Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

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Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon flugschule » Montag 13. Februar 2017, 19:42

Hallo, ich bin Sportpilot und Flugzeugmechaniker in einer Flugschule aus Thüringen.
Ich und mein sehr erfahrener Fluglehrer hatten in Rahmen meiner Ausbildung vor ca. 5 Jahren AUSVERSEHEN einen Abstecher über das Jonastal und den Truppenübungsplatz Ohrdruf gemacht, obwohl das militärischer Sicherheitsbereich ist und nicht überflogen werden darf! Dort ist meinen sehr erfahrenen Fluglehrer (jetzt 62 Jahre) sofort etwas aufgefallen, was er nur mit der Fliegerei in Verbindung bringt. Und zwar sieht man rechts auf der Karte neben den Hanson Kieswerk Bittstädt eine Kahle Stelle im Wald. Genau von Dort aus beginnend gerade Richtung Kieswerk muss sich eine Startbahn für Flugzeuge befunden haben. Das nätürliche Gelände ging dort ursprünglich bis Ende der Bäume und den dort befindlichen Weg und wurde von da an, also ab den Weg, bis zum Kieswerk künstlich verlängert. Aus der Luft beim tiefen Überflug ist dies sehr gut zu erkennen, leider nicht auf Satalittenbildern bei Google. Wie kommt mein Fluglehrer darauf? Dazu muss ich als erstes sagen das wir nach Sichtflugregeln fliegen und ein Auge dafür bekommen um fremde kleinere Flugplätze ohne Probleme aus der Luft zu finden, wobei es sich vielmals nur um eine kleine Wiese handelt, ohne Turm (Tower) und teilweise ohne Bahnmakierungen bzw. wir auch immer Ausschau halten noch geeigneten Notlandemöglichkeiten. Interessant ist natürlich auch seine Bemerkung das das Gelände ab den Waldrand künstlich verlängert wurde. Mein Fluglehrer hat früher Geographie studiert und mir versichert das dort von Menschenhand etwas verändert wurde. Aus der Luft und vielleicht auch zu Fuß vor Ort ist dies einwandfrei zu erkennen.
Auch kennt mein Fluglehrer die Geschichte und Gerüchte über das Jonastal und auch die Horten, welche übrigens für die zivile Luftfahrt von verschiedenen Entwicklern in verschiedenen Varianten wieder gebaut werden soll und teils schon in der Erprobung ist. Dies ist aber ein anderes Thema zu den ich gerne Auskunft gebe. Jedenfalls deswegen ist er auch davon überzeugt das es sich hierbei nur um eine Startbahn für Fluggeräte handeln muss, die an der kahlen Stelle im Wald vielleicht aus unterirdischen Anlagen kommen sollten. Vielleicht ist es jemandem hier im Forum möglich anhand von alten Luftbildern heraus zu bekommen, ob dieses Stück immer mit Bäumen bestückt war, was natürlich die Annahme von meinen Fluglehrer sofort erledigen würde. Trotzdem bleibt dann noch die Frage aus welchen Grund hier das natürliche Gelände künstlich verlängert wurde. http://www.google.de/maps/place/Jonasta ... 0.8820735g
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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon flugschule » Montag 13. Februar 2017, 20:31

Bild von gedachter Startbahn. Ich weiß nicht seit wann es das Kieswerk gibt, es ist möglich das die Bahn auch noch weiter ging. Gut zu erkennen ist auf dem Bild, das das Gelände am Ende der Bäume normaler weise abfallen würde und nur im Bereich der roten Linie künstlich erhöht ist.
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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon Mercedes-Diesel » Montag 13. Februar 2017, 21:17

Interessante Theorie. Allerdings,dazu kann Augustiner was sagen, wäre auf den Luftbildern aus der Zeit etwas zu sehen...ist es aber nicht. Weiterhin gab es eine Landebahn oberhalb vom Dreieck sowie eine weitere im Eichfeld.
Mit einem Fluglehrer vom Kurs abgekommen und über den TÜP geflogen ? In was für einer Höhe seit ihr darüber? Der Bereich ist Kontrollzone bis Ground von Erfurt Bindersleben. Das dürfte fett Theater gegeben haben...erzähl mal...
Grüße Andreas

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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon Chlotar » Montag 13. Februar 2017, 21:18

Das ist recht schnell aufgeklärt. Dieser Bereich wurde erst nach 1992 gerodet. Die BW-Pioniere haben hier geübt und dabei den ein oder anderen Blindgänger aus 100 Jahren Übungsplatznutzung beseitigt. Ein Flugzeug ist dort zu keiner Zeit gestartet oder gelandet.
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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon Neugier » Dienstag 14. Februar 2017, 09:13

