Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon PEKE » Freitag 9. Januar 2015, 16:41

Ich denke mir, der ist vorgeschoben. Das ist ein Feder schwinger, d.h. er schreibt nur. Ich begreife nicht, was das
sein soll, was da veröffentlicht ist.

Prof. Dr. Ephraim Meir wurde 1949 Belgien geboren und wanderte 1983 nach Israel aus. Seine
Forschungsschwerpunkte sind: interreligiöse Theologie, modernes und zeitgenössisches jüdi-
sches Denken, vor allem Martin Buber, Abraham J. Heschel und Franz Rosenzweig; Existenzialismus und
jüdische dialogische Philosophie; Lévinas‘ jüdische Schriften und ethische Metaphysik sowie jüdi-
sche Sichtweisen auf die Schoa. Er ist Vater von fünf Kindern und Großvater von vier Enkelkindern.
Gastprofessur in Hamburg, gefördert und Bezahlt von:
Die Emmanuel-Lévinas-Gastprofessur wird gestiftet von der Veronika und Volker Putz-Stiftung
Publikationen u.a. : Identity Dialogically Constructed, Nordhausen: Verlag Traugott Bautz, 2011.
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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon kps » Freitag 9. Januar 2015, 19:40

@ Peke -> Bist du dir sicher, dass du den Richtigen hast? Das ist derzeit der Einzige, der schnell ergoogelt werden kann.

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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon Ramsay » Samstag 10. Januar 2015, 10:35

Da würde ich mich der Meinung von KPS anschließen wollen. Ich wäre mir da nicht sicher.

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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon alpha » Samstag 10. Januar 2015, 12:04

Augustiner hat geschrieben:Von der Bohrstelle gibt es haargenau 3 Fotos aus der Bildreihe in dieser Qualität.
Eigentlich sieht man rein gar nichts, zumindest nichts, was eine Bohrung auf 30m Tiefe rechtfertigen würde.


Es gibt 3 Fotos die Dir vorliegen.
Es kann also durchaus sein das der Antragsteller uns bisher unbekannte Fotos verwendet hat.
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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon Augustiner » Samstag 10. Januar 2015, 16:50

alpha hat geschrieben:Es gibt 3 Fotos die Dir vorliegen.
Es kann also durchaus sein das der Antragsteller uns bisher unbekannte Fotos verwendet hat.


Dies könnte zwar theoretisch so sein, aber es ist mehr als unwahrscheinlich.
Auch JARIC, NARA oder Dr. Carls wissen nicht alles, deshalb sind mir die Signaturen so wichtig.
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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon PEKE » Samstag 10. Januar 2015, 20:43

Wenn es die Person ist, die MunaUede aufgezeigt hat, das ist es die Person.

Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel
Beitragvon MunaUede » 09.01.2015 15:27
Soll mit der Anfrage auch erhoben werden, wie die Privatstiftung aus Israel konkret heißt?
http://arnstadt.thueringer-allgemeine.d ... -223905187
"Generaldirektor der Privatstiftung Ephraim Meir"
"Wiedergeburt" im Namen der Privatstiftung
https://www.google.co.il/
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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon PEKE » Dienstag 13. Januar 2015, 18:06

Antwort ist da. Nichts sagend wie immer.

Von den Kollegen geholt: http://www.abenteuerdeutschegeschichte. ... ossler_Str.

Mich würde interessieren, wer die ev. Leichteile wenn es welche gibt, abholen darf. Meines Wissens muss da die Kriminaltechnik, Forensik und Spuren sucher ran. Erst dann dürfen doch die Beerdigungsfirmen ran. ??
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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon Sucher » Freitag 16. Januar 2015, 14:32

Nachfrage . Gibt es denn schon Antworten ,wer die Bohrer gewesen sind? Taucht evtl.die Tkumat Israel Foundation auf? [--c--]
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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon PEKE » Freitag 16. Januar 2015, 16:06

Die Bohrfirma ist doch bekannt. Nur deren Auftraggeber wird gesucht. Ob natürliche Person der Hr. Meir oder
eine Juristische Person - die Institution, das ist uns nicht bekannt.
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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon Trüffelschwein » Freitag 16. Januar 2015, 20:05

PEKE hat geschrieben:Mich würde interessieren, wer die ev. Leichteile wenn es welche gibt, abholen darf. Meines Wissens muss da die Kriminaltechnik, Forensik und Spuren sucher ran. Erst dann dürfen doch die Beerdigungsfirmen ran. ??
Nichts Wissen und nichts dürfen, ist schon Bekloppt


Meine Frau, Kripo Kommissarin, meint das wäre noch langwieriger, aber im groben richtig. Der Bestatter wird da wohl nicht kommen, und eine ausführung von Gebeinen ohne personifizierung ist nicht möglich. Im Zweifel geht alles in die Aservatenkammer.

