Hitlers Bombe??

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Beitragvon MarcoPolo » Montag 3. April 2006, 10:28

Beweise? Ich glaube eher nicht. Die wollen nur kräftig die Werbetrommel rühren. Das Buch von Karlsch "Hitler's Bombe" kann auch keinen harten Beweis liefern sondern bloss Hinweise (Indizen), dass sie irgendwie das bisschen angereicherte Uran in einem letzten, nur für Forscher interessanten Versuch verpulvert haben.

Karlsch und Petermann erinnern mich an diesen Vogel, der behauptet, in Port Chicago sei 1944 die erste Atombombe hochgegangen (google mit "Vogel Port Chicago"). Und es sei auch noch eine Wasserstoffbombe gewesen.
MarcoPolo
 

Walter Schellenberg

Beitragvon Hans-Jürgen Räppold » Mittwoch 16. August 2006, 11:20

[bart] in Walter Schellenberg "Memoiren", Verlag für Politik und Wirtschaft, Köln ist kein Hinweis auf Kammler zu finden ...
Auf Seite 400 (Anhang) ist ein Auszug des Tagebuchs von Franz v. Papen wiedergegeben!
(look-) Jürgen
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Beitragvon kps » Mittwoch 25. Oktober 2006, 09:23

Anbei ein Zitat aus dem Forum Schatzsucher.de zur Auswertung des Raketen-Vortrages in Bleicherode am 22.10.

Bingo;264832 hat geschrieben:...Interessant waren auch die Gespräche am Rande der Veranstaltung. So ist bekannt geworden, dass im Auftrag von Karlsch in russ. Archiven Filmaufnahmen von dem ersten nuklearen Bombenstest in Deutschland entdeckt wurden. Die 2. Auflage des Buches soll nunmehr in Bearbeitung sein.

Viele Grüße
Bingo
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Beitragvon Volwo » Mittwoch 25. Oktober 2006, 10:19

möge er sie bitte endlich zeigen



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Beitragvon ssch » Mittwoch 25. Oktober 2006, 10:26

(...) in russ. Archiven Filmaufnahmen (...)

Und dabei handelt es sich diesmal nicht um Wochenschaubilder von der Westfront? :-)

Viele Grüße
Sebastian
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Beitragvon bobo » Mittwoch 25. Oktober 2006, 10:41

Na, die will ich dann aber auch mal sehen.
MfG BOBO
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Beitragvon kps » Mittwoch 25. Oktober 2006, 10:42

ssch hat geschrieben:
(...) in russ. Archiven Filmaufnahmen (...)

Und dabei handelt es sich diesmal nicht um Wochenschaubilder von der Westfront? :-)


Die stammten jedenfalls nicht aus der Hand des Autors als eindeutiger Beweis. Dieser Film kam woanders her. Einfach abwarten heißt die Devise. Mehr können wir nicht machen. Für Pilgerfahrten zum TrÜbPl Ohrdruf halte ich es ebenfalls noch etwas verfrüht [pop]

MfG
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Beitragvon TÜP » Donnerstag 9. November 2006, 21:32

Gibt es eigentlich, in diesem Zusammenhang, etwas neues von Petermanns Film über die dt. Bombe?
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Beitragvon bobo » Freitag 20. April 2007, 18:21

Tut sich doch was :)

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Beitragvon alpha » Donnerstag 19. März 2009, 21:35

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Beitragvon TÜP » Donnerstag 19. März 2009, 21:45

Oh jetzt warst du schneller - ich wollte es gerade einstellen! [-<5>-]

Ja - das wird einigen Schriftstellern gar nicht in den Kram passen. Aber es untermauert die vom Jonastalverein vertretene Meinung: Keine Bombe vor dem Trinity-Test !
Mehner, Karlsch und vorallem Stade liegen völlig daneben mit ihren Manuskripten, Büchern und Erklärungen!

http://ec.europa.eu/dgs/jrc/downloads/j ... ves_en.pdf
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Reaktion

Beitragvon Watten » Freitag 20. März 2009, 05:19

Die Schriftgelehrten werden auch dafür eine Erklärung finden!

Spekulation:
Das ist doch nur Spielmaterial, um auf die falsche Fährte zu locken. Geschickter Schachzug, damit der wahre Wissensstand verschleiert bleibt.

