Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

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Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon Geo-Klaus » Dienstag 29. Dezember 2015, 13:43

Aus gegebenen Anlaß und der jüngsten Veröffentlichung auf KOPP ONLINE vom 26.12.2015 mit unheimlichen Radarbildern möchte ich dazu etwas schreiben.
Vorab ein Auszug aus der TK 1:200 000 / Stand 1986 Blatt Erfurt W / MFNV MilTop zum Jagdgebiet mit den Zielorten meines Eintrages.
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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon Geo-Klaus » Dienstag 29. Dezember 2015, 14:34

img555.jpg
Hier nun die im Vorposting erwähnte Karte.
Die Gebiete mit der Häufigkeit immer neu erwähnter UT habe ich mal etwas eingekreist.

Hier der Link als Ausgangspunkt von Diskussionen in verschiedenen Foren.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... 3163836AE6
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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon Varga » Dienstag 29. Dezember 2015, 21:22

Die "Radarbilder" werden immer schöner. Man hat von den Polen gelernt. xD

Gruss
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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon Geo-Klaus » Mittwoch 30. Dezember 2015, 11:30

"unheimliche Radarbilder"

Nein sogar Experten Schmunzeln nur über solch geniale Radarbilder!
Nur was uns da gezeigt wird hat nichts mit einem Radarbild zu tun. Radarbilder sehen anders nac deren Auswertung aus und bilden kein Blockbild so wie in der Abb. Bid 5, 6 und 7 gezeigt.
Es gibt nur mal so nebenbei keine geologischen Strukturen in den Bildern zu erkennen welche solche Bilder grundsätzlich besitzen.
B esonders Auffällig ist für mich die stümperhafte Mischung in der Farbzusammenstellung auf dem Bild 5.
Bild 6 und Bild 7, ich sage eine gewollte schematische Darstellung zur Rechtfertigung eigener Theorien.

Wenn ich nicht selbst als Meßknecht viele Bodenradarbilder in Bereichen des Thüringer Altbergbau aufgenommen hätte, u.a.
Gerätetestphasen gerade auch um Luisenthal/Thür.
Nun bevor ich in die Problematik einsteige benötigt man belastbare Quellen sowie den TYP des Bodenradar mit dem die "Bilder" aufgenommen wurden.
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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon Geo-Klaus » Samstag 2. Januar 2016, 16:55

Inzwischen bin ich im Austausch mit Geophysikern aus meiner früheren Zeit der Höhlen- und Altbergbauforschung die den Beitrag A.DÖRR und Th. MEHNER etwas näher betrachtet haben.
Sie sprechen dabei von idealisierten Darstellungen einer Struktur die aber nach ihrer Meinung keine Übereinstimmung mit der allgemeinen geologischen Struktur im Einzugsbereich Kienberg besitzt.
Auch sie bemängel des weiteren die nicht zugehörige Quellenangabe und den Gerätetyp welcher zur Messung kam.

Ich persönlich vermute das es sich hier um eine angepasste Vorgängermessung von Bodenradar K-S Analysis handel könnte die für den Einzugsbereich eingedeutsch und idealisiert sein könnte. Dazu habe ich mal eine Vergleichsstruktur von K-S Analysis eingestellt die zum Thema einige Vermutungen beinhalten könnte.

Der Link zu K-S Analysis: http://www.groundpenetrating.gr/bodenradar/software.htm
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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon Geo-Klaus » Sonntag 3. Januar 2016, 17:28