Sehr schön, schnell aufgeklärt. Hatte mich auch schon gewundert, dass trotz Vorhandensein mehrerer Feldflugplätze ringsherum nun noch einer da gewesen sein soll. Nur der Vollständigkeit halber @Chlotar, woher hast du Information? warst du dabei?
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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon Wiesel » Dienstag 14. Februar 2017, 13:17

richtig, die Kahle Stelle im Wald ist von der Bundeswehr in den 2000ern erst gerodet worden. Dort befindet sich die "AusbAnlgPi 3" (Ausbildungsanlage Pioniere 3)

Am Waldrand zum Keiswerk hin befindet sich im Bereich der gedachten Landebahn ein ca. 20-30 meter tiefer und auch im Durchmesser ebenso großer Erdfall.
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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon Chlotar » Dienstag 14. Februar 2017, 16:03

@Neugier
Nein, ich war nicht dabei! Mir ist die Gegend, bis 1992, einigermaßen geläufig gewesen.
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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon flugschule » Dienstag 14. Februar 2017, 17:34

Naja, Sonntag Mittag war keine Bundeswehr vor Ort und wer tief und leise (kein Funkbetrieb und kein Transponder) fliegt, den merkt auch keiner. Aber um dich zu beruhigen, ich kenne einige Piloten die immer mal ein Abstecher Richtung Jonastal machen und Bunkerforscher (nicht negativ gemeint) an Bord haben. Zurück zum Thema. Wie gesagt, es ist 5 Jahre her als wir dort drüber geflogen sind um uns alles anzuschauen, aber ich meine es muss diese Stelle gewesen sein. Vielleicht könnte jemand mal Bilder von den anderen zwei Start- und Landebahnen posten. Eigentlich hätte ich hier nicht geschrieben, wenn ich von meinen Fluglehrer nicht so überzeugt wäre. Ich kenne ihn, sein Wissen, seine große Erfahrung jetzt sehr gut und bekomme diese regelmässig von anderen Piloten und Flugschulen bestätigt, das es fast unwahrscheinlich erscheint, das er sich getäuscht hat. Interesant ist wie gesagt, bei diesen Überflug sehr gut zu erkennen war, das am Ende von den Berg der Hang künstlich verlängert wurde, in einer Breite von etwa 100-200m und in der Länge bis zum heutigen Kieswerk oder darüber hinaus. Selbst wenn es nicht für Flugeräte bestimmt war, muss es eine andere Funktion dafür gegeben haben.
Was ist zum Beispiel auf Luftbildern vor 1945 zu erkennen? Weil von 1945 bis 1994 als die Russen abgezogen sind, ist freilich viel Vegetation gewachsen, sodass die Bundeswehr erstmal zu roden hatte.
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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon flugschule » Dienstag 14. Februar 2017, 18:04

Habe jetzt nach gefragt, es lässt mir ja doch keine Ruhe. Mein Fluglehrer kann sich noch sehr gut daran erinnern und sagt das die Bergkante an dieser Stelle verlängert wurde und er sich nur schwer vorstellen kann das es sich um eine nätürliche Geländestruktur handelt, auch weil diese Verlängerung eine Ebene mit den Bergrücken ergibt und das Erscheinungsbild dieser Verlängerung nicht zu der Umgebung passt, das sie natürlichen Ursprung wäre.
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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon flugschule » Dienstag 14. Februar 2017, 18:37

Nochmal ein Bild zum veranschaulichen was uns aufgefallen ist. Es muss auch nicht unbedingt sein, das die baulichen Maßnahmen 1945 abgeschlossen waren und die Anlage betriebsbereit gewesen ist, genauso wenig gehen wir hier von einer Startbahn für konventionelle Fluggeräte aus, falls etwas an unserer Vermutung dran ist. Am besten wäre wirklich ein Luftbild von 1945 um dieses Thema aufzuklären.
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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon kallepirna » Mittwoch 15. Februar 2017, 12:13

Vielleicht war es auch ein Bahndamm für Kleinbahn oder ähnlichem. mfg.kallepirna
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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon Chlotar » Mittwoch 15. Februar 2017, 15:33

@Kallepirna
Nein, nichts dergleichen - Natur pur!

