bei uns macht es meist keinen Sinn, die Winterreifen vor April zu wechseln. Auch 1945 muss Anfang April noch teilweise Schnee gelegen haben.

Anbei noch einmal die Fragen aus dem Artikel - evtl. weiß hier Jemand weiter:
Wo genau soll sich der Motor noch heute befinden?
Liegt er eventuell tiefer als die Messgeräte bisher reichten?
Wurde er doch schon während bzw. nach dem Krieg geborgen?
Wer weiß mehr über den Absturz und wer besitzt noch Überreste dieses Flugzeuges?


Einen Zeitzeugen aus Gossel hatten wir im letzten Jahr mit vor Ort. An der angegebenen Stelle konnte aber bisher kein größeres Metallteil (Motor) geortet werden.

MfG
kps
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Flugzeug

Beitragvon Speedy » Dienstag 3. August 2004, 07:39

Moin moin kps,
gib doch bitte mal die Absturzdaten weiter an http://www.crashplace.de/
MfG
Kai
Speedy
 

Beitragvon kps » Dienstag 3. August 2004, 19:29

Hallo Kai, Danke :-top) Auf dich ist Verlass. Ich werde mich dort mal umschauen.

Hast du auch Jemanden für Folgendes oder machst du dass nebenbei zu Fahrzeugen gleich mit?

Die folgende Patronenhülse steht im direkten Zusammenhang mit der Lancaster und wurde an der Absturzstelle gefunden. Sie ist zerstört und von ihr geht keine Gefahr mehr aus. Was bedeuten der Kreis sowie die Buchstaben und Zahlen?

MfG
kps
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Beitragvon kps » Freitag 20. August 2004, 20:42

Anbei weitere Infos zur gezeigten und leeren Hülse. Ich hatte dazu eine separate Anfrage im Forum SDE laufen und habe folgende Infos erhalten:

Quelle: http://www.luftwaffenarchiv.de/Foren/sh ... 707&page=1

Herstellungsort: St. Louis USA (L S)

Hertsellungsdatum: 1943 (4 3)

Kaliber: 0,5 inch=".50"=12,7mm

philippe hat geschrieben:…wüsste jetzt aber nicht, dass in der lancaster BMG=Browning Machine Gun, war in fast jedem Ami Flieger drin,installiert waren......waren doch die .303er,u.a. als vierlingstürme , oder?...


Weitere Quelle: http://www.flugzeugforum.de/forum/s...88&page=1&pp=10

[quote=“Sören“] Gleich als erste kommt man zu dieser in Kanada gebauten Avro Lancaster Mk.X. [/quote]

siehe Bild 1

Sören hat geschrieben: Das ist der Stand des Tailgunners. Dieser ist mit vier Browning MGs vom Kaliber .303(7,7mm) bestückt. Eigentlich lächerlich für einen so großen Brocken. Späte Exemplare erhielten dann auch radargesteuerte Zwillings-MG vom Kaliber .50(12,7mm). Jedoch konnte bis Kriegsende die Freund/Feinderkennung nicht geklärt werden.



siehe Bild 2

Zurück zur Quelle: http://www.luftwaffenarchiv.de/Foren/sh ... 707&page=1

Husar hat geschrieben: Hinsichtlich der "Lächerlichkeit" des Heckstandes bei britischen Bombern im Kaliber .303: Er verfügt über einen Gesamtmunitionvorrat von 20.000 Schuß!! Hier wirkt das Gießkannenprinziep. Außerdem war ein guter Gunner der, der die Situation richtig erkennen konnte und wußte wann er NICHT zu schießen hatte…

Es gab Lancaster mit einem Bodenstand, der ein von Hand zu bedienendes .50er hatte. Wurde bei den ab Sommer 44 Tagesangriffen der RAF eingesetzt. Die dazu gehörende Munition hatte aber in der Regel den Bodenstempel RA 42 (Remingtonfertigung für die RAF) und auch gänzlich andere Laborierungen als die US-Fertigung mit anderen Farbcodes. Die hier gezeigte Hülse stammt wohl eher von einem US-Flieger.
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Beitragvon kps » Freitag 20. August 2004, 20:45