Beim Lesen der Seiten mit dem Titel "Per aspera ad astra" von DÖRR / MEHNER vom 26.12.205 ist auf der ersten Seite eine altbekannte Aussage zur Berichterstattung vor Jahren die Rede.
Zeitzeugen berichteten; Raketenfabrik, Flugzeughangar und Atomreaktor.
Ich finde es ser vermessen, alte Bergbauaktivitäten als Maßstab dieses Gebietes anzusehen, gar eine Fläche von rund 200 000 Quadratmetern anzusetzen. Da muß ich natürlich von Realitätsverlust ausgehen. Es wären immerhin Ausdehnungen von ca. 440 x 440 Meter.
Wenn man im Vergleich die Fläche des Grubengebäude im Kienberg "Vereinigt Glück" betrachtet und hier zu einem Maximalwert von ca. 10 000 Quadratmetern kommt. (entnommen dem vorliegenden Rißwerk und Nachtrag dessen) muß man natürlich mehr als große Bedenken anmelden.
Der ehemals dem Grubengbäude aufsitzende Schacht mi einer Teufe von 49 Metern war Such- und später Förderschacht mit angebundener Richtstrecke und Abbauen. Der hier vorkommende Mineralkörper hatte teilweise nur Mächtigkeiten von 25-30 cm. Diese Schichten waren von mulmiger Beschaffenheit. Was wichtig ist, sie hatten hohen Erzgehalt und trotz starker Wasserzufuhr bauwürdig.
Was heute übrig geblieben ist, sind an einigen dieser Halden sehr gute Mineralfundstellen. Dabei möchte ich auch die Kiesel- zechsteinblöcke mit toller Fossilführung erwähnen.
Im Anhang mal einen Auszug der geologischen Karte zum Steinigen Berg und Kienberg mit seinen Lagerstätten und Grubenfeldern.

Quelle: Geologische Karte von Preußen und benachbarten Bundesstaaten / Lieferung 64 / Blatt Crawinkel-Gräfenroda / später Blatt 5230 / Berlin im Vertrieb bei der Königlichen Geologischen Landesanstalt Berlin N 4, Invalidenstraße 44.

Dies zur Größe des Grubengebäudes am Kienberg.

Zum Thema "Treppen" 120 Stufen. Der Treppengang hätte demnach in ca. ine tiefe von 24 Metern gehabt bei einer söhligen Ausdehnung von 27,60 Metern.
Angesetzt dazu die gänige DIN-Norm. http://www.treppen-abc.com/de/treppe_Schrittmass

Nun muß, besser in der vorligenden Theorie der beiden Autoren mit ihren 200 000 Quadratmetern, ziehen wir die ca. Größe vom vorhandenen Bergbauhohlram ab verbleiben für eine nachträgliche Aufwältigung noch 190 000 Quadratmeter Grundfläche übrig. Wie ist diersw neben den anderen Bauvorhaben im Großraum Jonastal überhaupt möglich gewesen?
Wo war die Logistik, wo das Bergematerial und von wo die Heranführung aller Stoffe?
Und solch "Großvorhaben" in einem Gebiet ohne Absperrung (Gesperrter Bereich-Bewachung usw.) vorbei an den Bewohnern der Anreinergemeinden!!!???.

Wohin wurden die aufsitzenden Grubenwasser abgeführt?

Wie man in einem anderen Forum zu Einstellungen geschrieben habe ich dazu meine persönliche Meinung!
"Meine persönliche Einstellung ist geprägt von Kompromissen, auch wenn es gegen jegliche Realitäten geht. Nur wie mein Gegenüber damit umgeht steht auf einem anderen Papier und zeigt sich bei Landsherren und seinem engen Gefolgsleuten.
Man kann träumen auch wenn Träume jä zerstört werden. Auch das ist ein Stück Forschung"
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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon Geo-Klaus » Sonntag 3. Januar 2016, 17:36

Hier mal noch das vergessene Bild zum Thema Treppe.

In meine Betrachtung habe ich entsprechend der Beschreibung den Stufenverlauf (gelb) angesetzt.
Es ist ja als solches auch auf den Bild 4 Die letzte Stufe in DÖRR / MEHNER zu erkennen.
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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon Mercedes-Diesel » Sonntag 3. Januar 2016, 21:26

Klaus, wenn ich richtig informiert bin, werden bei dem Bodenradar... ich vermute auch K-S, lediglich Logarithmen gespeichert, die dann am heimischen PC mittels Programm ausgewertet werden? Ist dass so richtig? Es gibt da einige Berichte im Netz, dass es dann ein leichtes wäre alles mögliche da rein zu Basteln...wenn man denn will. So wie in dem Bericht grafisch dargestellt, ist es jedenfalls nicht, das hat mich gleich stutzig gemacht.
In Waltershausen kann man Bodenradargeräte kaufen und auch ausleihen. Würde mich nicht wundern, wenn es von dort stammt.