@Flugschüler
Der von Dir südwestlich der Kiesgrube bis zum Tambuch markierte unbewaldete Bereich gehört nicht zum Platz und ist seit jeher frei begehbar. Dort könntest Du Dir einen "geerdeten" Überblick zur Topographie verschaffen und eventuell sind Deine Fragen dann schon beantwortet.

Mich irritiert ein wenig, dass ihr bei dem Überflug die tatsächlich in diesem Bereich vorhandene, auch für Laien erkennbare, Start- und Landebahn nicht entdeckt habt. Dafür aber eine "Flugscheiben-Start- und Landebahn" mit vorgelagerter Produktion. Ich hoffe die Initialen Deines Fluglehrers lauten nicht "T.M.", "M.S.","R.E.", "W.B.", etc.?!

Luftbilder des Bereiches kannst Du Dir hier, kostenfrei, herunterladen:
http://www.geoportal-th.de/de-de/downlo ... ingen.aspx
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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon flugschule » Mittwoch 15. Februar 2017, 17:29

Mmh, kein Mensch spricht hier von Flugscheiben. Als nicht konventionelle Fluggeräte meine ich z.b. damaliche Prototypen mit Düsenantrieb oder ähnlichen, aber keineswegs irgendwelche Flugscheiben, den wenn du dich so gut auskennst, müsstest du wissen das diese keine Startbahn brauchen [bart] Ok, wusste nicht das es gleich in diese Richtung abgeht hier in den Forum. Welche vorhandene Bahn? Wir haben Crawinkel und den dort gelegenen Ul Platz überflogen und sind dann nur im Bereich Jonastal und über ein Teil vom Truppenübungsplatz gekreist, anschliesend über Crawinkel zurück.
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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon Varga » Mittwoch 15. Februar 2017, 18:10

Niemand hilft dem @Flugschüler.
Flugplatz Röhrensee:
http://www.mil-airfields.de/deutschland/roehrensee-ohrdruf-flugplatz.html

Gruss
Varga
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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon flugschule » Mittwoch 15. Februar 2017, 18:49

Vielen Dank Varga, aber das ist heute bestimmt auch nur große Wiese wie damals, demnach würde ich überall Flugplätze finden...
Auch vielen Dank für den Tip mit den geoportal, net schlecht.
Wie geagt, live aus der Luft sieht alles anders aus als bei Google earth, so bin ich mir nicht mal sicher ob das der Bereich war, ich werde dies aber bei Gelegenheit überprüfen. Ich denke mir ja sowas nicht einfach aus, melde mich dann auch noch hier im Forum an um meine Räuberpistole am Mann zu bringen.
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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon Varga » Mittwoch 15. Februar 2017, 20:24

@flugschule: Das ist eine Räuberpistole was du hier vermutest. Guck dir mal die im Link enthaltenen Luftbilder genauer an. Besonders das von 1953, und das vom 22.07.45. Wo ist deine Landebahn?

Gruss
Varga

NB.: Vielleicht hast du bemerkt, dass ich auch einige Flugerfahrung habe.
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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon Wiesel » Donnerstag 16. Februar 2017, 07:36

Flugplatz Röhrensee ist heute auch noch in Benutzung (wenn man es so nennen kann)

Auf dem Flugfeld werden jetzt UAV´s gestartet und gelandet. Außerdem ist diese Fläche noch Luftlandeabsetz / absprungplatz.

In der Zeit der russischen Besatzung habe ich von vielen Zeitzeugen gehört das dort auch Transport- und Kampfflugzeuge gelandet und gestartet sind.

Wie z.B. die Mig-23/27 welche für Landungen auf unbefestigten Untergründen konzipiert wurde.
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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon spurensucher » Donnerstag 16. Februar 2017, 10:36

Wiesel hat geschrieben:Flugplatz Röhrensee ist heute auch noch in Benutzung (wenn man es so nennen kann)

Auf dem Flugfeld werden jetzt UAV´s gestartet und gelandet. Außerdem ist diese Fläche noch Luftlandeabsetz / absprungplatz.

In der Zeit der russischen Besatzung habe ich von vielen Zeitzeugen gehört das dort auch Transport- und Kampfflugzeuge gelandet und gestartet sind.

Wie z.B. die Mig-23/27 welche für Landungen auf unbefestigten Untergründen konzipiert wurde.