Weiteres Thema: Ankörnungen Zündhütchen; Die Frage lautete, welche Bedeutung die Markierungen auf dem Kreis haben, da dort im Forum eine ähnliche Hülse dort im Forum eine andere Markierung hatte.

siehe Bild 3

Quelle wieder SDE
Compi hat geschrieben:…Also nochmal: Aufgrund der gleichmäßigen 120° Anordnung geh ich davon aus, daß es sich um "Verstemmungen" handelt. Dabei wird genau an der Fuge zum Zündhütchen das Hülsenmaterial eingedrückt, so daß das Zündhütchen nicht mehr herausrutschen kann. Ist bei militärischen Hülsen eigentlich ziemlich häufig. Insbesondere bei Munition für automatische Waffen, da hier der Rückstoß zu einem "Wandern" der Zündhütchen führen könnte. Den gleichen Effekt erzielt auch Lack, der in die Rille eingebracht wird. Hierdurch wird die Hülse dann gleich noch wasserdicht. Ist aber halt aufwendiger.

Die andere hier aber wenig wahrscheinliche Möglichkeit sind "Verschlussbodenmarken". Die Patrone wird beim abfeuern mit großer Kraft gegen den Verschluß gepresst und jede Materialunebenheit des Verschlusses prägt sich in den Hülsenboden ein. Wenn nun eine bestimmte Waffe z.B. schlecht gearbeitet ist, kann anhand der Markierungen auf den Hülsen genau nachvollzogen werden aus welcher Waffe geschossen wurde.
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Betr. Bomberabsturz bei Gossel

Beitragvon landy » Samstag 27. November 2004, 21:20

Es wäre interessant zu erfahren,durch welche Waffenwirkung die Lancaster abgeschossen wurde. Ein 8,8 cm Flakvolltreffer wirkt ca. wie ein 7Tonner ,der mit 90 Km/h gegen eine Mauer donnert.Wenn man davon ausgeht, das die Lancester in ihrer normalen Einsatzhöhe von ca.12000 Ft die Treffer abbekommen hat,muss es die Maschine direkt zerlegt haben. Auf dem Weg nach unten beschleunigen kompakte Teile (Motor,Panzerplattenusw.) derart, das sie sich beim Aufschlag auf der Erde möglicherweise mehrere Meter in die Erde gebohrt haben könnten.Bei div.Flugunfällen in den letzten 25 Jahren,bei der ich den Untersuchungen beiwohnen musste, wurden je nach Beschaffenheit des Erdreichs, bis in 12 Meter Tiefe noch Teile gefunden.Ich muss betonen,es handelte sich nicht um ein Sumpfgebiet.Der in der Lancaster verwendete Rolls-Royce Merlin Motor ist auf Grund seiner Konzeption als Reihenmotor ein ziemlich kompaktes Teil mit relativ geringer Stirnfläche. Da die peripheren Geräte( Magnete, Vergaser usw. )am vorderen Geräteträger ihren Platz hatten, war der Motor buglastig,selbst wenn man davon ausgeht,das der Motor mit samt seinem Trägergerüst aus der Zelle gerissen worden ist. Bei einer Suche nach diesen Teilen sollte man diesen Umstand berücksichtigen. Abschliessend muss ich jedoch bemerken, das die Suche gerade nach Motoren vermutlich nicht sehr erfolgreich sein wird. Der Grund liegt darin ,das deutsche Stellen (E-Stelle Luft) alle brauchbaren Teile abtransportiert hat. Selbst aus einem gecrashten Motor kann man noch brauchbare Teile gewinnen.