Grüße, Paul
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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon Mercedes-Diesel » Sonntag 18. Januar 2015, 12:45

Da kommt die Kriegsgräberfürsorge und birgt die Knochen. Heist, man sucht dabei nach Erkennungsmarken oder sonstigem zum Identifizieren. Werden die sterblichen Überreste eindeutig identifiziert werden die Angehörigen benachrichtigt um eine würdevolle Umbettung zu organisieren.
Ist dieses nicht möglich, wird auf einem nahe gelegenen Friedhof als "Unbekannt" bestattet. Persönliches kommt in die Asservatenkammer.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9184052.html
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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon Ramsay » Sonntag 18. Januar 2015, 17:46

Hier spricht Du aber davon, dass es sich bei den Toten um Soldaten handelt. Häftlinge hatten ja wohl keine Erkennungsmarken.

Bei Fund von Gebeinen ist immer zuerst die Polizei zu informieren und von dort aus erfolgt die Untersuchung der Fundstelle. Dazu gehört die kriminaltechnische Tatortarbeit sowie die Feststellung weiterer Umstände am Fundort/Tatort. Meist wird von Anfang an ein Rechtsmediziner hinzu gezogen. Dieser kann am Fundort erste Beurteilungen der Skelettteile vornehmen. Diese werden dann geborgen und kommen zunächst zur Rechtsmedizin. Die Untersuchung erfolgt dann auf Weisung der Staatsanwaltschaft in einem sogenannten Todesermittlungsverfahren. Wenn dieses abgeschlossen ist, erfolgt die Freigabe der sterblichen Überreste.
Danach ist zu entscheiden was mit den sterblichen Überresten geschieht. Wenn sie identifiziert sind und Angehörige ermittelt werden können, werden diese informiert und es erfolgt die Übergabe in Ihre Obhut. Falls nicht haben die zuständigen Behörden, meist die Landesdirektionen oder Regierungspräsidien zu entscheiden, wie die Bestattung erfolgt.

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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon Mercedes-Diesel » Dienstag 20. Januar 2015, 08:18

Ok, da kennst Du dich besser aus :-x . Ist das Procedere gleich, auch wenn man weis, dass es sich um Todesfälle
aus dem WK II handelt ? Ich meine jeztzt explicied, Skelette / Gebeine in einem Hohlraum der zweifelsfrei
zuzuordnen ist.

@Sucher
die ausführende (bohrende Firma) ist bekannt und aus Jena. Letztere haben nur die vorgegebenen Bohrungen auf eine festgelegte Tiefe ausgeführt. Dann wiederum kam eine andere Firma und hat via seismischer Messungen auf Hohlräume perspektiert. Wenn man der Presse und den israelischen Auftraggebern Glauben schenken darf, dauern die Auswertungen rund 3 Monate. Die Bohrlöcher würden wieder bergmännisch verwahrt.
Ob man ein Resultat der Messungen öffentlich stellt ist halt die Frage. Fakt ist, dass man das Areal imo nicht aus den Augen lassen sollte. Ist dort was geht es weiter....ist dort nichts hat es "nur" Geld gekostet und aus.
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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon Ramsay » Dienstag 20. Januar 2015, 15:34

Mercedes-Diesel hat geschrieben:Ok, da kennst Du dich besser aus :-x . Ist das Procedere gleich, auch wenn man weis, dass es sich um Todesfälle
aus dem WK II handelt ? Ich meine jeztzt explicied, Skelette / Gebeine in einem Hohlraum der zweifelsfrei
zuzuordnen ist.


Woher weiß man dass so genau? Dazu müssten Dokumente vorliegen, die zweifelsfrei bestätigen, dass dort etwas wahr.