Auf die Reaktionen bin ich schon gespannt.
Gruß Watten

...un wo nix is, na ja, da werden wir so lange suchen, bis wir etwas finden!
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Beitragvon Silko » Freitag 20. März 2009, 05:31

Der Spiegel-Artikel ist grottenschlecht aufgesetzt und recherchiert. Strotzt von Fehlern. Was man von der Geschichte des erhofften aber doch nicht gefundenen Plutonium im funkenschlagenden Uranwürfel (!!) halten soll, weiß ich auch noch net genau. xD
Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen. (Erasmus von Rotterdam)
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Beitragvon burghart » Freitag 20. März 2009, 06:55

Fazit der Wissenschaftler: Die Deutschen hätten nur dann einen Reaktor mit selbsterhaltender Kettenreaktion bauen können, wenn die Arbeitsgruppen von Diebner und Heisenberg ihre Würfel kombiniert hätten. Dies war jedoch kurz vor Kriegsende nicht mehr möglich.


Moin.
Mein Fazit: Beschäftigungstherapie für Institutsgelehrte.

Gruß
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Beitragvon burion » Freitag 20. März 2009, 15:18

Das ist doch nur Spielmaterial, um auf die falsche Fährte zu locken. Geschickter Schachzug, damit der wahre Wissensstand verschleiert bleibt.

Das ist er wieder! :) Der ZIRKELSCHLUSS + Geottesbeweis-ähnlich Gedankengang.
Gerade weil ich Gott nicht sehen kann, muss er da sein und über übernatürliche Kräfte verfügen, denn sonst könnte ich ihn ja sehen. Super-Beweis!

HerzlGrüße
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Beitragvon Augustiner » Freitag 20. März 2009, 18:41

burion hat geschrieben:
Gerade weil ich Gott nicht sehen kann, muss er da sein und über übernatürliche Kräfte verfügen, denn sonst könnte ich ihn ja sehen. Super-Beweis!

HerzlGrüße
Jürgen


Dem kann ich mich eigentlich nur anschließen; allerdings hätte ich für diesen Satz eine DIN-A-4 Seite verbraten :-top)
Schon die Gebrüder Grimm hatten diese Marktlücke entdeckt und "solange sie nicht gestorben sind, so leben ihre Nachfahren noch heute".... und man kann davon anscheinend einigermaßen gut leben, aber "wir" brauchen ja die Sensationen !! LEIDER.......
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Beitragvon PEKE » Freitag 20. März 2009, 20:34

Hallo Leute,
in dem Artikel steht meines Wissens nur ein guter Satz.
" Die Platte ist mitte 1940 hergestellt worden."
Frage? Was kann man in 4 Jahren ernsthafter Forschung alles erreichen.
z.B. Raketen bauen, ME262 , etc........

Man sollte nicht alles was die Autoren geschrieben haben ad Acta legen.

Mfg. PEKE
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Beitragvon Mac58 » Samstag 21. März 2009, 15:00

Silko hat geschrieben:Was man von der Geschichte des erhofften aber doch nicht gefundenen Plutonium im funkenschlagenden Uranwürfel (!!) halten soll, weiß ich auch noch net genau.


Die Untersuchung geht davon aus, daß alle Versuche eine nukleare Kettenreaktion in Gang zu bringen, zu einer Bildung von Plutonium hätte führen müssen.
Letzteres entsteht durch Bestrahlung von Uran (238) mit Neutronen, was bei einer nuklearen Kettenreaktion u.a. auch auftreten kann.
Da man kein Plutonium gefundet hat, wird geschlossen, daß die untersuchte Probe nicht in Experimenten eingesetzt wurde, die sich mit nuklearen Kettenreaktionen befasst haben.
Streng wissenschaftlich kann aus dieser Untersuchung nicht geschlossen werden, daß es niemals Versuche zu einer gesteuerten Kettenreaktion gegeben hat, da nur ein Würfel und nicht die gesamte Menge des damals in Deutschland befindlichen Urans geprüft wurde.

Anyway, sollte es jemals zu einem Atombombentest auf dem TÜP gekommen sein, müßte man heute noch die radioaktive Strahlung und die entsprechenden Isotope/Elemente nachweisen - und entsprechend die erhöhten Krebsraten bei den Bewohnern rund um den TÜP.
Und meines Wissens ist hier nada. Somit auch kein Atomwaffentest.

Was das Funkenschlagen angeht:
Uran ist ein sehr dichtes, relativ weiches, silber-weißes Metall, welches in fein verteiltem Zustand selbstentzündlich ist.

