UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Karte

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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon kallepirna » Freitag 29. November 2013, 11:49

Warum hätte man verschließen sollen ?

Vielleicht gab es darüber eine Abmachung mit der BRD. Wenn sie was zugemacht haben dann nicht ohne Grund, vielleicht galten da noch Regeln aus dem 4 Mächte Abkommen. Obwohl das Potsdamer Abkommen 1989 ausgelaufen ist. Oder einfacher die wollten uns nichts hinterlassen warum auch! Aber diese Frage wird uns keiner beantworten. Mfg.kallepirna
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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon Augustiner » Freitag 29. November 2013, 16:26

Ich würde gerne auf einen Unterschied 1943 - 1945 hinweisen.
Als Verfechter von Abwassertheorien :D müßte doch Amt 10 aufgrund der Höhenlagen eventunnel über Hebeanlagen sein Abwasser entsorgt haben (hochmoderne Sanitäranlagen) ?
Inspiriert vom "Dritten Mann" (auch waren in München vor einiger Zeit größere Abwasserkanäle für Otto-Dingsbums noch zu besichtigen) stellt sich mir doch da die Frage >>> begehbarer ABWASSERKANAL......?
Schon mal untersucht ?

Da ist also etwas, was 1945 da ist, aber ~ 1943 anscheinend noch nicht.
Bauunterlagen könnten im Staatsarchiv Gotha liegen - hatte ich mir aber nicht vorgemerkt.
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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon TÜP » Freitag 29. November 2013, 21:24

Abwasseranlagen von AMT10 würde ich einfach in den Hoppach abfliessen lassen (mittels Gefälle)

Das was du da einzeichnest ist der Fabrik Bleiweiss zuzuordnen
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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon Corwin » Freitag 29. November 2013, 21:35

Im Aushub für einen solchen Stollen sehe ich kein Problem.
Beispiel:
Der Dortmunder Tiefstollen ist heute noch auf 4,7km begehbar, soll aber ursprünglich mindestens 8km lang gewesen sein (wir arbeiten dran, einiges ist schon verifiziert).
Einige Bereiche sind groß wie Bahnhofshallen, andere haben normale Luftschutzstollengröße.
Der Aushub wurde hauptsächlich am Westpark nach oben gebracht, rundum Wohnhäuser. Gerade außerhalb des Stadtzentrums, ohne großartige Tarnung.
Heute weiß da kaum einer von. Selbst die allermeisten Schutzsuchenden in der Stadt wußten nichts vom Bau der größten zivilen Luftschutzanlage Europas, in den sie sich flüchteten und den sie benutzten, um sicher und direkt quer durch Dortmund zu kommen. Wurde ja überall was gebaut oder Trümmer weggeschafft.
Der Stollen wurde bergmännisch vorangetrieben und die Zugänge von unten aufgefahren. Tiefe zwischen 15 und 20 Meter.
Wo der Aushub gelandet ist, ist nicht bekannt. Aber im Umkreis gab es mehrere Bergwerke...und unter der Erde fällt Erde und Gestein kaum auf :D .
Wie leicht muß dann so ein Stollen dort in Thüringen angelegt worden sein, im Vergleich?
Involvierte Beamte und Militärs konnten zum Stillschweigen vergattert werden und Laufkundschaft gab es da- verglichen mit einer Großstadt- auch nicht.
Und die paar Zivilisten, die davon etwas mitbekamen, konnte man notfalls einschüchtern.
Der Stollenbau (wenn denn dort ein Stollen ist) kann von einer verdeckten Stelle aus vorangetrieben worden sein. Da muß es oberirdisch gar keine Zeugen gegeben haben.
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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon Mercedes-Diesel » Samstag 30. November 2013, 10:26

@Wode

Sicherlich alles richtig. Nur kommen -zumindest bei mir- immer mehr Fragen als Antworten auf.