Ansonsten geshieht es im Prinzip immer so mit auf gefundenen Skeletten, Skelettresten oder sogar Knochen. (Man hat dabei auch schon vor Ort Tierknochen zunächst sichergestellt, die sich erst bei nachfolgender Untersuchung als solche herausstellten.)

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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon Under » Dienstag 20. Januar 2015, 20:00

In den neuesten, uns bekannten Informationen wurde die Beantragung für die zweite Bohrung auf Grund der Auswertung der Ersten, bísher weniger bekannten Bohrung weiter westlicher, gegeben. Die neu zu erkundeten angeblichen Hohlräume auf der Anhöhe von Gossel wurden angeblich durch das dortige erste Messverfahren erkannt. Es muss sich um ein bekanntes horizontales Meßverfahren gehandelt haben - kennt jemand ein solches Verfahren?
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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon AOmega » Mittwoch 21. Januar 2015, 08:44

Die erste Bohrung war an gleicher Stelle wie die zweite Bohrung ...
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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon PEKE » Mittwoch 21. Januar 2015, 10:22

Bist Du sicher, denn es macht doch keinen Sinn, wenn man das ganze zwei mal macht.
Es sei denn, man möchte etwas eingrenzen bzw. die Ausdehnung in alle Richtungen überprüfen.
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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon Under » Mittwoch 21. Januar 2015, 21:34

AOmega hat geschrieben:Die erste Bohrung war an gleicher Stelle wie die zweite Bohrung ...


http://www.abenteuerdeutschegeschichte. ... tr-16.html

Geo-Klaus
Zitat: Antwort vom 11.11.2014 einer offiziellen Anfrage

Auf Grund von Hinweisen verschiedener Art werden auf dem Gosseler Plateau ... "Anhöhe 489,7m" künstlich geschaffene Hohlräume vermutet, in denen eventuell sterbliche Überreste von Häftlingen als auch Dokumente vermutet werden.

Zur Überprüfung der Vermutungen wurde im Herbst 2013 durch einen privaten Auftraggeber ein Antrag auf Suchbohrungen gestellt und von der Behörde genehmigt.

Die Bohrungen wurden im Frühjahr 2014 abgeteuft und nachfolgend geophysikalische Messungen durchgeführt.

Auf Grund letzterer Messungen wurden neue Bohransatzpunkte bestimmt, welche in der 44/45 KW durchgeführt wurden.

In den verrohrten Bohrungen werden in den kommenden Tagen geophysikalische Messungen durchgeführt.
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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon AOmega » Donnerstag 22. Januar 2015, 07:24

@ Under: Ist das ein dafür oder dagegen?

Ich streite mich jetzt nicht wegen drei oder vier Metern. Fakt ist, die Bohrungen waren auf dem Hügel.
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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon Under » Donnerstag 22. Januar 2015, 07:36

Ich habe im Hinterkopf, dass die Bohrung weiter westlich war, habe es aber gestern leider nicht mehr gefunden und deshalb ist es kein dafür oder dagegen. Ich suche weiter.


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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon Augustiner » Samstag 24. Januar 2015, 18:14

Nur der guten Ordnung halber...........
Ein 4. Foto im vertretbaren Maßstab (1:22000) vom 09.06.1945 zeigt eigentlich deutlich, dass seit dem 25.03.1945 (vgl. oben) hier nur wenig oder gar nichts passiert ist. Die Bauern bestellen ihre Äcker.........
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon Sucher » Montag 2. Februar 2015, 15:37

Ist es nicht interessant,das zur Zeit bei B8 gegraben wird.ZDF sucht Hitlers Bombe.Mitwirkende sind das ZDF,Sulzer,Kammler und so weiter.Querverweis zu B2 auch nicht schlecht. Wird die Fabrik evtl. auch hier gesucht.? [--c--] [wer.der.]
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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon MunaUede » Montag 2. Februar 2015, 16:15

Quelle: https://presseportal.zdf.de/aktuelles/m ... bombe/772/ 02.02.2015

30.12.2014, 15:55 - Nachrichten/Aktuelles, Reportagen/Dokumentationen
Die Suche nach Hitlers Bombe
ZDF-Dokumentation über unterirdische Geheimwaffenfabrik

Eine bemerkenswerte Entdeckung fast 70 Jahre nach Kriegsende, handelt es sich um den Eingangsbereich für ein bislang unbekanntes Stollensystem, wie Geoelektrik-Messungen es vermuten lassen?
Copyright: ZDF/Stefan Brauburger

