Buch: Mysterium Jonastal

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Re: Buch: Mysterium Jonastal

Beitragvon kps » Samstag 11. Januar 2020, 15:00

Sind wir jetzt noch beim Buch? Nur darum sollte es hier gehen.

Sucher hat geschrieben:Das Buch fasst einige bereits bekannte Informationen zusammen und bewertet diese.Ob das alles so richtig ist ,ist Ansichtssache.


Hmm, scheinbar. Stammt die nachfolgende Bewertung aus dem Buch oder vom Sucher persönlich?

Sucher hat geschrieben: Was jedoch mal klargestellt werden sollte ist die Funktion dieser Stollen.Dazu braucht man nur die vorhandenen Luftbilder mal richtig auswerten(z.BSp.von 1943) Da wird ersichtlich das nicht nur von unten sondern auch aktiv von oben gearbeitet wurde.Betrachtet man die ganzen Maschinen und Anlagen genau,dann wird auch klar es ging hier nie um ein neues FHQ(was gern von denGralshütern behauptet wird.


Mit dem Gral hat sich vor allem der Autor laut seiner Vita beschäftigt. In Bezug auf das Jonastal gibt es nichts zu hüten oder zu mystifizieren. Was trägt das Buch dazu bei oder wo kann es andere Behauptungen entkräften?

Weder die Behauptung bzgl. deutlichen Veränderungen/ Sichtungen auf Lubis und den Maschinen etc. steht in keinem Widerspruch zum Schwerpunkt FHQ. Man muss eher umgekehrt einiges an Fakten, Sachzeugen, Aussagen und Dokumenten ignorieren, um zu so einer oberflächlichen und vorschnellen Meinung zu kommen. Das dient nur der Mystifizerung und Legenbildung.

Sucher hat geschrieben: Ein LuBi zeigt eine in Startstellung befindliche Rakete .Vielleicht hilft es mal die Denkrichtung zu ändern und den Gesamtzusammenhang des Komplexes zu betrachten- dann kommt der Aha- Effekt von selbst.Sofern man natürlich an der historischen Wahrheit überhaupt interessiert ist. [bart]


Sollte wirklich eine Rakete sichtbar sein auf einem Lubi und nachweisbar dort gestanden haben, dass wäre dies theoretisch kein Wiederspruch. Zunächst einmal ist immer noch ein TrÜbPl in der Nachbarschaft, während den Kriegshandlungen wurden Raketenstellung gemäß dem Frontverlauf immer weiter zurückgezogen. Weiterhin hätte das FHQ auch geschützt werden müssen z.B. vor Angriffen aus der Luft. Dazu wäre eine Ergänzung von Flak durch Boden-Luft-Raketen logisch und konsequent.

Der Lubi Rückschluss, dass die jeweilige Rakete aus den bekannten oder unbekannten Stollen kommen müsste, die nicht breit genug und nicht ausgebaut genug waren, ist vorschnell und nicht schlüssig. Eher im Gegenteil ist der Vergleich mit bekannten Raketenabschußstellen z.B. in Frankreich zu ziehen und auch den mobilen Einheiten, die sich durch mehr als nur einer Rakete auszeichneten. Für die Startvorbereitungen und den Abschuss war viel mehr nötig. So lange es da nicht weitere Anhaltspunkte gibt, bleibt es ein Bildfehler oder Fehlinterpretation einer ganz normalen Struktur am Boden.

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Re: Buch: Mysterium Jonastal

Beitragvon kps » Samstag 11. Januar 2020, 15:09

PEKE hat geschrieben:...Luftbilder von 43 sind nur ohne Baustelle zu finden.
Baustelle gab es erst ab 44. Das ist mein Kenntnisstand. Ob es da was anderes in der Umbebung von ca 15km gab,
ist zu vermuten. Aber das Tal selber, ohne Bahnanschluß- Unmöglich würde ich sagen. Schmalspurbahn erst ab 45
einsatzbereit.


Sucher hat geschrieben:Peke,was du da vermutest ist aber auch nur eine Vermutung.


Nein - Peke hat Wissen und kann das beweisen, was er da geschrieben hat. Er schrieb, dass alles andere eine Vermutung ist. Also ist eine Vermutung, was Sucher vermutet und Sucher muss beweisen und liefern - hier aber besser erst mal nur zum Buch. Neue Nebelkerzen helfen nicht.