1.)Was hatte der Tunnel für eine Zweck Bestimmung ?
2.)Wieso begann er am Kupferschloss, geht über AMT 10 bis hoch zu den Stollen ?
3.)Wann wurde er überhaupt gebaut ?
4.)Warum sind keine Rechnungen, Materialanforderungen wie Stützen, Beton und sonstiges Baumaterial in den Archiven vorhanden ?
5.)Solche Materiallieferungen hätten, genauso wie Erdbewegungen / Transporte der umliegenden Bevölkerung auffallen müssen....sind sie aber nicht.

Zur Zeichnung selbst:
Eigentlich macht es ja nur Sinn, wenn da andere Bereiche (Quartiere, Produktionsstätten usw.) angegliedert wären. Warum sind die dann nicht eingezeichnet ? Betrachte mal wie "diletantisch" die bekannten Stollen eingzeichnet wurden. Ich sehe da noch nicht mal im Ansatz eine Ähnlichkeit mit der Realität. Im Gegenteil, es ist auf der Karte totaler kokolores.
Grüße Andreas

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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon Corwin » Samstag 30. November 2013, 16:51

Andreas: Zu diesen Fragen kann ich Dir auch keine Antworten geben, mir ging es erstmal um die reine Machbarkeit des Projektes.
Mir rollen sich immer die Fußnägel auf, wenn etwas nicht möglich war, weil wo soll denn der Aushub sein? Früher gab es mehr Bergwerke, Steinbrüche etc als heute. Als ob vor 75 Jahren sowas am Aushub gescheitert wäre [bart] .
Das ist bei manchen, glaube ich, so der Running Gag wie die Tiger-Panzer und Dampfloks, die ja zuhauf noch in Stollen stehen sollen (Offenbar hatte man ja an der Front keine Verwendung für sowas... :D ).

Je nachdem wann der Stollen gebaut wurde und ob da noch andere Projekte gestartet wurden, bemerkte der uneingeweihte Beobachter zwar eine allgemeine Bautätigkeit, aber wohl kaum mehr. Zudem Neugier auch zu Gesundheitsschäden führen konnte. Oder zu mehr- oder weniger- freiwilligen Kuren in Arbeitslagern. Das bevorzugte Motto war dann: :-X . Und wenn man bewußt nichts sehen wollte, gab es hinterher nicht viel zu erzählen...

Interessanter Weise finden sich im Ruhrgebiet (was für mich wieder als Beispiel herhalten muß) auch nur Unterlagen zu zivilen Objekten in den Archiven. Unterlagen zu militärischen Objekten sind nicht oder nur selten zu bekommen.
Im Duisburger Kaiserberg gab es zB zwei Luftschutzanlagen. Die Zivile ist gut dokumentiert, über den kleinen Stollen der Wehrmacht gibt es nichts. Nichtmal beim Bergamt.
Das könnte beim genannten mutmaßlichen Stollen im Tambuch ähnlich sein. Warum und wann hätte das Militär seine Unterlagen den zivilen Archiven zukommen lassen sollen?

Grüße
Micha/PGR
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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon TÜP » Samstag 30. November 2013, 20:31

Ich hab mal recherchiert ob es noch irgendwo ähnliche Bauaktivitäten im Untergrund gegeben hat. Und ich bin auf etwas gestossen das gewisse Ähnlichkeiten aufweist:

http://www.katholisch.de/de/katholisch/ ... estung.php

http://www.meltingpotitaly.it/images/ev ... visite.jpg
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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon Under » Sonntag 1. Dezember 2013, 15:55

Ich möchte auch als möglichen Zusammenhang diese alte Thema von mir aufgreifen - auch im Bezug auf mögliche Stationen, Verbindungsmöglichkeiten und dem Ende eines möglichen Tunnels.

viewtopic.php?f=37&t=2929&hilit=katakombe#p22404

Dazu folgende Aussage: Name bekannt - Kürzel F.K.