Gelten die Angaben zur Sichtung von sowjetischen Flugzeugen auf dem Feldflugplatz Röhrensee auch für die achtziger Jahre und sind damit explizit Landungen und Starts gemeint?
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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon Chlotar » Donnerstag 16. Februar 2017, 13:15

In den 70ziger und 80ziger Jahren ist meines Wissens nach, nur regelmäßig, teilweise wöchentlich, der Hubschrauber mit der Beobachtergruppe für das Schießen der Mi-24 gelandet und hat diese, die Beobachter, beim "Feldherrenhügel" abgesetzt.
Die Landung von Kampfflugzeugen würde ich ausschließen wollen! Das die ein oder andere Antonow o.ä., als Transporter, gelandet ist, wäre schon gut möglich.
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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon Wiesel » Donnerstag 16. Februar 2017, 15:22

Habe aber mehrere Zeitzeugen die dieses aber behaupten. einer von denen war Schäfer im Raum Wechmar/Mühlberg und konnte dies beobachten. Leider ist der Zeitraum unbekannt. Tut dem eigentlich Thema aber nix zur Sache^^
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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon spurensucher » Donnerstag 16. Februar 2017, 18:47

Chlotar hat geschrieben:Die Landung von Kampfflugzeugen würde ich ausschließen wollen! Das die ein oder andere Antonow o.ä., als Transporter, gelandet ist, wäre schon gut möglich.
VG

Was du schreibst ist ja im Prinzip auch so Konsens.

@Wiesel,
gelten die Angaben zur Sichtung von sowjetischen Flugzeugen wirklich für den Feldflugplatz Röhrensee und sind damit explizit Landungen und Starts gemeint? Ohne Zeitangaben ist das natürlich sehr, sehr ungenau.
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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon Wiesel » Donnerstag 16. Februar 2017, 20:31

Ja es soll wirklich im Bereich "Horst" solche Starts und Landungen gegeben haben. Das wurde einmal vom Wald bei Luisenthal aus beobachtet und von der nähe von Wechmar.

Die rede war davon das Düsenjets gelandet sind und irgendwann später wieder starteten.
Dazu solle s aber nur sehr vereinzelt gekommen sein.
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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon Chlotar » Freitag 17. Februar 2017, 10:24

@Wiesel
Auch wenn es mit dem ursprünglichen Thema wirklich nicht mehr viel zu tun hat:
Ich bezweifele nicht, dass Dir das jemand so erzählt hat aber weder vom "Wald bei Luisentha"l (Kienberg?), noch aus der "Nähe von Wechmar" ist die Horst derart einzusehen, dass man Starts und Landungen, von was auch immer, hätte verfolgen können.
In den Neunzigern hat es hier häufiger Tiefflüge der BW gegeben, bei denen auch der Platz überflogen wurde, u.U. ist da dem ein oder anderen Zeitzeugen etwas in der Erinnerung "verrutscht".
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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon Wiesel » Freitag 17. Februar 2017, 13:20

ich wüsste nicht warum dies nicht der Tatsache entsprechen könnte.

Noch vor 10-15 Jahren wurde mir der Vogel gezeigt als ich sagte das auf dem TrÜbPl. Atomraketen stationiert waren.
Selbst die Bundeswehr hat zu jener Zeit solche Aussagen als Blödsinn dargestellt.

Was ist nun? Nun gibt es genügend Beweise dafür.

An jeder noch so tollkühn klingenden Geschichte hängt ein fetzen Wahrheit.

Um es nochmal zu verdeutlichen, Die Zeitzeugen berichteten unabhängig voneinander das es erst tiefe Überflüge gab und die Jets dann mit ausgefahrenen Fahrwerk gelandet seien, und einige Zeit später mit donner und schall wieder abgehoben sind. Und vom Kienberg sieht man die Horst und von Wechmar auch.

Habe von beiden Punkten Luftlandeoperationen der BW sowie Drohen-Übungen beobachten.

Ober der Zeitzeuge auf dem Kienberg stand weiß ich nun leider nicht, kann auch der Schlossberg gewesen sein. Aber das spielt keine Rolle, selbst tiefe Transall überflüge sieht man da sehr gut.
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Re: Flugzeugstartbahn Kieswerk Bittstädt

Beitragvon Chlotar » Freitag 17. Februar 2017, 14:59

@Wiesel
Kernwaffen auf dem Platz und Du hast die Beweise?! Würde mich freuen wenn Du dies etwas präzisieren könntest.

Von Wechmar aus ist das Flugfeld der Horst nicht zu sehen, eben so wenig vom Kienberg aus - das ist aufgrund der Topographie einfach nicht möglich!
Das Du Luftlandeübungen der BW oder der Niederländer beobachtet hast, ist unbestritten aber dabei sind keine Flugzeuge gelandet.
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