Poppenwald

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Poppenwald

Beitragvon Sucher » Donnerstag 20. Februar 2020, 15:39

Im Pw soll Gold liegen.Veröffentlichungen beim Heimatverein. [-<5>-]
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Re: Poppenwald

Beitragvon muhmer » Donnerstag 20. Februar 2020, 22:20

In den Fels gebeamt. :-D -[nix]-
Gruß Andreas
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Re: Poppenwald

Beitragvon kps » Sonntag 23. Februar 2020, 09:16

Was für Gold? In Barren oder Münzen oder?

Kannst du mehr Text dazu liefern?

In der Presse gibt es aktuell nur ältere Beiträge.

Erzgebirge: Auf der Suche nach verborgenen Nazi-Schätzen im geheimnisumwitterten Poppenwald
29.12.2018 - 15:53, Andreas Förster
Bad Schlema - Am Silvestertag werden sie sich wieder treffen, die Schatzsucher vom Erzgebirge. Um elf Uhr versammeln sie sich dann wie in jedem Jahr am Lorenzstein im geheimnisumwitterten Poppenwald. „Dann trinken wir Glühwein und stoßen an und sagen: Mensch, schon wieder ein Jahr vorbei und nichts gefunden“, sagt Günter Eckardt und lacht.

„Es ist der Wahnsinn“
Der Eckardt-Günter, wie man im Erzgebirge sagt, ist 68 Jahre alt. Der kleine agile Mann aus Schneeberg war mal NVA-Offizier, er hat in der DDR Kulturwissenschaften studiert, nach der Wende ein rund 400 Jahre altes Fachwerkhaus gekauft, es eigenhändig restauriert und mit schönen Landschaftsbildern bemalt. Seine Haupttätigkeit in den vergangenen 20 Jahren aber war die Suche: Unermüdlich spürt er den Geschehnissen nach, die sich zu Kriegsende in seiner Region zugetragen haben.

Er wälzt dazu Akten in Archiven, spricht mit Zeitzeugen, liest Bücher. Seine Frau verdreht manchmal die Augen, wenn er stundenlang und dabei etwas sprunghaft erzählt von Massengräbern mit KZ-Häftlingen, von Menschenversuchen, die angeblich bis heute vertuscht werden, von Kunstwerken und Gold in alten Stollen, von unterirdischen atomaren Forschungsanlagen und – natürlich – dem Bernsteinzimmer. Mit dem Ausruf „Es ist der Wahnsinn!“ beendet er meist ein Thema, bevor er zum nächsten kommt.

Ein Quell für Sagen- und Märchen
Erst seit dem 16. Jahrhundert, einige Zeit nach den ersten Silbererzfunden in der Region, trägt das in Böhmen und Sachsen gelegene Mittelgebirge die Bezeichnung Erzgebirge. Zuvor hatte der frühmittelalterliche Chronist Thietmar von Merseburg die Landschaft Miriquidi genannt, was so viel wie „finsterer Wald“ bedeutet. Damals war das Gebiet ein fast undurchdringlicher Urwald aus Laub- und Nadelbäumen.

Die Furcht der Menschen vor diesem dunklen Wald und der im 12. Jahrhundert einsetzende Silber-Bergbau sind die Quellen eines reichhaltigen Sagen- und Märchenschatzes aus dem Erzgebirge. Er erzählt von mystischen Orten, verlassenen Bergwerksstollen und darin verborgenen sagenhaften Reichtümern.

Verschlüsselte Schatzkarten, kryptische Zeichen
Auch der Eckardt-Günter und seine Mitstreiter, die sich jedes Jahr zu Silvester am Lorenzstein im Poppenwald zwischen Hartenstein und Bad Schlema treffen, kennen Geschichten von verborgenen Reichtümern und unterirdischen Gängen. Aber diese Geschichten sind nicht Hunderte von Jahren alt. Sie haben ihren Ursprung in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges.

Es geht darin um schwer bewachte Lastkraftwagen und Eisenbahnwaggons, die nächtens durchs Erzgebirge rollten, es geht um verschlüsselte Schatzkarten und kryptische Zeichen an Bäumen und Felsen, um anonyme Briefe und mysteriöse Todesfälle. „Es ist der Wahnsinn“, sagt Günter Eckardt.