gesendet via Mobilphone
Grüße Andreas

Bild

http://www.team-sigma.de

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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon Geo-Klaus » Montag 4. Januar 2016, 11:11

MD,ich würde Deine Fragen zu 100% mit "ja" beantworten.
Ich möchte aber jetzt nicht unbedingt die Erkennungsmerkmale hier offenlegen. Du brauchst nur die K-S Bilder in ihrem Aufbau mit den Bildern DÖRR-MEHNER vergleichen und Du findest Merkmale die Zweifel ausräumen.
Ich bin jetzt unterwegs und werde heute am späten Nachmittag ein weiteres Posting mit Übersichten hier einstellen.
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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon Geo-Klaus » Montag 4. Januar 2016, 16:59

Ich habe mal das Phantom 200 000 in die zugehörige GK 25 mit dem Auszug Luisental - Crawinkel in Gelb in 2 Varianten eingetragen.
Ich habe mich da an die Beschreibung vom 26.12.2015 DÖRR - MEHNER angeleht.
Es geht mir im Prinzip darum mal die beschriebene Flächengröße in einer Kartendarstellung als Größenvergleich zu zeigen.
Im weiteren müßte sich mit den Firsthöhen solcher Fertigungsbereiche sowie der Transportlogistik beschäftigen. Ich glaube und bin der Überzeugung es ist eine Zeitverschwendung wie viele Themen aus dieser Ecke.
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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon Geo-Klaus » Dienstag 5. Januar 2016, 18:18

Zum Abschluß noch eine Projektion des Zechsteinbandes welches hier an der Oberfläche ansteht, faktisch im Ausstrich des Kienberges.
Teile dieses Bandes waren in unterschiedlichen Zeitperioden Gegenstand des ehemals umgehenden Bergbau.
Noch eine kurze Anmerkung zum Phantom 200 000.
Nach einem langen Erfahruingsaustausch eines Bergmannes im Tunnelbau, tätig u.a. in Markersbach Erden hier beim Phantom 200 000 unmengen Beton und spezielle Technik sowie Materialien benötigt.

Solch Projekt wäre nie und nimmer vorbei an der Bevölkerung entstanden.
Dürfte auch letztlich egal sein, auf alle Fälle reiht sie der Beitrag vom 26.12.2015 in viele Beiträge gleicher Autoren ein.

Quelle des LUBI-Auszug ca. 1:10000 Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (Geoproxy Kartenauszug)
Quelle geologische Karte, siehe Legende des vorhergehenden Posting.
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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon MunaUede » Freitag 8. Januar 2016, 12:52

Danke!

"Geologische Karte von Preußen und benachbarten Bundesstaaten / Lieferung 64 / Blatt Crawinkel-Gräfenroda / später Blatt 5230 / Berlin im Vertrieb bei der Königlichen Geologischen Landesanstalt Berlin N 4, Invalidenstraße 44."

Sind die Unterlagen jetzt beim BGR zu finden?

Die Bücher der Königlichen Preußischen Geologischen Landesanstalt hatte ich einmal in der Bibliothel alle in der Hand. War aber mehr nach Geschichten weiter nördlich aus, ... (Fossilien).

Das ist aber eine andere Geschichte, ...
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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon Geo-Klaus » Freitag 8. Januar 2016, 15:21

Die Unterlagen (Geologische Karte und Erläuterungen) befinden sich in einem privaten Archiv und liegen in DIG Form vor.
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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon Geo-Klaus » Freitag 8. Januar 2016, 16:53

Bei Bedarf zum erwähnten Titel Ausleihe möglich.
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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon MunaUede » Montag 11. Januar 2016, 12:17

Gibt es in der Nähe auch Abraumhalden aus dem Goldabbau? Das Buch "Gold in Thüringen" liegt mir vor.