Sucher hat geschrieben:Die LuBi zeigen eindeutig Bauarbeiten inc.der Geräte weit vor 1943.Über den Stollen 1-25 wurde bereits viel früher gearbeitet und zwar nach unten!Die Bauarbeiten ab 1944 im Stollenbereich sollte nur sicherstellen,das die Ausfahrt der Rakten optimal erfolgen kann.


Auch hier noch mal der Hinweis auf La Coupole bei Helfaut-Wizernes, das Blockhaus von Éperlecques sowie den unterirdischen V3-Bunker bei Mimoyecques. Von oben beginnen ist so was von offensichtlich, umständlich und müsste viel mehr deutliche Spuren hinterlassen in Bezug auf Abraum, Belüftung und Infrastuktur drumherum.

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Re: Buch: Mysterium Jonastal

Beitragvon muhmer » Samstag 11. Januar 2020, 18:28

kps hat geschrieben:Auch hier noch mal der Hinweis auf La Coupole bei Helfaut-Wizernes, das Blockhaus von Éperlecques sowie den unterirdischen V3-Bunker bei Mimoyecques. Von oben beginnen ist so was von offensichtlich, umständlich und müsste viel mehr deutliche Spuren hinterlassen in Bezug auf Abraum, Belüftung und Infrastuktur drumherum.


Da bist Du schwer im Irrtum.
Mach mal einen Kurzurlaub in @kallepirna`s Hotel, wenn er sich seine Ration Radon abholt. Dann schaust Du Dir das Hotel und die nähere Umgegend an. Du wirst erschrecken, was an diesem idyllischem Ort gelaufen ist!
Gruß Andreas
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Re: Buch: Mysterium Jonastal

Beitragvon Edgar » Samstag 11. Januar 2020, 19:34

Auch als Nur-Leser werde ich den Verdacht nicht los, dass hier jemand versucht das Forum aufzumischen. Ich habe da auch einen Verdacht.
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Re: Buch: Mysterium Jonastal

Beitragvon Stefan.W » Samstag 11. Januar 2020, 19:46

Moin
Das würde ich eher bei dem User ''Rotwild''vermuten..
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Re: Buch: Mysterium Jonastal

Beitragvon kps » Samstag 11. Januar 2020, 22:24

Hallo Edgar - Früher hattest du in diesen Fällen glaube so ein Ziehen oder Jucken.
Kannst du was zu den Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten sagen?

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Re: Buch: Mysterium Jonastal

Beitragvon Augustiner » Sonntag 12. Januar 2020, 09:06

Ich warte nun schon seit Mai 2019 auf ein Foto (Beifang) vom User "muhmer" wonach Loren an der Kompressorstation im Berg verschwinden.
Seitdem habe ich auch so ein Ziehen...........in der linken Hüftgegend.
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Re: Buch: Mysterium Jonastal

Beitragvon kps » Sonntag 12. Januar 2020, 10:07

Da könnten die belgischen Fotos gemeint sein, wenn es um die große Kompressorenstation und den Bereich hinter der Kantine geht. Wo wurde das diskutiert? Hier im Forum?

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Re: Buch: Mysterium Jonastal

Beitragvon muhmer » Sonntag 12. Januar 2020, 10:16

Hast recht. Aber nur damit. Ist bei mir im Trubel um "Orphe" und "weit weg Arbeit" untergegangen. Entschuldige. Wird bei nächster Gelegenheit nachgeholt.
Gruß Andreas
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Re: Buch: Mysterium Jonastal

Beitragvon MunaUede » Montag 13. Januar 2020, 17:52

Und, wo ist da ein entsprechendes Bild, dass den Nachweis erbringt für: "Ich warte nun schon seit Mai 2019 auf ein Foto (Beifang) vom User "muhmer" wonach Loren an der Kompressorstation im Berg verschwinden."?
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Re: Buch: Mysterium Jonastal

Beitragvon muhmer » Montag 13. Januar 2020, 18:29

Habe ich gesagt das mein Bild bei den Belgischen Fotos dabei ist? Nein!
Aber schau Dir mal vom ersten Link das 18. Bild mit einer guten Graphikkarte an. Der Hintergrund ist nicht so wie immer behauptet wird.
Gruß Andreas
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Re: Buch: Mysterium Jonastal