Der Poppenwald ist ein besonderer Wald
An einem kalten Dezembertag laufen wir im Schneegestöber durch den Poppenwald. In dem 80 Hektar großen Mischwald im Westerzgebirge ragen die Eichen, Birken und Buchen hoch auf. Finster ist es auf den schmalen Wegen. Drei Viertel der Bäume hier sind Laubbäume, ein Unikum in dem von Nadelhölzern geprägten Erzgebirge.

Der Poppenwald, der seit ein paar hundert Jahren der Evangelisch-Lutherischen Nicolai-Kirchgemeinde von Zwickau gehört, ist noch aus einem anderen Grund ein besonderer Wald. Im März und April 1945 hatten SS-Posten das Gebiet abgeriegelt, weshalb, weiß man bis heute nicht. Lkw seien in den Wald gefahren, wird erzählt, auch hätten Güterzüge auf der Eisenbahnstrecke am Waldrand gehalten...


Fortsetzung siehe Link
https://www.berliner-zeitung.de/politik ... d-li.50794

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Re: Poppenwald

Beitragvon Sucher » Sonntag 23. Februar 2020, 10:45

Nach Aussagen und Veröffentlichungen(eines J.Hüller -Heimatverein Wildbach e.V.)soll es im Poppenwald eine wahre Goldgrube geben.H.meint ,da sei vieles noch nicht gefunden und verweist gleich darauf wo es liegt!!
Ist doch Toll von diesen Mann.
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Re: Poppenwald

Beitragvon muhmer » Sonntag 23. Februar 2020, 13:16

Oben im Poppenwald hat noch nie jemand irgend etwas gefunden! Kein Reimann, nebst Ralf Puschmann und Alexander Burkel. Letzteren kennen wir unter cascadeur, kein Hr. Hüller, kein Hr. Titzmann, kein Hr. Eckardt, Kein Hr. Zenner, ...
Da haben sich schon andere wie Kurt Hänsel, KD Aue/Sachs., (Conny) zu Ostzeiten die Zähne ausgebissen!
Da hat die Organisation Todt ganze Arbeit geleistet.
Wenn es da noch was zu holen gibt, dann nur auf der Ebene der Straße oder der Eisenbahn.
Viel wird es nicht mehr sein, da die SAG, SDAG und später die Wismut einen Großteil der gesamten Anlagen Nachgenutzt hat !!
So z.B. den unterirdischen Verschiebebahnhof, zwischen der Nord- und Südanlage, zwischen der Zeche 50 und der Zeche 20.
Gruß Andreas
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Re: Poppenwald

Beitragvon kps » Sonntag 23. Februar 2020, 13:53

Danke für die Ausführungen.

Da das Bernstein nach H.-P. Haustein in Deutschneudorf liegen muss, geht es eben nur mit Gold.

Was hältst du von den Schiffszeichnungen aus o.g. Artikel?

...Gerade eben habe zum Beispiel ein Freund ihn angerufen und von einer Nachbarin erzählt, die ein paar Wochen zuvor zwei Taucher an der Zwickauer Mulde im Poppenwald beobachtet hat. An einer Stelle, wo das sonst nur knapp zwei Meter flache Flüsschen zehn Meter tief ist. „Ich kenne die Stelle“, sagt Köhler und zwinkert. „Wir vermuten da einen unterirdischen Eingang zu einer Bunkeranlage.“

Konstruktionszeichnungen für Schiffe?
Und dann steht er auf und holt einige große Zeichenblätter aus seinem Büro. Er habe insgesamt dreizehn solche Zeichnungen 2003 im Nachlass seines vier Jahre zuvor verstorbenen Vaters Wolfgang gefunden, sagt Detlef Köhler. Auf den ersten Blick scheint es sich um Konstruktionszeichnungen für Segelboote und kleinere Schiffe zu handeln. Die Schiffskörper sind aus verschiedenen Perspektiven gezeichnet und mit diversen Zahlenangaben versehen. Auf manchen Skizzen wurden als Ergänzung Segel und Teile der Beplankung hinzugezeichnet.