Uwe ~:-~
landy
 

Beitragvon kps » Sonntag 28. November 2004, 15:45

Hallo Uwe, vielen Dank für die Tipps. Nach Zeitzeugen-Aussagen erfolgt eine Explosion erst kurz über dem Boden. Die Maschine soll bereits brennend über den Ort Gossel geflogen sein - vrmtl. Absturz in Folge Luftkampf. Von einigen Absprüngen haben Zeitzeugen ebenfalls berichtet.

MfG
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Bomberabsturz Gossel

Beitragvon landy » Sonntag 28. November 2004, 15:53

Hallo,
Danke für deinen Hinweis, leider habe ich mir das Bild von der Absturzstelle nicht hinreichend genau angesehen, Die konzentration der Teile verrät doch einiges über die Umstände . (Muss ich arroganterweise sasgen).

Uwe ~:-~
landy
 

Beitragvon kps » Sonntag 28. November 2004, 16:06

Alles klar, jedenfalls soll es neben dem gesuchten Motor noch weitere Einschläge in mehreren 100 Meter Entfernung gegeben habe. Wir haben dieses Jahr alle notwendigen Genehmigungen erhalten und werden dann im nächsten Jahr noch einmal gründlicher suchen, ob Vorgänger noch etwas übersehen haben - Kleinteile etc.

Ein Bericht werden wir dann wieder veröffentlichen.

MfG
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Bomberabsturz bei Gossel

Beitragvon landy » Sonntag 28. November 2004, 16:24

Ich wünschte, ich wäre mit dabei!!!!!!!!!!!!!!!
Wann wollt ihr das machen?
landy
 

Beitragvon kps » Montag 29. November 2004, 06:56

... erst wenn der Schnee weg ist und die entspr. Felder abgeerntet.

MfG
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Beitragvon kps » Montag 8. August 2005, 19:32

Hallo - es ist vollbracht :-top)

Ich als Projektleiter möchte mich vor allem bei der Agrargenossenschaft Gossel mbH, Herrn Hennig, bei Herrn Gundermann, Bürgermeister Gossel und bei der Freiwilligen Feuerwehr Gossel für die vielfältige Unterstützung innerhalb der letzten 2 Jahre bedanken. Nachdem das Landesamt für Archäologie in Weimar im Herbst 2004 der Bergung schwerer Teile zugestimmt hatte, erfolgte am Freitag den 05.08.2005 nach der Ernte auf dem Feld noch einmal eine Metallsuche in dem Absturzgebiet, dass uns von Zeitzeugen benannt wurde.

Nach der Lokalisation eines großen Teiles wurde umgehend der heutige Termin für die Grabung angesetzt, da das Feld in Kürze wieder bestellt werden soll - heute und morgen wird Mist ausgefahren und geackert. Daher war es für uns alle eine Glücksache, dass alles so reibungslos abgelaufen ist. Die ersten Schachtungen wurden mit der Hand vorgenommen und als die ersten Teile sichtbar wurden, wurde uns kurzfristig von den Mitarbeitern der Agrargesellschaft mit Bagger und Traktor ausgeholfen - Dafür DANKE.

Heute kann ich sagen: Die Zeitzeugen hatten Recht. Auf dem Feld bei Gossel lag noch ein Motor bzw. Teile von einem Flugzeugabsturz im Frühjahr 1944. Nach der Reinigung und Restauration finden diese einen Platz im Dokumentationszentrum Jonastal.

Achtung!! Der Bomber stammt nicht von einem Angriff auf das Jonastal oder die weitere Umgebung.

Wir hoffen, dass sich ggf. weitere Details ergeben und wir irgendwann exakt bestimmen können, welcher Bomber bei Gossel einmal abgestürzt war, wer zur Besatzung gehörte, welches Schicksal diese erleiden musste und welches Angriffsziel an diesem Tag angeflogen wurde. Die Arbeit an diesem Projekt ist daher zunächst als Außenarbeit abgeschlossen - es gibt noch viel zu tun. Jetzt kommt die Reinigung, Dokumentation und Berichterstattung an alle involvierte Fraktionen.