• vor ca. 28 Jahren (2008) ist er als ca. 14 jähriger mit ein paar Freunden im Tal mehrfach unterwegs gewesen. Sie liefen oder sind mit dem Fahrrad gefahren.
• Von der Straße aus sah man ein riesiges Loch im Hang, das so groß war, das locker ein LKW oder Panzer hätte rein fahren können. (vor Ort zeigte er zuerst den Baustellenbereich 1-12, genau Stollen 1, dann aber korrigiert auf Bereich 13-25, genau Stollen 16 oder17 wegen der Nähe zur Straße). Kurz hinter der Straße sind sie durchs Flußbett und dann sofort leicht bergan in den Stollen rein. (Heute alles abgesprengt und der Abraum bis zum Flußbett blockiert die Einfahrt)
• Sie gingen in den Stollen mit Fackeln hinein. Keine genaue Erinnerung an Stollenzustand bzw. Wandbesatz nur Erinnerung an Natursteindecke. Am Ende des Stollens, ca. 50 – 100m (Vermutung), ein großer Kessel, Raum oder Katakombe mit geklinkertem Wandbesatz, so groß, das ein LKW hätte darin drehen können. An der Decke waren Lampen zu erkennen.
Gerade zu war ein großes Stahltor in Stahlbeton gefaßt. Rechts und links jeweils eine Stahltür. Alle waren verschlossen und hatten das Totenkopfsymbol aufgemalt. Jedoch das Symbol für Gefährliche Stoffe, nicht den SS Totenkopf.
• Rechts vom Tor war ein Schaltkasten mit Hebeln, nicht funktionstüchtig.
• Ein andermal sind sie neben dem Stollen den Hang hinauf geklettert, um zu schauen, ob es einen anderen Einstieg hinter dem Tor gab. Gefunden haben sie einen viereckigen Lüftungsschacht. Mit Seilen haben sie sich abgeseilt und sind wieder in die Katakombe gekommen. (Schacht wurde bei Begehung als oberer Eingang mit Betonblombe erkannt)
• Dann später wimmelte es alles von Russen in dem Gebiet. Diese hatten MP´s und haben sich ihnen in den Weg gestellt. Manchmal auch geschossen.
• 1989 nochmal geschaut und dann war der Stollen komplett versprengt.


noch eine dazu:

Zeuge - Name bekannt

Truppenübungsplatz Ohrdruf, Zeit ca. 80er Jahre

*Offiziers und Kommandanteneinfahrt, immer offen, Jeepgröße
*Kommandantur, gleich nach dem Hineinfahren rechts
*nach Eingang unterirdische Fahrstraße geht weiter, einmal mit Russen Besichtigungstour gemacht, Fahrer sagte, jetzt sind wir hinter den Stollen im Tal, gesamte Fahrt ca. 30 min, Geschwindigkeit ca. 20-30kmh, dann Ausfahrt im Wald, Klappe nach oben hoch und raus, mit großer wahrscheinlichkeit 180 Gradkurve Bittstädt gesehen
*Panzerhalle, mehrere hundert Stück, ständig in Betrieb, Motor auf 40 Grad gehalten, Batterien mit
einander verbunden, 10 Panzer nebeneinander keine Ahnung wie viele Reihen, keine Sicht von einem
zum anderen Ende der Halle, ca. 300 Mann Wartungspersonal in normaler Uniformarbeitskombi, 30m
Schacht nach oben mit Ventilator zur Belüftung, uralte Siemens Telefonanlage, uralte
Stromverkabelung, dünnes Licht alle ca. 100m eine Blechschirmlampe,
*Bettenraum für ca. 2000 Mann, Betten 60 cm breit, nach 50 cm Höhe nächste Etage 5 übereinander, an
Ecken des Raumes Durchgänge zur Panzerhalle
*Unterirdischer Flughafen: Grünes Plastegras, täuschend echt, nach hinten 20-30cm abgesenkt und nach hinten
unter den Berg mechanisch gezogen
* Luftverteidigungsanlagen westlich an der Panzerhalle, kein Eintritt