Karten: Danke. Hier ging es mir um andere Regionen in Deutschland. Vom BGR hatte ich Unterlagen erhalten.
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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon Geo-Klaus » Dienstag 12. Januar 2016, 06:55

Danke für die Antwort.
Dann ist das Thema bezüglich der Karte und zugehöriger Beschreibung durch.
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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon Augustiner » Dienstag 12. Januar 2016, 08:46

Phantom 200000 halte auch ich für absoluten Nonsens. Allerdings gab es in diesem Bereich den bekannten Altbergbau aus den 1920er Jahren, sowie die Neuauffahrungen aus den 1936ern. Neben den Auffahrungen mittels Schächten gab es in diesem Bereich auch Abbaue mittels Stollen. Beides scheint mir schon interessant, zumal auf Luftbildern zumindest bei Schacht III auch 1945 deutlich "Begängnis" zu sehen ist.
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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon Geo-Klaus » Dienstag 12. Januar 2016, 09:34

Augustiner hat geschrieben:Phantom 200000 halte auch ich für absoluten Nonsens. Allerdings gab es in diesem Bereich den bekannten Altbergbau aus den 1920er Jahren, sowie die Neuauffahrungen aus den 1936ern. Neben den Auffahrungen mittels Schächten gab es in diesem Bereich auch Abbaue mittels Stollen. Beides scheint mir schon interessant, zumal auf Luftbildern zumindest bei Schacht III auch 1945 deutlich "Begängnis" zu sehen ist.


Natürlich ist der von Dir erwähnte Altbergbau in diesem Bereich von Interesse. Ich bin ja in vorherigen Posting etwas darauf eingegangen.
Zu Deiner Erwähnung nach 1945 "Begängnis" kan ich Dir etwas helfen.
Im Rahmen der TSE /durch SAG wurde im Rahmen der Prospektierung dieses Gebiet intensiv beprobt und dazu aiuch die Stollenmundlöcher und Schächte aufgewältigt. Im Anschluß oberflächlich verwahrt.
Durch die BSE Sitrz Ilfeld noch einmal zur Sicherung aufgewältigt, erkundet und verfüllt. Dazu hatte ich bereits ein Foto einer Schachtaufwältigung eingestellt. Einzig unbekannte ist die Größe des Einsatzes MFS welches hier auch kurzzeitig um 1980 lief.
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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon Augustiner » Mittwoch 13. Januar 2016, 09:20

Falls ich mich jetzt richtig erinnere, war Schacht III mit einer Tiefe von rund 45 m bereits nach ca. 18 m abgesoffen (Ilfeld) ?? Interessant wäre ja, wie und mit was dieser Schacht ausgebaut ist/ war - durch eine Betonplombe könnte man ja durchbohren. Der Schacht bietet m.M. schon reichlich Anlass zu Spekulationen.
Die Anwesenheit von Obersteiger Laus in Luisenthal bis Kriegsende beispielsweise, die notwendige Wasserhaltung und die o.g. Begängnis etc.............
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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon Geo-Klaus » Mittwoch 13. Januar 2016, 12:49

Augustiner hat geschrieben:Falls ich mich jetzt richtig erinnere, war Schacht III mit einer Tiefe von rund 45 m bereits nach ca. 18 m abgesoffen (Ilfeld) ?? Interessant wäre ja, wie und mit was dieser Schacht ausgebaut ist/ war - durch eine Betonplombe könnte man ja durchbohren. Der Schacht bietet m.M. schon reichlich Anlass zu Spekulationen.
Die Anwesenheit von Obersteiger Laus in Luisenthal bis Kriegsende beispielsweise, die notwendige Wasserhaltung und die o.g. Begängnis etc.............