MfG
kps

Die ersten Fotos gibt es hier (weitere folgen demnächst) ->
http://www.gtgj.de/script/pic2/index.php?showcat=205

Bild

Bild

Hat Jemand eine Ahnung, wie ich den Fund in der Doku richtig bezeichnen kann? Ein Motor ist ja nicht [:-)] , aber trotzdem war ich nicht enttäuscht.
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Beitragvon TÜP » Montag 8. August 2005, 21:05

Und weiter..
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Beitragvon TÜP » Montag 8. August 2005, 21:08

.....
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Beitragvon TÜP » Montag 8. August 2005, 21:09

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Beitragvon TÜP » Montag 8. August 2005, 21:11

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Beitragvon bobo » Montag 8. August 2005, 21:34

Geiler Fund. Stellt ihr die Teile im Archiv aus?
MfG BOBO
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Beitragvon TÜP » Montag 8. August 2005, 21:43

Ja, zur nächsten Öffnungszeit am 28.08. kann man sich das Teil anschauen. Das Fundstück wird spätestens ab dann, unser DokuZentrum schmücken.
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Beitragvon isegrim » Dienstag 9. August 2005, 07:47

So - die erste wäsche hat er hinter sich gebracht - morgen dann noch
Sandstrahlen,dann lackieren und wenn alles klappt am Wochenende
aufstellen.

p.s. kann man so fliegen, oder soll er ausgebeult werden??

evtl. kann mir noch jemand sagen an welcher Stelle ich morgen
beim Sandstrahlen die Kennung (Ziffernfolge) suchen muß.
isegrim
 

Beitragvon kps » Dienstag 9. August 2005, 08:24

Hmm, TÜP wird dich heute dies bzgl. noch anrufen. Evtl. gibt es auch Hinweise auf den vielen anderen Einzelteilen des Motors. TÜP hat die Kiste und den Eimer "voll" mitgenommen zur weiteren Analyse und Zuordnung.

Das Zeugs müsste auch irgendwie gereinigt werden :oops:

MfG
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Beitragvon kps » Dienstag 9. August 2005, 08:31

MOTORTEIL: Harald Böhme zeigt hier eines der vielen Kleinteile die von der abgeschossenen Lancaster stammen. TA-Foto: H. P. STADERMANN
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Beitragvon Henry » Dienstag 9. August 2005, 20:43

Bravo !

Schöner Fund, nur ein Motor ist das keiner ! So ein Teil, allerdings von einer FW 190 konnte ich vor einigen Jahren auf unserem Flugplatz bergen. Seit damals liegt die Propellernabe samt kompletten Planetengetriebe in meiner Garage und wartet auf die Restauration .
Weiter so !

Gruß Henry
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Beitragvon kps » Dienstag 9. August 2005, 22:19

Henry hat geschrieben:Bravo !

Schöner Fund, nur ein Motor ist das keiner ! So ein Teil, allerdings von einer FW 190 konnte ich vor einigen Jahren auf unserem Flugplatz bergen. Seit damals liegt die Propellernabe samt kompletten Planetengetriebe in meiner Garage und wartet auf die Restauration .
Weiter so !

Gruß Henry


Danke für den Hinweis. Von diesen "Planeten" habe ich doch keine Ahnung und notiere mir dies gleich für die DOKU :-top) . Die Zeitzeugen sprachen aber immer davon und Recht hatten sie doch irgendwie (:-gut . Weitere Gußteile waren mit im Loch und wurden vrmtl. zur Beseitigung dieser Unebenheit auf dem Feld dem Fund beigelegt. Eine direkte Zuordnung war bisher nicht möglich.

Mach du dich also öfters mal wieder in deine Garage. Ein Foto zum Vergleich wäre auch nicht schlecht.

MfG
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