Es könnte sich um die „größte geheime Waffenfabrik des Dritten Reiches“ handeln, sagt der Linzer Filmemacher Andreas Sulzer, der derzeit für eine ZDF-Dokumentation (Arbeitstitel: „Die Suche nach Hitlers Bombe“) nach einem Tunnelsystem forscht, das die Nazis nahe dem Ort St. Georgen an der Gusen in Oberösterreich betrieben haben sollen: Das vermutete unterirdische Labyrinth liegt auf privatem Gelände in der Nähe der bekannten Untergrundfabrik „B8 Bergkristall“ und könnte mit ihr zusammenhängen. Bei Grabungen wurde jetzt ein bislang unbekannter Eingangsbereich entdeckt.

Andreas Sulzer war bei seinen Recherchen zu unterirdischen Anlagen in Österreich, die am Ende des "Dritten Reiches" der Produktion von Geheimwaffen dienten, auf überraschende, bislang unbekannte Quellen gestoßen. Sie sprechen dafür, dass die unterirdische NS-Rüstungsschmiede "Bergkristall“ weitaus größer und gewichtiger war als bislang angenommen. Auch jüngere Geoelektrik-Messungen deuten darauf hin. In offiziellen Unterlagen ist das Stollensystem nur eingeschossig ausgewiesen. Sulzer hat Belege gefunden, darunter Fotos, die zeigen, dass es mehrgeschossig war: Mit einem Kamerateam, mit Baggern und Schaufeln hat er sich vor Ort begeben, ließ mehrere Meter Boden abtragen, bis sich der befestigte Zugang abzeichnete.

Viele Fragen verknüpfen sich noch immer mit dem einst streng abgeschirmten Militärkomplex: Welche Opfer forderten der Bau und Betrieb? Auf wie vielen unterirdischen Ebenen wurden hier welche geheimen Rüstungsgüter hergestellt? Welche über die schon bekannten hinaus? Wurde hier auch Atomforschung betrieben – worauf manche Dokumente hindeuten? Gab es den Bau an „Hitlers Bombe“ überhaupt? Was fanden die Alliierten auf der Suche danach?

Erstmals ausgewertete „Wagenkontrollbücher“ belegen, dass in den letzten Kriegsmonaten Hunderte von Zügen der Reichsbahn nach Gusen geschickt wurden, galt das Gebiet doch als letztes Refugium der so genannten „Alpenfestung“. Doch was wurde hier aufgebaut oder eingelagert? Was sollte vor den heranrückenden Siegermächten verborgen bleiben? Was steckt hinter dem angeblichen Selbstmord des SS-Generals Hans Kammler, der hier sein Hauptquartier hatte. Nach neueren Quellenfunden soll er den Krieg überlebt und sein Wissen als Hitlers Geheimwaffenchef den USA zur Verfügung gestellt haben (ZDF-History berichtete am 8. Juni 2014).

Ein bislang unveröffentlichtes Gutachten zur möglichen Eignung der Gusener Stollen für eine atomare Endlagerung aus dem Jahr 1968 weist auch Areale aus, die kurz vor Kriegsende versprengt wurden. Das Medieninteresse ist groß und inzwischen international. Aber die Behörden haben erst einmal die Grabungsarbeiten stoppen lassen.

„Das Thema ist kontrovers und erfordert große Sorgfalt“, sagt Stefan Brauburger, Leiter der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte, „aber es gibt genügend neue Hinweise und Gründe, um intensiv dazu zu forschen und bisherige Ansichten zu prüfen. Das sind wir auch den zehntausenden Menschen schuldig, die in den unterirdischen Fabriken unter schlimmsten Umständen als Arbeitssklaven zugrunde gerichtet wurden und starben“.

Ein Sendetermin für die ZDF-Dokumentation steht noch nicht fest.

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 - 70 - 16100, und über http://pressefoto.zdf.de/presse/sanktgeorgen

http://twitter.com/ZDF



Mainz, 30. Dezember 2014

ZDF Presse und Information

Telefon: 06131 – 70 - 12121

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Mehr unter: Quelle: https://presseportal.zdf.de/pm/die-such ... en-der-ss/ 02.02.2015

Mit Fotos, ...