Allgemeines:

*Spritzbeton an Wänden, Dieselgeruch, Riesige Anlage, mehrmals dort gewesen, immer den gleichen
Eingang aber andere Fahrstrecke genommen


Alles zur Disskusion - einige Stellen ungenau meiner Meinung nach, z.B. 30m Lüftungsschacht usw.
"Ich möchte einmal darin stehen, worüber wir unser Haus haben!"
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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon manganer » Sonntag 1. Dezember 2013, 18:02

Noch mal zum Kupferschloß und dem Stollen. Sollte es ihn geben, wurde er bereits beim Bau der Villa, zumindest geplant, wenn nicht sogar begonnen. Es gibt etliche Aussagen, aus den unterschiedlichsten Richtungen, die von 2 Kellerebenen in der Villa sprechen. Dabei die untere Ebene wesentlich größer als der Grundriß der Villa, sich Richtung Platz erstreckend. Bei unserer damaligen "Besichtigung", anläßlich des Ohrdrufer Gesprächs-Thema Eisenbahner, wurde uns nichts davon gezeigt, was wohl auch nicht ging, da in den 80igern ein ganzes WE lang Beton angefahren wurde zum Verschließen...
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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon Corwin » Sonntag 1. Dezember 2013, 19:05

Dann hat der Beton auch für partielle Amnesie vor Ort gesorgt, wenn die Bewohner von nichts wissen -[nix]-
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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon Augustiner » Sonntag 1. Dezember 2013, 20:32

MD's Überlagerungen weiter oben tangieren auch diese Insel im Ententeich.
Ein Luftbild des leeren Teich's stelle ich mal ein (da gehen 2 Spuren zur Insel). Ich gehe jetzt mal davon aus, dass der leere Teich kein Entwicklungsfehler ist.

Für mich hat dies alles bauchmassig irgendwo etwas mit Entwässerung (Schmutzwasser) zu tun. In Gotha liegen etliche Signaturen vor. Das Nordlager war 1915 für 17000 Kriegsgefangene ausgelegt, die Belegung der Kaserne schätze ich jetzt mal auf 4000 Mann (?), also da fällt schon "Etwas an". Das kann ja unmöglich von dieser kleinen Kläranlage geschafft worden sein ? Es gab wohl auch ~ 2 biologische Kläranlagen, das Regenwasser wurde versickert.
Ich denke, in Entwässerungsplänen müßte was zu finden sein.
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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon Mercedes-Diesel » Mittwoch 4. Dezember 2013, 22:22

Wir sollten an einem Punkt festhalten, diesen einmal akribisch bis ins kleinste Detail auf den Kopf stellen. Am ziehlführensten erscheint mir das Kupferschloss. Hier soll ja der Tunnel beginnen...Meßungen stellen außerhalb auch keine Probleme dar...der etwaige Verlauf ist der Karte ja zu entnehmen.
Alles andere sollte erstmal ausgeblendet werden....quasi Schritt für Schritt.

Es gibt da einen schönen Spruch....wie halte ich etwas geheim ? In dem ich gezielt Gerüchte verbreite. ...dieses mit widersprüchlichen Aussagen garniere. Dann beginnen endlos Diskussionen die im Streit enden. Die perfekte Verschleierung.
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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon burion » Montag 9. Dezember 2013, 06:14

Vor einigen Jahren hatte Harry das angehängte Bild zur Diskussion gestellt.
Vielleicht stehen die Halden im Zusammenhang mit dem hier diskutierten Tunnel?