Beitragvon Stefan.W » Mittwoch 15. Januar 2020, 19:18

Moin
Um nun auf das Buch zurückzukommen..
Ehrlich gesagt kann man sich die 15euro auch sparen..
Sagenhafte 53 Zitate entnommen von Remdt/Wermusch,Tatort Jonastal von KPS und den üblichen Verdächtigen.
Wer sich mit dem ''Tal'' beschäftigt hat eh schon die ensprechende Literatur zur Hand..
Für mich ist das einfach nur eine Zusammenfassung von Jonastal-Autoren.
Lesenswert...Jain.Für Jemanden der neu auf dem Gebiet ist mag das ja spannend sein..
Evtl schreibt Werner/Varga ja noch etwas dazu..obwohl wir doch die gleiche Meinung dazu haben.
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Re: Buch: Mysterium Jonastal

Beitragvon Augustiner » Mittwoch 15. Januar 2020, 20:39

muhmer hat geschrieben:Aber schau Dir mal vom ersten Link das 18. Bild mit einer guten Graphikkarte an. Der Hintergrund ist nicht so wie immer behauptet wird.


Ja und was siehst Du dort nun ? Lass uns teilhaben !
Selbst mit einer 800 € Graphikkarte kannst Du aus einem bereits endlos komprimierten Bild nicht mehr Inhalt raus holen, was ohnehin nicht drin ist.
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Re: Buch: Mysterium Jonastal

Beitragvon Varga » Mittwoch 15. Januar 2020, 22:32

Stefan.W hat geschrieben:Moin
Um nun auf das Buch zurückzukommen..
Ehrlich gesagt kann man sich die 15euro auch sparen..
Sagenhafte 53 Zitate entnommen von Remdt/Wermusch,Tatort Jonastal von KPS und den üblichen Verdächtigen.
Wer sich mit dem ''Tal'' beschäftigt hat eh schon die ensprechende Literatur zur Hand..
Für mich ist das einfach nur eine Zusammenfassung von Jonastal-Autoren.
Lesenswert...Jain.Für Jemanden der neu auf dem Gebiet ist mag das ja spannend sein..
Evtl schreibt Werner/Varga ja noch etwas dazu..obwohl wir doch die gleiche Meinung dazu haben.


Da kann ich Stefan vollumfänglich zustimmen.
Was lesbar ist, also das was der Autor eingestellt hat, umfasst etwa 135 Seiten. Davon sind 60 Seiten Zitate, in kleiner Schrift! Das, was der Autor selbst schreibt ist nichts Neues, und ich habe es anderswo auch schon gelesen. Für mich ist das Buch nur eine Auffrischung von dem, was ich vergessen habe.

Gruss
Varga
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Re: Buch: Mysterium Jonastal

Beitragvon TÜP » Mittwoch 5. Februar 2020, 06:28

Sucher hat geschrieben:Peke,was du da vermutest ist aber auch nur eine Vermutung.Die LuBi zeigen eindeutig Bauarbeiten inc.der Geräte weit vor 1943.Über den Stollen 1-25 wurde bereits viel früher gearbeitet und zwar nach unten!Die Bauarbeiten ab 1944 im Stollenbereich sollte nur sicherstellen,das die Ausfahrt der Rakten optimal erfolgen kann.
Ach so und hier noch ein Bild ,kann sich jeder seinen Reim drauf machen -ist top aktuell!


Was du da vermutest ist aber auch nur eine Vermutung sucher!

Welchen Auftrag hast du denn hier in diesem Forum? Verwirrung schaffen? Vielleicht bist du der "Gralshüter" des Jonastals.
Dein "Unterwasserfoto" eines angeblichen Raketenstartplatzes ist doch wohl nicht dein ernst, oder? Bring hier mal was handfestes oder lass es sein! Du machst dich hier komplett lächerlich.
Gott hat nicht den Menschen erschaffen, sondern der Mensch erschuf Gott «nach seinem Bilde».
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Re: Buch: Mysterium Jonastal

Beitragvon TÜP » Mittwoch 5. Februar 2020, 07:12

http://nazitunnels.org/archive/archive/ ... 895d4e.jpg

Interessante Grafik in dem Zusammenhang!
Gott hat nicht den Menschen erschaffen, sondern der Mensch erschuf Gott «nach seinem Bilde».
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Re: Buch: Mysterium Jonastal

Beitragvon MunaUede » Mittwoch 5. Februar 2020, 11:08

Naja, die Datierung ist halt vom 15.06.1944 und nicht vom März 1945. Da weiß man nicht, wie viel von der Fläche realisiert wurde.
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Re: Buch: Mysterium Jonastal

Beitragvon PEKE » Donnerstag 6. Februar 2020, 16:12

es gibt aber regelmäßige unterlagen, über den Baufortschritt, der Fläche die geschaffen wurde.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Gruß Peter

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Störe meine Kreise nicht ! Archimedes von Syracus
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