Wenn ich solch einen Würfel übers Pflaster jage, ist es klar, daß dann Funken schlagen.
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Beitragvon Mac58 » Samstag 21. März 2009, 15:05

burion hat geschrieben:Gerade weil ich Gott nicht sehen kann, muss er da sein und über übernatürliche Kräfte verfügen, denn sonst könnte ich ihn ja sehen. Super-Beweis!


Du sprichst den sog. ontologischen Gottesbeweis an, der ist aber etwas komplexer und geht über ein paar mehr Ecken.
Dies würde aber diesen Thread sprengen.
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Beitragvon burion » Samstag 21. März 2009, 18:52

Yepp. War mehr metaphorisch gemeint.
Ich wollte schließlich nicht den Server sprengen... [-<5>-]

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Beitragvon rak64 » Samstag 21. März 2009, 19:37

Nabend,

stand nicht in den amerikanischen Berichten, die Behälter mit schwerem Wasser befanden sich 10 km von Haigerloch entfernt? Inwiefern ist denn gesichert das der Reaktor angefahren wurde, denn das ist doch genau was der Bericht behauptet, oder?
Wurde denn der Keller selber auch untersucht?
Zum Zweiten, wieder Winterschlaf, also Material war 1940 (wie konnte der Zeitpunkt so genau bestimmt werden) aber danach nichts.
Ich halte den Bericht nicht gerade für plausibel.
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Beitragvon Muchas Grazias » Samstag 21. März 2009, 21:31

So ein Quatsch mit dem Reaktor! In Stadtilm ist Niemals ein Reaktor gewesen! Das war ein in größter Eile zusammengeschustertes und nicht mal komplettes Labor, weiter Nichts!

Wo kommt dieser Blödsinn mit dem Reaktor eigentlich her???
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Beitragvon TÜP » Sonntag 22. März 2009, 10:45

Gott hat nicht den Menschen erschaffen, sondern der Mensch erschuf Gott «nach seinem Bilde».
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Beitragvon Mac58 » Sonntag 22. März 2009, 11:06

rak64 hat geschrieben:stand nicht in den amerikanischen Berichten, die Behälter mit schwerem Wasser befanden sich 10 km von Haigerloch entfernt? Inwiefern ist denn gesichert das der Reaktor angefahren wurde, denn das ist doch genau was der Bericht behauptet, oder? Wurde denn der Keller selber auch untersucht?
Zum Zweiten, wieder Winterschlaf, also Material war 1940 (wie konnte der Zeitpunkt so genau bestimmt werden) aber danach nichts.


Die Amerikaner waren sehr daran interessiert, wieweit die Deutschen mit Ihrem sog. Uranprojekt gekommen waren.
Anlässlich einer Reise von Niels Bohr erzählte dieser von dem Stand der deutschen ForschungenUS-Wissenschaftlern, u.a. auch Fermi, der die Möglichkeit einer kontrollierten Kettenreaktion erkannte und 1942 in Chicago das erste erfolgreiche Reaktorexperiment durchführt.
Nachdem die USA 1941 in den Krieg eingetreten waren diese Dinge natürlich von höchster strategischer Wichtigkeit, da diese bei Erfolg in jedem Fall kriegsentscheidend waren - das Manhattan Projekt wurde gestartet.

Die Frage, ob deutsche Wissenschaftler bereit und in der Lage waren, für die Nazis die Bombe zu bauen muß auf Basis der gesamten Situation in Deutschland gesehen werden.
Welchen Aufwand die Entwicklung der Bombe zu damaliger Zeit bedeutete, zeigt das Manhattan-Projekt, wo mehrere 1000 Mitarbeiter zusammengefasst wurden.

==> Daß der Keller in Haigerloch genauestens untersucht wurde, kann als gesichert gelten, zumal man auf jeden Fall verhindern wollte, daß dieses Wissen in die Hände der Sowjets gelangen sollte.
Die USA hatten damals alle Aktivitäten in sog. ALSOS-Missionen zusammengeasst, deren Ziel es war, deutsche Bemühungen zum Bau einer Bombe auszuforschen und zu verhindern.

==> Das Alter der o.g. Proben kann über die radioaktiven Zerfallsreihen bestimmt werden. Dies geschieht in ähnlicher Weise wie bei der sog. Radiocarbonmethode.
Mac58
 

Beitragvon rak64 » Sonntag 22. März 2009, 21:07

Das heißt: der ganze Bericht ist wertlos! Oder?
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