HerzlGrüße
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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon TÜP » Montag 9. Dezember 2013, 11:01

Die Halden liegen auf dem Gelände des Bleifarbenwerkes. Die Idee ist nicht ganz abwegig Jürgen.
Aber - wenn der Tunnel in offener Bauweise gebaut wurde, hätten sich ein paar Ohrdrufer daran erinnert. Und wenn der Tunnel im unterirdischen Vortrieb gebaut wurde, hätte man den Aushub bestimmt auf dem Platz verkippt - würde ich sagen.
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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon Wiesel » Montag 9. Dezember 2013, 15:19

Also ich arbeite ja in der (Bleiweiß) bei uns wurde dieses Jahr eine Werkshalle aufgebaggert um das Fundament für neue Schmelzöfen zu stellen, dabei wurde auch ein unterirdrischer Gang freigelegt. Hab ich selbst gesehen, war aber der Meinung das es sich um einen Kellergang handelt. Später erfuhr ich das der Keller nicht bekannt war, er wurde aber jedoch ohne zu betreten wieder verschlossen, werde morgen mal in der Firma bei den Handwerkern mal rumfragen ob jemand weiß wo der Gang hin ging. So wie ich es sehen konnte muss der Gang ungeführ 2,50 Breit gewesen sein. die Decke war halb rund und mit Ziegelstein gemauert.

Morgen weiß ich mehr.

mfg
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Zitat des letzten kommandanten der WGT auf dem TrÜbPl Ohrdruf
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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon Augustiner » Montag 9. Dezember 2013, 17:09

burion hat geschrieben:Vor einigen Jahren hatte Harry das angehängte Bild zur Diskussion gestellt.
Vielleicht stehen die Halden im Zusammenhang mit dem hier diskutierten Tunnel?

HerzlGrüße
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Sehr schönes Foto !! Ist sicherlich Blei-Weiss, ABER.......
- genau der Bereich, den ich schon seit Jahren "thematisiere"
- man beachte den übergreifenden Zaunverlauf zum TrÜbPl
- Datum bekannt (nach 43, aber vor 45) ?

Wundert mich immer wieder, dass solche Fotos kaum auftauchen, wo sind die ganzen Fotoalben hin ???

Gruß aus München
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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon burion » Montag 9. Dezember 2013, 17:18

Hallo Augustiner,
leider kein Datum. Ich habe das Foto von Harry "geerbt" ohne jedwede Angabe von Quelle oder Datum. Es war irgendwo in den 1000 verschiedenen Directories auf dem Server versteckt.

HerzlGrüße
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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon Augustiner » Montag 9. Dezember 2013, 18:10

burion hat geschrieben:Hallo Augustiner,
leider kein Datum. Ich habe das Foto von Harry "geerbt" ohne jedwede Angabe von Quelle oder Datum. Es war irgendwo in den 1000 verschiedenen Directories auf dem Server versteckt.

HerzlGrüße
Jürgen


Dann untersuche doch mal die anderen 10000 Directories - Du hast doch noch ein bischen Zeit, oder ?

Luchs hatte seinerzeit dieses Dings-Bums in allen Variationen in 3-D erstellt - da kommen so merkwürdige "Kamine" (4 Stück) direkterweise aus der Wiese raus. Auf der Wiese stand so ein Stier, vielleicht sollte man ihn mit einer Kuh auf andere Gedanken bringen ! Möglicherweise handelte es sich doch aber doch um einen Ochsen - und dann ?

Wenn das was mit Abwasser der Blei-Weiss zu tun hat, heiße ich Yogi-Bär - ich suche ja noch.

Manganer soll mal das Flurstück checken........da geht noch was.

Klaus
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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon burion » Montag 9. Dezember 2013, 18:31

Du hast doch noch ein bischen Zeit, oder ?

Na klar - nichts mehr als Zeit... :)


HerzlGrüße
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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon Volwo » Montag 9. Dezember 2013, 19:27

Wiesel hat geschrieben:... dabei wurde auch ein unterirdrischer Gang freigelegt. Hab ich selbst gesehen, war aber der Meinung das es sich um einen Kellergang handelt. Später erfuhr ich das der Keller nicht bekannt war, er wurde aber jedoch ohne zu betreten wieder verschlossen..