Alle Blätter tragen rechts unten einen Stempel: Wolfgang Köhler, Schiffbauer (15b) Eisenberg/Thür. „Nur dass mein Vater kein Schiffbauer war, er hatte gar keine Ahnung von Booten“, sagt Detlef Köhler. „Und ein Boot, das man nach diesen Zeichnungen baut, würde auch gleich untergehen. Das haben mir Schiffbauexperten bestätigt.“

Die Zeichnung auf den Kopf gedreht
Die Schiffszeichnungen des Zwickauers sind längst zur Legende geworden in Schatzsucherkreisen. Jeder vermutet kryptografierte Lagepläne geheimer Untergrunddepots darin. Auf einem etwa fällt der ungewöhnlich geschwungene Kiel eines Schiffes auf – diese Linie passt sich genau dem Flussverlauf der Mulde in jenem Abschnitt an, wo vor ein paar Wochen die unbekannten Taucher gesichtet worden sind.

Dann nimmt Köhler eine andere Zeichnung und dreht sie auf den Kopf. „Schauen Sie mal auf die Kiele der Boote – die haben jetzt die Form markanter Erhebungen im Poppenwald“, sagt er. Tatsächlich kann man mit ein bisschen guten Willen topographische Ähnlichkeiten mit dem Reimann-Felsen und einem anderen Felsen am Pulverhüttenweg im Poppenwald erkennen.

Wie der alte Köhler in den Besitz der mysteriösen Zeichnungen kam, weiß der Sohn nicht. Er erzählt, dass der Vater 1943 als 17-Jähriger zur SS kam und im Frühjahr 1945 von der Westfront für einen Sonderauftrag nach Thüringen abkommandiert wurde. Dort habe er angeblich einen Güterzug übernommen, der ins Erzgebirge rollen sollte.


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Re: Poppenwald

Beitragvon muhmer » Sonntag 23. Februar 2020, 21:37

Die Geschichte mit den Tauchern kenne ich von verschiedenen Personen ohne einen Bezug zueinander. Fakt ist, dort geht am Flußgrund der Zwickauer Mulde ein Schacht ca. 13 m runter. Mehr ... -()-

Zu meinen Vorteil, ich kannte Wolfgang Köhler von 1979 bis zu seinem Tod persönlich.

Ich habe die Originalen Schiffzeichnungen bei Detlef Köhler in Zwickau in seinem Büro gesehen!
Alle im Umlauf befindlichen Kopien sind schöne Bilder. Mehr aber nicht. Besser ihr schmeißt die weg. In der Art nützen sie niemanden !!!
Die Originale sind mehrfarbig! In den Tuschestrichen sind noch farbige Tuschestriche eingearbeitet. :-D
Drehen, spiegeln, alles Quatsch. Die passen so wie sie sind in die Landschaft, in und um den Poppenwald.
Erinnert euch mal an die Threads bei explorate zu den Lochsteinen bzw. Grubenfeldsteinen. Alle Steine eines Grubenfeldes haben einen gemeinsamen Bezugspunkt.
Schaut mal in der PDF auf S. 43, Abb. 6.
https://www.google.com/url?sa=i&url=https%3A%2F%2Fwww.dvw.de%2Fsites%2Fdefault%2Ffiles%2Flandesverband%2Fbayern%2Fanhang%2Fbeitragskontext%2F2015%2Fwandinger.pdf&psig=AOvVaw227_0JlfpjQMw1KoLyaV6g&ust=1582578543975000&source=images&cd=vfe&ved=0CAIQjRxqFwoTCOCfpdjK6OcCFQAAAAAdAAAAABAD
Alle Schiffszeichnungen haben eine Himmelsrosette mit einer Richtungsangabe. Fragt sich, wo ist der Nullpunkt dazu?
... mal sehen was ihr dazu für Ideen habt.
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Re: Poppenwald

Beitragvon kps » Sonntag 23. Februar 2020, 22:21

Hmm. Wo habe ich Kopien? Da muss ich mal länger suchen. Nicht mein Thema [-nich-] (c) Conny

...aber ohne Skizzen bringt die Diskussion nichts.

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