Die Suche nach Hitlers Bombe - Geheime Unterwelten der SS
Neue Funde und Erkenntnisse bei Recherchen für ZDF-Filmprojekte

Bei Recherchen für zwei ZDF-Dokumentationen zu ungeklärten „Geheimnissen des Dritten Reiches“ ist der österreichische Filmautor Andreas Sulzer auf bislang unbekannte Fotos u. Dokumente gestoßen. Sie sprechen dafür, dass die unterirdischen Anlagen bei St. Georgen an der Gusen (bei Linz), die vor Kriegsende der Produktion von Geheimwaffen dienten, weitaus größer waren als bislang angenommen. Das vermutete unterirdische Labyrinth soll die Ausmaße der bekannten Untergrundfabrik „B8 Bergkristall“ bei weitem übertreffen. Das Thema schlägt hohe Wellen in der Presse. (Der Sendetermin ist noch offen).

Wie groß war der unterirdische Militärkomplex wirklich?

Der Bürgermeister der Stadt St. Georgen sowie Vertreter des „Gusen-Gedenkdienstkomitees“, das sich der Erinnerung an die Opfer des Konzentrations- und Zwangsarbeitslagers Gusen widmet, hatten für den 21. Januar 2015 zu einer Pressekonferenz eingeladen, um dem umstrittenen Thema ein Forum zu bieten. Auf wie vielen unterirdischen Ebenen wurden in dem einst streng abgeschirmten Militärkomplex tatsächlich geheime Rüstungsgüter hergestellt und welche über die schon bekannten hinaus? Forschungsergebnisse wurden präsentiert.

In offiziellen Unterlagen ist das Stollensystem nur eingeschossig ausgewiesen.

Ein Foto aus den 60er Jahren, das zum Pressetermin veröffentlicht wird, (über ZDF-Bilderdienst erhältlich), belegt, dass es sich hier um eine mehrgeschossige Anlage handelt. Das bestätigen auch Zeitzeugenaussagen.

Auch jüngere Geoelektrik-Messungen deuten darauf hin, dass es bislang unbekannte unterirdische Anlagen gibt. Die Diplom-Geologin Birgit Kühnast führte die Untersuchungen durch: „Wir haben eindeutig Stollenstrukturen sowie rechteckige Komplexe festgestellt. Bei Grabungen fand man Beton- und Granitkonstruktionen, die mit den Stollen in Verbindung stehen könnten“. (Grafik-Beispiel über ZDF-Bilderdienst erhältlich). Die Grabungen, die von den Behörden inzwischen gestoppt wurden, hatte Andreas Sulzer im Dezember initiiert, dabei wurde beim Schützenhaus von St. Georgen ein befestigter Eingangsbereich freigelegt.
Ein bislang unveröffentlichtes Gutachten zur möglichen Eignung der Gusener Stollen für eine atomare Endlagerung aus dem Jahr 1968 weist auch Areale einer 2. Etage aus, die kurz vor Kriegsende versprengt wurden und deshalb „nicht begehbar“ sind. „Die gesamte Stollenkubatur (betonierte Stollen)“, heißt es in dem Dokument, „beträgt mehr als 100.000 Kubikmeter, die der Sandstollen schätzungsweise 200.000 Kubikmeter“. Bisher ging man von einem weitaus kleineren Areal aus, das vor allem dem Bau von Messerschmitt-Düsenjägern gedient haben soll.

Robert Zellermann, international ausgewiesener Experte für Luftbildauswertung und Kampfmittelräumung, sieht Anhaltspunkte für einen weiteren Verwendungszweck der bislang nicht identifizieren Anlagen: „Teile von deutschen Raketenabschussbunkern in Frankreich und Thüringen erscheinen baugleich mit den Strukturen auf den Kriegsluftbildern von Gusen (sog. Oktogon). Offensichtlich ist Gusen ein Standort für eine vergleichbare Anlage mit all den dazugehörenden Nebenanlagen im weiteren Umfeld“.
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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon Sucher » Montag 2. Februar 2015, 17:30

Tja,und wo genau sind die Raketenbunker in Thüringen?
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Re: Mysteriöse Bohrungen bei Gossel

Beitragvon MunaUede » Montag 2. Februar 2015, 18:35

Zum Thema Bergkristall bitte hier weiter:

HOME Geschichte & Technologie Sonstige Untertage-Anlagen-->Bergkristall.
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