Eine kurze Antwort.
Der Schacht wurde geöffnet. Grund waren die notwendigen Sicherungsarbeiten.
Ich hatte doch bereits erwähnt das der Schacht abgesoffen war. Im übrigen wurde dieser Schacht bereits 1908 in den Erläuterungen zur Geologischen Karte Lieferung 64 Blatt Crawinkel-Gräfenroda (Herausgeber: Königlichen Preußischen Landesanstalt Berlin, Berlin 1908 / E.ZIMMERMANN) auf der Seite 119 Zitat; Entsprechend, wird ebenfalls vom Kinbergvorkommen, in Gewerkschaftsberichten 1899 und 1900 gesagt, in einem 49 m tiefen Schacht und davon ausgehenden Strcken ...
Mir liegen gleichfalls die Gewerkschaftsberichte der Vereinigte Thüringer Kupferbergbau-Gewerkschaft vor in welchen abgehende Strecken in verschiedenen Teufen des Schachtes erwähnt werden. Daraus ist zu entnehmen, das mit dem Schacht
3 Sohlen erschlossen, sprich aufgefahren wurden.
Die Russen hatten bei ihrer TSSE das Grubengebäude befahren, gleichfalls die Wasserhaltung erwähnt, aber eben auch aufsitzende Gesenke (Blindschächte) zwischen der 1. und 2. Sohle.
Ilfeld geht schon wie auch die Dienstelle aus Berlin ok.

Spekulationen gibt es wohl,nur ich werde diese nicht bewerten da solch Dinge nach 1989 durch die bekannten Schriftstelle in Büchern usw. bei Vorträgen und vielem mehr ins Feld gezogen wurden, für mich aber nichts mit Forschung zu tun haben.

Bezüglich Schachtröhre sie war bei der letzten Erkundung durch die TSSE mit einer Verbühnung in ca. 5,00 Meter Tiefe gesichert. Darauf mit Bergematerial verfüllt.
Nachdem es Absenkungen gab, in den späteren Jahren wurde von Forst nachgefüllt. und im Rahmen der Sicherungsarbeiten dann erneut ausgeräumt und mit Betonplombe versehen und diese erneut mit dem Aushub aufgefüllt.
Die Schachtröhre hatte keine Ausmauerung, sie stand vormals in Holzzimmerung.
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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon Augustiner » Mittwoch 13. Januar 2016, 14:06

Also möglicherweise sprechen wir von 2 verschiedenen Schächten ? "Mein" Schacht III liegt etwas südöstlich oberhalb vom sog. Pflanzgarten; es wird nur eine unterste Sohle erschlossen und es handelt sich um eine Neuauffahrung - nix da mit 1908.
Jedenfalls soweit ich das sehe..............

Ebenfalls ist mir keine Erschließung von 3 Sohlen bekannt, 2 Sohlen sind aber o.k.; vgl. "ERIKA".
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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon Geo-Klaus » Mittwoch 13. Januar 2016, 16:14

Augustiner hat geschrieben:Also möglicherweise sprechen wir von 2 verschiedenen Schächten ? "Mein" Schacht III liegt etwas südöstlich oberhalb vom sog. Pflanzgarten; es wird nur eine unterste Sohle erschlossen und es handelt sich um eine Neuauffahrung - nix da mit 1908.
Jedenfalls soweit ich das sehe..............

Ebenfalls ist mir keine Erschließung von 3 Sohlen bekannt, 2 Sohlen sind aber o.k.; vgl. "ERIKA".


Augustiner, Du mußt natürlich verstehen das ich hier nicht alles Material verbrate.
Bin aber gewillt Dir Deine Frage zu beantworten.
Hier der Anhang welcher den Schacht III, ebenfalls ausgewiesen im Orginalriss den ja Walter auch von mir bekommen hat und dann ohne Quelle verstreut hat. (Randbemerkung)
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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon Geo-Klaus » Mittwoch 13. Januar 2016, 16:16

Hier noch der zweite Anhang.
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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon Augustiner » Mittwoch 13. Januar 2016, 16:26

Manganerzberge bei Elgersberg (-burg) ?? Wir reden von verschiedenen Dingen - definitiv.
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Re: Das Dreieck-Die Jagd nach dem Phantom

Beitragvon Geo-Klaus » Mittwoch 13. Januar 2016, 17:03

Bitte was soll dies?
Ich habe Dir den Bezug Kienberg -49 Meter umrandet.
Ein Bier weniger und die Augen werden klarer.
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