Möglicherweise der Geheimgang von Dr. Mühlburg, wie in den Aussagen geschildert?
Ich bin gespannt.
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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon Augustiner » Montag 9. Dezember 2013, 20:20

Wiesel hat geschrieben:Also ich arbeite ja in der (Bleiweiß) bei uns wurde dieses Jahr eine Werkshalle aufgebaggert um das Fundament für neue Schmelzöfen zu stellen, dabei wurde auch ein unterirdrischer Gang freigelegt. Hab ich selbst gesehen, war aber der Meinung das es sich um einen Kellergang handelt. Später erfuhr ich das der Keller nicht bekannt war, er wurde aber jedoch ohne zu betreten wieder verschlossen, werde morgen mal in der Firma bei den Handwerkern mal rumfragen ob jemand weiß wo der Gang hin ging. So wie ich es sehen konnte muss der Gang ungeführ 2,50 Breit gewesen sein. die Decke war halb rund und mit Ziegelstein gemauert.

Morgen weiß ich mehr.

mfg


Ein Kellerabgang mit 2,5 m Breite und dann noch mit einem gemauerten Rund- oder Segmentbogen ist dann doch sicherlich der genaueren Betrachtung wert !!!
Vielleicht ist es Dir möglich, den Abgang bzw. in etwa die Baugrube in GE anzuhiaseln ???
Außerdem ist es natürlich sehr ungewöhnlich, einen "unbekannten" Eingang wieder sofort zu verschließen !!

Justament vor Kurzem (also 1996) haben wir das gesamte Gaswerksgelände Nord an der Moosacherstraße in München platt gemacht. Leider habe ich alle Unterlagen (Bönker, Splitterschutzanlagen, Notbrunnen, gedeckte Verbindungstrassen etc.) weggeschmissen bzw. mich dafür damals nicht interessiert - gemauerte Segmentbögen waren dort sicher nicht dabei, es fehlte die Zeit, und die meisten LS-Splitterschutz-Einrichtungen waren runde, waagrecht eingelassene Betonfertigteile (ohne Notausstieg).

Umso interessanter war dann für mich eine Bohrpfahlgründung bei einem anderen Gaswerk hier in München (Trudering-Ost) - statt der errechneten Betonmengen pro Bohrpfahl von ca. 50 m³ waren plötzlich alldieweilen 2000 m³ jeweils bei 2 Bohrpfählen einfach so im Untergrund verschwunden............
Die Bohrkrone liegt heute noch dort unten, ein Rechtsstreit wurde verloren ...........

Wo war ich jetzt gleich wieder stehengeblieben ?
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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon deradel » Dienstag 10. Dezember 2013, 01:59

Also die 22 Stollen sind wohl etwas unterhalb der bekannten zu suchen.
Und warum sind anfang 45 noch 400 Pferde auf den Platz gekommen.....ich meine weil man sie brauchte nicht zu den angeblichen Forschungszwecken.

Und ja Augustiner hat Recht ich würde Geld wetten auf das Bleiweißgrundstück....Eigentümer das Reich -[nix]-
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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon Mercedes-Diesel » Dienstag 10. Dezember 2013, 07:11

Ich bin ja auch mal gespannt was Marcel in Erfahrung bringt...hört sich viel versprechend an.
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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon deradel » Dienstag 10. Dezember 2013, 23:34

Sobald ich das blöde Dokument wegen der Gäule wieder finde stelle ich es natürlich ein. Sorry für Off Topic hatte es gestern vergessen mit hin zu schreiben...

Viele Grüße
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Re: UT Sprengungen in den 70ìgern im Tambuch / russische Kar

Beitragvon Neugier » Mittwoch 11. Dezember 2013, 08:04

Wozu braucht man Pferde? Zum Loren ziehen? Kammler ist garantiert nicht mit dem Pferd abgehauen.
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